Beurre demi-sel
Die leicht gesalzene Butter prägt den klassischen Geschmack der Palets bretons. Ungesalzene Butter verändert die Würzbasis und sollte nicht ohne Anpassung als identische Zutat behandelt werden.
Bretonische Sablés
Dicke, mürbe Butterkekse aus der Bretagne mit Beurre demi-sel, EigelbEigelb bindet den Teig und trägt zur mürben, goldbraunen Textur bei. und einer charakteristischen goldbraunen Kruste.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Palets bretons sind dicke, mürbe Butterkekse aus der Bretagne. Beurre demi-sel und Eigelb geben ihnen den charakteristischen buttrigen, leicht salzigen Geschmack; durch die Form behalten sie ihre typische Höhe. Die unkomplizierte Hausversion passt zum Nachmittagskaffee und in die Keksdose.
Außen goldbraun und fein knusprig, innen mürbe und zunächst noch leicht zart; mit buttrigem Aroma, einer milden Salznote und süßem Karamellton.
Schritt für Schritt
Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eigelbe nacheinander unterrühren.
Die Mehlmischung dazugeben und alles nur so lange vermengen, bis ein homogener Teig entstanden ist. Nicht länger kneten, damit die Kekse mürbe bleiben.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gerade eben homogen und zeigt keine trockenen Mehlstellen mehr.
Den Teig zu einer etwa 5 cm dicken Rolle formen, in Backpapier wickeln und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigrolle ist fest genug, um saubere Scheiben zu schneiden.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Backringe daraufsetzen. Alternativ ein Muffinblech bereitstellen.
Wichtig: Beim Vorheizen und beim Umgang mit dem heißen Backblech vorsichtig arbeiten.
Die gekühlte Teigrolle in 20 etwa 8 bis 10 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in die Backringe oder Mulden legen. Zwischen den Stücken etwas Abstand lassen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind möglichst gleich dick und liegen flach in den Formen.
Wichtig: Beim Schneiden die Finger vom Messerrand fernhalten.
Die Palets bretons auf der mittleren Schiene 15 bis 18 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch leicht weich wirkt.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind goldbraun, während die Mitte noch leicht weich wirkt.
Wichtig: Das Backblech und die Ringe sind sehr heiß.
Das Gebäck 10 Minuten in den Ringen oder Mulden abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig herauslösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Palets sind vollständig ausgekühlt und haben eine stabile, mürbe Struktur.
Wichtig: Die Formen bleiben nach dem Backen längere Zeit heiß.
Gut zu wissen
Die leicht gesalzene Butter prägt den klassischen Geschmack der Palets bretons. Ungesalzene Butter verändert die Würzbasis und sollte nicht ohne Anpassung als identische Zutat behandelt werden.
Eigelb bindet den Teig und trägt zur mürben, goldbraunen Textur bei. Die Eigelb sollten nacheinander in die cremige Butter-Zucker-Mischung eingearbeitet werden.
Das feine Weizenmehl unterstützt die zarte Struktur. Nach Zugabe der Mehlmischung nur kurz vermengen.
Der charakteristische leicht salzige Geschmack wird schwächer.
Vor der Verwendung prüfen, dass die Butter tatsächlich ungesalzen ist. Die zusätzliche Salznote der demi-sel-Butter wird dadurch nicht vollständig ersetzt.
Die Kekse können etwas brüchiger oder trockener werden und benötigen möglicherweise eine leicht angepasste Teigkonsistenz.
Eine für Mürbeteig geeignete glutenfreie Mehlmischung verwenden und anhand der Packungsangaben prüfen, dass ein Bindemittel enthalten ist. Den Teig nur kurz vermengen und vor dem Schneiden vollständig kühlen.
Die Mehlmischung nur bis zur Homogenität einarbeiten.
Den Teig sofort kühlen und die Kekse nicht überbacken; vollständig zurück in die ursprüngliche Mürbheit lässt sich die Textur jedoch nicht bringen.
Die Teigrolle mindestens 2 Stunden kühlen und die Scheiben zügig in die Formen setzen.
Die bereits geschnittenen Scheiben vor dem Backen nochmals kurz kühlen.
Mindestens 10 Minuten in den Formen abkühlen lassen.
Gebrochene Stücke vollständig auskühlen lassen und als Keksbrösel für Desserts verwenden.
Die Palets etwas länger backen, sodass die Ränder stärker bräunen und die Mitte fester wird.
Eine dünnere Teigrolle und kleinere Backringe ergeben kleinere Kekse mit kürzerer Backzeit.
Die Teigrolle kann bis zu 48 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Schneiden bei Bedarf wenige Minuten temperieren lassen, ohne sie weich werden zu lassen.
Die vollständig ausgekühlten Palets lagenweise in einer luftdicht schließenden Keksdose aufbewahren. Trocken und bei Raumtemperatur lagern; Feuchtigkeit macht sie weich.
Nur vollständig ausgekühltes Gebäck verpacken, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Die vollständig ausgekühlten Kekse luftdicht verpacken und portionsweise einfrieren.
Bei Raumtemperatur in der geschlossenen Verpackung auftauen lassen und anschließend kurz offen auslüften lassen.
Nach dem Einfrieren kann die Knusprigkeit etwas nachlassen.
Häufig gefragt
Palets bretons sind dicke, mürbe Butterkekse aus der Bretagne. Ihre typische Form entsteht durch den gekühlten Mürbeteig und das Backen in Ringen oder stabilen Mulden.
Die Kühlzeit macht die Teigrolle fest und hilft den Keksen, beim Backen ihre Höhe und Kontur zu behalten. Außerdem lässt sich der Teig dadurch sauber in Scheiben schneiden.
Die Ränder sollen goldbraun sein, während die Mitte noch leicht weich wirkt. Beim Abkühlen festigt sich die Mitte weiter.
Ja. Ein Muffinblech mit Mulden von etwa 5 cm Durchmesser ist eine geeignete Alternative und hält die dicken Kekse beim Backen in Form.
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