Haricots Tarbais
Die großen weißen Bohnen werden getrocknet eingeweicht und anschließend in der Brühe gegart. Große weiße Bohnen sind eine mögliche Alternative, können aber je nach Sorte schneller weich werden.
Ravioles aus Occitanie
Selbst gemachte Ravioles mit cremiger Ziegenkäsefüllung, eingelegten Tomaten und Kräutern, pochiert in einer Brühe mit Haricots TarbaisDie großen weißen Bohnen werden getrocknet eingeweicht und anschließend in der Brühe gegart., Möhren und Frühlingszwiebeln.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese zarten Ravioles verbinden einen elastischen, dünn ausgerollten Teig mit einer cremigen Füllung aus frischem ZiegenkäseFrischer Ziegenkäse liefert die cremige und leicht säuerliche Basis der Füllung., eingelegten Tomaten, Knoblauch und Kräutern. Die gefüllten Teigtaschen werden direkt in der Bohnen-Gemüse-Brühe pochiert und mit den Haricots Tarbais als vollständiges Gericht serviert.
Zarte, weiche Teigtaschen mit cremiger, würziger Füllung treffen auf eine klare, aromatische Brühe und buttrig-milde Bohnen. Möhren und Frühlingszwiebeln bringen dezente Süße, während Ziegenkäse, Knoblauch und eingelegte Tomaten für Tiefe sorgen.
Schritt für Schritt
Die Haricots Tarbais in reichlich kaltem Wasser 12 Stunden einweichen. Danach abgießen und kurz abspülen.
Die eingeweichten Bohnen mit der Hühnerbrühe in den großen Topf geben. Aufkochen und anschließend bei kleiner Hitze sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen beginnen weich zu werden, behalten aber noch ihre Form.
Während die Bohnen köcheln, Weizenmehl, Eier, Wasser, Olivenöl und das Salz für den Teig zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich nach der Ruhezeit leichter ausrollen.
Die abgetropften eingelegten Tomaten sehr fein hacken. Mit Ziegenkäse, geriebenem Knoblauch, Schnittlauch, Petersilie, dem Salz für die Füllung und schwarzem Pfeffer verrühren. Die Masse bis zur Verwendung kühl stellen.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig vermischt und streichfähig.
Die Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und fein schneiden. Die Möhren zu den Bohnen geben und alles weitere 20 Minuten leise köcheln lassen. Die Frühlingszwiebeln erst in den letzten 2 Minuten hinzufügen. Währenddessen den Teig ausrollen und die Ravioles formen.
Daran erkennst du es: Die Möhren sind weich, die Bohnen gar und die Frühlingszwiebeln noch frisch und leicht bissfest.
Den Teig in vier Portionen teilen und mit der Nudelmaschine oder einem bemehlten Nudelholz dünn ausrollen, etwa 1 mm dick. In ungefähr 8 cm große Quadrate schneiden.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sehr dünn, gleichmäßig und lässt sich ohne Reißen schneiden.
Jeweils 1 gut gehäuften Teelöffel Füllung in die Mitte eines Teigquadrats setzen. Die Ränder mit wenig Wasser befeuchten, das Quadrat zu einem Dreieck zusammenklappen und dabei die Luft um die Füllung vorsichtig herausdrücken. Die Ränder fest andrücken und bei Bedarf mit einem Teigrädchen begradigen. Die fertigen Ravioles auf das bemehlte Brett legen und nicht übereinander stapeln.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum dicht verschlossen und die Ravioles liegen einzeln auf dem bemehlten Brett.
Die Brühe mit den Bohnen nur noch sanft köcheln lassen. Die Ravioles portionsweise hineinlegen und etwa 2 bis 3 Minuten pochieren, bis der Teig gar ist und die Ravioles an die Oberfläche steigen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gar, die Ravioles steigen an die Oberfläche und bleiben geschlossen.
Jeweils etwa 8 Ravioles mit Bohnen, Möhren und Frühlingszwiebeln in vorgewärmte tiefe Teller geben. Mit reichlich heißer Brühe übergießen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und die Ravioles werden unmittelbar nach dem Pochieren serviert.
Gut zu wissen
Die großen weißen Bohnen werden getrocknet eingeweicht und anschließend in der Brühe gegart. Große weiße Bohnen sind eine mögliche Alternative, können aber je nach Sorte schneller weich werden.
Frischer Ziegenkäse liefert die cremige und leicht säuerliche Basis der Füllung. Er sollte weich genug sein, damit sich die Füllung gleichmäßig verrühren lässt.
Die Tomaten vor dem Hacken gut abtropfen lassen. Eine trockene, fein gehackte Füllung lässt sich leichter portionieren und verschließt die Ravioles zuverlässiger.
Der Geschmack wird etwas milder; die Bohnen können je nach Sorte schneller zerfallen.
Die Bohnen ebenfalls einweichen und beim Garen früher auf ihre Konsistenz prüfen.
Die Brühe schmeckt pflanzlicher und macht die Variante ohne Hühnerbrühe möglich.
Die Gemüsebrühe in derselben Menge verwenden und vor dem Würzen auf ihren Salzgehalt prüfen.
Die Ränder mit wenig Wasser befeuchten, die Luft vorsichtig herausdrücken und die Kanten rundum fest verschließen.
Geöffnete Ravioles aus der Brühe nehmen und die übrigen in kleineren Portionen und bei sanfterem Köcheln garen.
Die Teigbahnen auf etwa 1 mm ausrollen und beim Arbeiten nur sparsam bemehlen.
Noch nicht gefüllte Teigstücke vorsichtig dünner ausrollen.
Die Brühe nach dem Aufkochen nur sanft köcheln lassen und die Bohnen beim weiteren Garen regelmäßig prüfen.
Die Ravioles vorsichtig pochieren und die zerfallenen Bohnen als natürliche Bindung der Brühe akzeptieren.
Die Ravioles einzeln auf das bemehlte Brett legen und bis zum Pochieren getrennt halten.
Die Ravioles vorsichtig voneinander lösen und beschädigte Ränder vor dem Garen erneut andrücken.
Die Hühnerbrühe wird durch milde Gemüsebrühe ersetzt. Ziegenkäse, Ei und die übrigen Zutaten bleiben unverändert.
Die Bohnen können bis zu 12 Stunden vor der eigentlichen Zubereitung eingeweicht werden. Auch die Füllung kann vorab angerührt und bis zur Verwendung kühl gestellt werden. Die Ravioles möglichst erst kurz vor dem Pochieren formen.
Gegarte Ravioles und Brühe getrennt voneinander in dicht verschlossenen Behältern im Kühlschrank aufbewahren. Die Ravioles möglichst mit etwas Brühe oder leicht bemehlt lagern, damit sie nicht zusammenkleben.
Reste nach dem Servieren zügig abkühlen und nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die empfindlichen gefüllten Teigtaschen können beim Einfrieren und Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Die getrockneten Bohnen werden dadurch gleichmäßiger gar und benötigen anschließend eine besser kalkulierbare Kochzeit.
Ja. Große weiße Bohnen eignen sich als Ersatz. Ihr Geschmack ist meist etwas milder und sie können je nach Sorte schneller weich werden.
Die Füllung kann vorab zubereitet werden. Die geformten Ravioles sollten jedoch einzeln auf einem bemehlten Brett liegen und möglichst bald pochiert werden, damit sie nicht kleben oder durchweichen.
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