Schwarze Senfkörner finden
Schwarze Senfkörner sind meist in Gewürzfachgeschäften, gut sortierten Bioläden oder im Gewürzversand erhältlich.
Grobkörniger Senf aus Meaux
Hausgemachte Annäherung an einen grobkörnigen Senf aus Meaux mit braunen und schwarzen Senfkörnern, Weißweinessig, Wasser und Salz.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Moutarde de Meaux ist eine grobkörnige Senfzubereitung aus Meaux in der Île-de-France. Die Körner quellen 24 Stunden in Wasser, Weißweinessig und Salz und werden anschließend nur kurz grob gemixt. Da die bekannte Handelsrezeptur nicht öffentlich ist, versteht sich dieses Rezept ausdrücklich als hausgemachte Annäherung an die belegten Merkmale und nicht als geheime Originalmischung.
Körnig und streichfähig, mit deutlich sichtbaren ganzen Senfkörnern, pikant-würzigem Aroma, frischer Säurenote und einer kräftigen, leicht rustikalen Textur.
Schritt für Schritt
Braune und schwarze Senfkörner in ein sauberes Schraubglas geben. Wasser, Weißweinessig und Salz hinzufügen und alles gründlich verrühren.
Wichtig: Ein sauberes, unbeschädigtes Schraubglas verwenden.
Das Glas verschließen und die Mischung 24 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen. Die Körner nehmen dabei Flüssigkeit auf und werden weicher.
Daran erkennst du es: Die Senfkörner sind sichtbar aufgequollen und weicher geworden.
Die gequollene Mischung in einen kleinen Mixer geben. Mehrmals kurz pulsieren, bis ungefähr zwei Drittel der Körner grob zerstoßen sind und noch deutlich ganze Körner sichtbar bleiben. Nicht zu lange mixen, damit die typische körnige Struktur erhalten bleibt.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist streichfähig, aber noch deutlich körnig; ganze Senfkörner sind sichtbar.
Die Moutarde de Meaux in ein sauberes Schraubglas füllen und vor dem Servieren kurz durchziehen lassen. Für den Frischverzehr am besten gekühlt aufbewahren und innerhalb von 2 Wochen verbrauchen.
Daran erkennst du es: Der Senf ist abgefüllt und besitzt eine grobkörnige, streichfähige Konsistenz.
Wichtig: Für den Frischverzehr am besten gekühlt aufbewahren und innerhalb von 2 Wochen verbrauchen.
Gut zu wissen
Schwarze Senfkörner sind meist in Gewürzfachgeschäften, gut sortierten Bioläden oder im Gewürzversand erhältlich.
Die Kombination aus braunen und schwarzen Senfkörnern unterstützt die kräftige, grobkörnige Anmutung der Zubereitung.
Der Senf wird milder und farblich gleichmäßiger.
Die schwarzen Senfkörner vollständig durch 30 g braune Senfkörner ersetzen und die übrigen Mengen unverändert lassen.
Mehrmals kurz pulsieren und bereits nach wenigen Pulsen die Konsistenz prüfen.
Ein kleiner Teil zusätzlicher gequollener Senfkörner kann untergehoben werden, sofern vorhanden.
Die Mischung verschlossen 24 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen.
Die Mischung weiter quellen lassen und erst danach mixen.
Saubere Schraubgläser verwenden und das fertige Produkt direkt verschließen.
Eine einfachere, mildere Variante mit ausschließlich braunen Senfkörnern.
Der Senf kann bis zu 2 Wochen vor dem Servieren zubereitet werden. Nach dem Abfüllen gekühlt aufbewahren und innerhalb dieser Zeit verbrauchen.
Für den Frischverzehr am besten gekühlt aufbewahren und innerhalb von 2 Wochen verbrauchen.
Bei auffälligem Geruch, sichtbarem Schimmel oder ungewöhnlicher Gasbildung nicht mehr verwenden.
Nicht empfohlen; die grobkörnige Textur kann durch das Einfrieren und Auftauen leiden.
Häufig gefragt
Die gequollene Mischung nur mehrmals kurz pulsieren und nicht lange durchmixen. Ungefähr zwei Drittel der Körner sollen grob zerstoßen sein, während noch deutlich ganze Körner sichtbar bleiben.
Ja. Sie können durch dieselbe Menge braune Senfkörner ersetzt werden. Der Senf wird dadurch milder und farblich gleichmäßiger.
Die Körner nehmen Wasser und die übrige Flüssigkeit auf und werden dadurch weicher, sodass sie anschließend grob zerkleinert werden können.
Für den Frischverzehr am besten gekühlt aufbewahren und innerhalb von 2 Wochen verbrauchen.
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