Mvoungué finden
Mvoungué-Blätter werden auch Brède-Moringa genannt. Du findest sie am ehesten in afrikanischen oder südasiatischen Lebensmittelgeschäften, auf gut sortierten Märkten oder bei Anbietern für tropisches Gemüse.
Omelette mit Blattgemüse
Eine saftige Omelette mit langsam gegarten Tomaten, blanchierten Mvoungué-Blättern, Zwiebel und Knoblauch. Die Hausvariante verbindet eine gestockte Eimasse mit mild-herbem Blattgemüse und wird nach dem Wenden warm serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Omelette bringt frische Tomaten und zarte Mvoungué-Blätter gemeinsam mit Zwiebel und Knoblauch in die Pfanne. Durch das langsame Garen bleibt die Oberfläche geschlossen, während das Innere saftig bleibt. Mvoungué, auch Brède-Moringa genannt, ist in gut sortierten afrikanischen oder südasiatischen Lebensmittelgeschäften, auf Märkten und bei Anbietern für tropisches Gemüse zu finden.
Die Omelette ist außen weich geschlossen und innen saftig. Eingekochte Tomaten bringen Fruchtigkeit, Zwiebel und Knoblauch eine herzhafte Würze, während Mvoungué eine zarte, mild-herbe Blattnote beisteuert.
Schritt für Schritt
Die Mvoungué-Blätter von groben Stielen zupfen, gründlich waschen und in reichlich kochendem Wasser 3 Minuten blanchieren. Abgießen, gut ausdrücken und grob hacken.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind weich und lassen sich gut ausdrücken.
Die Tomaten vom Strunk befreien und klein würfeln. Die Zwiebel fein schneiden und die Knoblauchzehe fein hacken.
Die Eier mit Salz und Pfeffer in einer Schüssel verquirlen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Keine getrennten Eiweiß- oder Eigelbstränge sind mehr sichtbar.
Das Öl in einer beschichteten Pfanne von etwa 24 cm Durchmesser erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 3 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch 30 Sekunden mitdünsten. Die Tomaten hinzufügen und etwa 5 Minuten einkochen lassen, bis nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist. Das Mvoungué unterheben und 2 Minuten mitgaren.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind eingekocht und die Pfanne enthält nur noch wenig freie Flüssigkeit.
Die Hitze auf niedrig stellen und die Eiermasse über das Gemüse gießen. Die Ränder mit einem Pfannenwender vorsichtig zur Mitte ziehen, damit flüssiges Ei nachlaufen kann. Die Omelette 4 bis 5 Minuten garen, bis die Oberfläche fast fest ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist fast fest, die Omelette lässt sich am Rand lösen und bleibt innen saftig.
Die Omelette auf einen flachen Teller gleiten lassen. Einen zweiten Teller darauflegen, alles vorsichtig wenden und die Omelette zurück in die Pfanne geben. Weitere 2 bis 3 Minuten garen. So wird sie außen geschlossen, bleibt innen aber saftig und wird nicht trocken.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind geschlossen, ohne dass die Omelette trocken wirkt.
Wichtig: Beim Wenden vorsichtig arbeiten, da Pfanne, Teller und Omelette heiß sein können.
Die Omelette kurz ruhen lassen, in Stücke schneiden und warm servieren.
Gut zu wissen
Mvoungué-Blätter werden auch Brède-Moringa genannt. Du findest sie am ehesten in afrikanischen oder südasiatischen Lebensmittelgeschäften, auf gut sortierten Märkten oder bei Anbietern für tropisches Gemüse.
Die Omelette schmeckt milder und weniger herb.
80 g jungen Blattspinat gründlich waschen, grob hacken und ohne das dreiminütige Blanchieren nach dem Einkochen der Tomaten direkt in die Pfanne geben. Kurz zusammenfallen lassen und anschließend mit der Eiermasse übergießen.
Die Tomaten bis auf wenig Flüssigkeit einkochen und die blanchierten Blätter vor dem Hacken kräftig ausdrücken.
Die Omelette bei niedriger Hitze weitergaren, bis die Oberfläche stabiler ist. Lässt sie sich nicht wenden, kann sie vorsichtig in Stücke geteilt serviert werden.
Warten, bis die Oberfläche fast fest ist, und zwei ausreichend große flache Teller verwenden.
Die gerissenen Stücke zurück in die Pfanne geben und bei niedriger Hitze weiterstocken lassen.
Die Eimasse bei niedriger Hitze garen und die Omelette nur weitere 2 bis 3 Minuten fertigstellen.
Die Omelette sofort in Stücke schneiden und warm servieren; eine trockene Omelette lässt sich nicht vollständig zurück in einen saftigen Zustand bringen.
Junger Blattspinat ersetzt die Mvoungué-Blätter und ergibt eine mildere Variante der Omelette.
Häufig gefragt
Mvoungué-Blätter, auch Brède-Moringa genannt, sind frische Blätter des Moringabaums. Sie schmecken zart und mild-herb und werden vor der Verwendung blanchiert.
Am ehesten findest du sie in afrikanischen oder südasiatischen Lebensmittelgeschäften, auf gut sortierten Märkten oder bei Anbietern für tropisches Gemüse.
Ja. Verwende 80 g jungen Blattspinat. Die Omelette wird dadurch milder und weniger herb; das Blanchieren des Spinats entfällt.
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