Fein gemahlene Mandeln
Blanchierte, fein gemahlene Mandeln ergeben eine gleichmäßigere Mandelmasse. Gröbere Stückchen aus dem Sieb nicht gewaltsam durchdrücken.
Mandelbiskuit aus Lothringen
Lothringische Mandelmakronen aus Nancy: außen fein krustig, innen weich und saftig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese lothringische Spezialität aus Nancy wird aus blanchierten Mandeln, Puderzucker und Eiweiß bereitet. Die ungefüllten Mandelhäufchen trocknen vor dem Backen kurz an, wodurch sich beim Backen eine feine Kruste bildet, während der Kern weich bleibt.
Außen fein knusprig und leicht rissig, innen weich, klebrig-saftig und intensiv mandelig; die Süße des Puderzuckers bleibt klar und schlicht.
Schritt für Schritt
Mandeln und Puderzucker durch ein feines Sieb in eine Schüssel geben und gründlich vermischen. Gröbere Mandelstückchen, die im Sieb bleiben, nicht mit Gewalt durchdrücken.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig vermischt und möglichst fein.
Das Eiweiß mit einer Gabel nur leicht schaumig rühren, nicht zu Eischnee schlagen. In drei Portionen unter die Mandel-Zucker-Mischung rühren, bis eine feste, klebrige und gleichmäßige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fest, klebrig und gleichmäßig, ohne trockene Stellen.
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen oder mit zwei Teelöffeln auf das mit Backpapier belegte Backblech setzen. 12 runde Häufchen von etwa 4,5 bis 5 cm Durchmesser mit ausreichend Abstand formen. Das Blech vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftblasen entweichen und die Spitzen etwas flacher werden.
Daran erkennst du es: Es sind 12 gleichmäßig große, runde Häufchen mit ausreichend Abstand geformt.
Die ungebackenen Macarons 30 Minuten bei Raumtemperatur trocknen lassen. Gegen Ende der Trockenzeit den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche klebt nach der Trockenzeit nicht mehr an den Fingern.
Wichtig: Beim Öffnen und Schließen des vorgeheizten Backofens vorsichtig arbeiten.
Das Blech auf der mittleren Schiene einschieben und die Macarons 18 bis 20 Minuten backen. Sie sollen am Rand leicht goldgelb sein und eine feine, eventuell leicht aufgerissene Kruste bilden; die Mitte darf noch weich bleiben.
Daran erkennst du es: Der Rand ist leicht goldgelb, die Kruste fein und die Mitte noch weich.
Wichtig: Das heiße Blech nur mit geeignetem Hitzeschutz aus dem Backofen nehmen.
Die Macarons 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Danach vorsichtig vom Backpapier lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Frisch schmecken sie außen knuspriger und im Kern weicher.
Daran erkennst du es: Die Macarons lassen sich vorsichtig vom Backpapier lösen und sind auf dem Gitter vollständig ausgekühlt.
Gut zu wissen
Blanchierte, fein gemahlene Mandeln ergeben eine gleichmäßigere Mandelmasse. Gröbere Stückchen aus dem Sieb nicht gewaltsam durchdrücken.
Für die feste Konsistenz ist die angegebene Eiweißmenge in Gramm maßgeblich; die Angabe von etwa zwei Eiweiß dient nur als Orientierung.
Das Eiweiß nur mit einer Gabel leicht schaumig rühren und portionsweise einarbeiten.
Die Masse vorsichtig weiter mit der Mandel-Zucker-Mischung verrühren, ohne zusätzlich Luft einzuschlagen.
Die geformten Macarons vollständig trocknen lassen und die Oberfläche vor dem Backen prüfen.
Wenn noch nicht gebacken, die Trocknungszeit verlängern, bis die Oberfläche nicht mehr klebt.
Ab 18 Minuten prüfen und auf einen leicht goldgelben Rand sowie eine noch weiche Mitte achten.
Die Macarons zunächst 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.
Weitere Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und anschließend vorsichtig lösen.
Häufig gefragt
Die Rezeptur nennt 75 g Eiweiß. Die Angabe von etwa zwei Eiweiß ist nur eine Näherung; für eine gleichmäßige Konsistenz sollte das Eiweiß möglichst abgewogen werden.
Die Oberfläche soll nach etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur nicht mehr an den Fingern kleben.
Ja. Der Rand soll leicht goldgelb sein und eine feine Kruste bilden, während die Mitte noch weich bleiben darf.
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