Kartoffelwahl
Mehligkochende Kartoffeln ergeben nach dem Pressen eine trockene, gut formbare Masse und passen daher besonders gut für Pommes duchesse.
Französische Kartoffelbeilage
Klassische französische Kartoffelbeilage aus trockener, buttriger Kartoffelmasse mit Ei, die als goldbraune Rosetten im Ofen gebacken wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pommes duchesse sind eine elegante französische Kartoffelbeilage. Dafür werden mehligkochende Kartoffeln trocken ausgedampft, heiß durch die Kartoffelpresse gedrückt, mit Butter, Ei und Gewürzen vermengt und anschließend mit einer Sterntülle zu kleinen Rosetten dressiert. Im Ofen werden sie außen goldbraun und bleiben innen weich.
Außen goldbraun mit leicht knusprigen Spitzen, innen weich, locker und buttrig; Muskatnuss und schwarzer Pfeffer geben der Kartoffelbeilage eine warme, würzige Tiefe.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen, abspülen und in gleich große Stücke schneiden. In einem Topf mit reichlich Wasser und dem groben Salz aufsetzen und etwa 18 bis 20 Minuten garen, bis sie vollständig weich sind.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelstücke lassen sich vollständig weich einstechen.
Wichtig: Beim Abgießen auf heißes Wasser und heißen Dampf achten.
Kartoffeln abgießen und kurz im heißen Topf ausdampfen lassen. Anschließend noch heiß durch eine Kartoffelpresse oder Passiermühle in den Topf drücken. Nicht mit dem Stabmixer pürieren, damit die Masse locker bleibt.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelmasse ist trocken, heiß und locker gepresst.
Wichtig: Topf und Kartoffelmasse sind heiß; beim Pressen vorsichtig arbeiten.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit der dafür vorgesehenen Butter dünn bestreichen.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Backofen die Ofentür und das Blech vorsichtig handhaben.
Die 50 g Butter unter die warme Kartoffelmasse rühren. Feines Salz, Muskatnuss und Pfeffer einarbeiten. Eigelb und Eiweiß in einer Schüssel verquirlen, zur Kartoffelmasse geben und alles rasch zu einer glatten, festen Masse verrühren.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt, fest und lässt sich ohne Flüssigkeitsüberschuss verstreichen.
Die Kartoffelmasse in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. Mit etwas Abstand Rosetten von etwa 5 cm Durchmesser auf das vorbereitete Blech spritzen.
Daran erkennst du es: Die Rosetten stehen stabil und behalten ihre gezackte Form.
Die Rosetten 15 bis 18 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis die Spitzen goldbraun sind. Pommes duchesse vorsichtig vom Blech lösen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Spitzen sind goldbraun und die Rosetten lassen sich vorsichtig vom Backpapier lösen.
Wichtig: Das Backblech ist sehr heiß; zum Lösen der Rosetten geeignete Küchenutensilien verwenden.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln ergeben nach dem Pressen eine trockene, gut formbare Masse und passen daher besonders gut für Pommes duchesse.
Das Salz für das Kochwasser und das feine Salz für die Kartoffelmasse sind getrennte Zutaten mit unterschiedlichen Anwendungen.
Der Geschmack wird etwas weniger buttrig; die Masse kann je nach Produkt geringfügig weicher werden.
Butter in der Masse und zum Bestreichen des Backpapiers durch eine feste, zum Backen geeignete Margarine ersetzen. Die Kartoffelmasse vor dem Dressieren auf eine feste Konsistenz prüfen.
Kartoffeln nach dem Abgießen kurz im heißen Topf ausdampfen lassen und heiß durch die Presse drücken.
Die Masse kurz weiter ausdampfen lassen und anschließend erneut vorsichtig verrühren; keine zusätzliche Flüssigkeit einarbeiten.
Kartoffeln ausschließlich durch Kartoffelpresse oder Passiermühle drücken und nur kurz mit den übrigen Zutaten vermengen.
Rosetten gleichmäßig aufspritzen und gegen Ende der Backzeit aufmerksam beobachten.
Bei ausreichender Bräunung die Rosetten vorsichtig aus dem Ofen nehmen, auch wenn die volle Zeit noch nicht erreicht ist.
Die Kartoffelmasse als kleine Tupfen mit der Sterntülle aufspritzen. Die Oberfläche wird größer und die Stücke können etwas schneller goldbraun werden.
Häufig gefragt
Mehligkochende Kartoffeln eignen sich am besten, weil sie eine trockene, lockere und gut dressierbare Masse ergeben.
Durch das Ausdampfen verdunstet überschüssige Feuchtigkeit. Dadurch bleibt die Masse formstabil und die Rosetten laufen beim Backen weniger auseinander.
Eine große Sterntülle erzeugt die typische geriffelte Oberfläche und die goldbraunen Spitzen.
Am besten werden sie direkt nach dem Backen serviert, solange die Spitzen noch leicht knusprig sind.
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