Montmorency-Kirschen
Die säuerlichen Griottes sind saisonal auf französischen Wochenmärkten und in gut sortierten Obsthandlungen erhältlich; gelegentlich gibt es sie auch tiefgekühlt im Fachhandel.
Kirschkonfitüre, Île-de-France
Leuchtend rote Kirschkonfitüre aus Montmorency-Kirschen, Zucker und Zitronensaft. Die Früchte mazerieren über Nacht und werden anschließend offen gekocht, bis die Konfitüre weich geliert und streichfähig bleibt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Confiture de cerises de Montmorency ist eine säuerlich-fruchtige Konfitüre aus der Île-de-France. Die schlichte Zubereitung bewahrt das charakteristische Aroma der Montmorency-Kirsche und eignet sich als Aufstrich oder als Begleiter zu einem feinen Dessert.
Rubinrot und glänzend, mit säuerlich-fruchtigem Montmorency-Aroma, klarer Süße und noch erkennbaren weichen Kirschstücken. Die Konsistenz ist weich gelierend und gut streichfähig.
Schritt für Schritt
Die Kirschen waschen, abtropfen lassen, entstielen und entsteinen. Dabei den austretenden Fruchtsaft auffangen und mit den Kirschen weiterverwenden.
Kirschen und Zucker in der großen Schüssel vermengen, abdecken und 8 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen. Die Kirschen geben dabei Saft ab und der Zucker beginnt sich zu lösen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist deutlich saftiger und der Zucker teilweise gelöst.
Die Frucht-Zucker-Mischung in den breiten Topf geben und den Zitronensaft unterrühren. Unter Rühren langsam erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
Daran erkennst du es: Keine sichtbaren Zuckerkristalle bleiben am Topfboden zurück.
Wichtig: Beim Umfüllen der heißen Mischung vorsichtig arbeiten.
Die Mischung aufkochen lassen und anschließend 25 bis 35 Minuten offen sprudelnd kochen. Regelmäßig umrühren und den aufsteigenden Schaum bei Bedarf abschöpfen.
Daran erkennst du es: Die Mischung kocht offen sprudelnd, wird sichtbar konzentrierter und bleibt mit erkennbaren Kirschen stückig.
Wichtig: Heiße Konfitüre kann spritzen und schwere Verbrennungen verursachen.
Die Konfitüre ist fertig, wenn sie etwa 104 bis 105 °C erreicht und ein Tropfen auf einem kalten Teller beim Abkühlen leicht geliert. Sie soll streichfähig bleiben und die Kirschen noch erkennbar enthalten.
Daran erkennst du es: Ein Tropfen geliert auf dem kalten Teller leicht, bleibt aber streichfähig.
Wichtig: Beim Entnehmen der Probe auf Spritzer der heißen Konfitüre achten.
Die heiße Konfitüre sofort auf vier saubere Gläser verteilen, verschließen und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind vollständig abgekühlt und die Konfitüre ist weich geliert.
Wichtig: Gläser und Konfitüre sind sehr heiß; beim Abfüllen hitzebeständige Handschuhe verwenden.
Gut zu wissen
Die säuerlichen Griottes sind saisonal auf französischen Wochenmärkten und in gut sortierten Obsthandlungen erhältlich; gelegentlich gibt es sie auch tiefgekühlt im Fachhandel.
Die Konfitüre wird meist etwas dunkler und kräftiger im Geschmack.
Die entsteinten Sauerkirschen in derselben Grundmenge verwenden und wie die Montmorency-Kirschen waschen, abtropfen lassen und mit dem Zucker mazerieren.
Die Mischung offen 25 bis 35 Minuten kochen und den Tropfen auf einem kalten Teller prüfen.
Die Konfitüre erneut vorsichtig erhitzen und die Gelierprobe wiederholen.
Bei etwa 104 bis 105 °C und einer leicht gelierenden, noch streichfähigen Probe vom Herd nehmen.
Bei Bedarf mit wenig Wasser vorsichtig erwärmen und die Konsistenz neu beurteilen.
Langsam erhitzen und rühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
Häufig gefragt
Ja. Entsteinte Sauerkirschen eignen sich als Ersatz. Die Konfitüre wird damit meist etwas dunkler und kräftiger im Geschmack.
Sie sollte etwa 104 bis 105 °C erreichen. Zusätzlich zeigt die Gelierprobe, ob ein Tropfen auf einem kalten Teller beim Abkühlen leicht geliert und trotzdem streichfähig bleibt.
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