Rustikale Tomatentarte mit Ziegenkäse

Herzhafte Tarte aus Mayotte

Eine offene, rustikale Tomatentarte mit buttrigem Mürbeteig, Dijon-Senf, cremigem Ziegenkäse und aromatischen alten Tomatensorten.

Zum Rezept
Tarte rustique aux tomates anciennes aus Mayotte
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 45 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 40 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Stunden
Menge 1 Tarte in 6 Stücken
Gerichtsform und Gerichtsart Herzhafte Pasteten und Tartes
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der Senf würzt den Teigboden und bildet zusammen mit Semmelbröseln eine aromatische, leicht schützende Schicht unter den Tomaten.
  • Ziegenkäse und Tomaten verbinden cremige, säuerliche und süßlich-aromatische Noten.
  • Das rustikale Falten des Teigrands macht die Tarte unkompliziert und sorgt für einen knusprigen, goldbraunen Abschluss.
  • Das Abtropfen der Tomaten reduziert überschüssige Flüssigkeit und unterstützt einen knusprigen Boden.

Diese herzhafte Tarte verbindet knusprigen Mürbeteig mit saftigen Tomaten, würzigem Senf und cremigem Ziegenkäse. Die Tomatenscheiben werden offen auf dem Teig geschichtet, bevor der Rand locker über die Füllung gefaltet und alles goldbraun gebacken wird. Sie schmeckt warm oder lauwarm und eignet sich für einen entspannten Tisch mit sechs Stücken.

Knuspriger, buttriger Rand und Boden treffen auf saftige, aromatische Tomaten, cremig-krümeligen Ziegenkäse, würzigen Dijon-Senf und frisches Basilikum.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig zubereiten und kühlen

  1. Butter in Mehl einarbeiten

    Mehl und das Salz für den Teig in der Rührschüssel mischen. Die kalte Butter in Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen zu feinen Streuseln verreiben.

    Daran erkennst du es: Die Mischung soll gleichmäßig krümelig sein, ohne größere Butterstücke.

    • Mit kühlen Händen zügig arbeiten, damit die Butter nicht weich wird.
  2. Teig verkneten und ruhen lassen

    Ei und kaltes Wasser hinzufügen und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt verbunden und nach der Kühlzeit fest, aber noch ausrollbar.

    • Nicht länger als nötig kneten, damit der Teig mürbe bleibt.

Tomaten und Füllung vorbereiten

  1. Tomaten abtropfen lassen

    Die Tomaten waschen, trocken tupfen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Auf Küchenpapier auslegen, mit einem Teil des Salzes für die Füllung leicht salzen und 15 Minuten abtropfen lassen. Danach vorsichtig trocken tupfen. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Das Basilikum in feine Streifen schneiden.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tomatenscheiben geben sichtbar Flüssigkeit ab und sind anschließend oberflächlich trocken.

    • Sehr saftige Tomaten besonders gründlich trocken tupfen.

    Wichtig: Arbeitsfläche, Messer und Schneidebrett nach dem Schneiden reinigen.

  2. Backofen vorbereiten

    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Diese Vorbereitung kann während der letzten Minuten der Teigruhe erfolgen.

    200 °C
    • Das Blech bereits mit dem Backpapier bereitstellen, damit die geformte Tarte direkt gebacken werden kann.

    Wichtig: Beim Öffnen des heißen Backofens und beim Einschieben des Blechs Hitzeschutz verwenden.

Tarte formen, backen und servieren

  1. Teig ausrollen

    Den Teig auf leicht bemehltem Backpapier zu einem runden Fladen von etwa 30 cm Durchmesser ausrollen. Dabei einen 4 bis 5 cm breiten Rand stehen lassen.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig dick und der Rand bleibt deutlich breiter als die Mitte.

    • Den Teig bei Bedarf kurz erneut kühlen, wenn er beim Ausrollen weich wird.
  2. Senf, Brösel und Käse verteilen

    Den Senf dünn auf dem Teig verstreichen. Semmelbrösel darüberstreuen und dabei den Rand frei lassen. Den Ziegenkäse zerbröckeln und zusammen mit der gewürfelten Schalotte auf dem Teig verteilen.

    Daran erkennst du es: Die Grundschicht ist gleichmäßig verteilt und der Teigrand bleibt frei.

    • Den freien Rand nicht mit Senf oder Bröseln belegen, damit er später gut gefaltet werden kann.
  3. Tomaten würzen und schichten

    Die Tomatenscheiben leicht überlappend auflegen. Mit Olivenöl beträufeln, mit Thymian, Pfeffer und dem restlichen Salz für die Füllung würzen und das Basilikum darüberstreuen.

    Daran erkennst du es: Die Tomaten bedecken die Mitte gleichmäßig, während der Rand sichtbar frei bleibt.

    • Die Scheiben nur leicht überlappen, damit die Füllung gleichmäßig gart.
  4. Rand falten und bestreichen

    Den freien Teigrand locker nach innen über die Füllung klappen. Den Rand mit der Milch bestreichen.

    Daran erkennst du es: Der Rand liegt unregelmäßig, aber stabil über dem äußeren Bereich der Füllung.

    • Nicht zu dicht oder zu fest falten, damit Dampf aus der Füllung entweichen kann.
  5. Tarte backen

    Die Tarte auf der unteren Schiene 40 bis 45 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und der Boden knusprig ist. Bei sehr saftigen Tomaten die Tarte nach 35 Minuten kurz prüfen und gegebenenfalls fertig backen.

    45 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Der Rand ist goldbraun und der Boden knusprig; die Tomaten sind weich und leicht gebräunt.

    • Bei sehr saftigen Tomaten nicht nur auf die Farbe, sondern auch auf die Knusprigkeit des Bodens achten.

    Wichtig: Das heiße Blech nur mit geeignetem Hitzeschutz aus dem Backofen nehmen.

  6. Abkühlen und servieren

    Die Tarte 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. In 6 Stücke schneiden und warm oder lauwarm servieren.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tarte ist stabil genug zum Schneiden, aber noch warm oder lauwarm.

    • Das kurze Abkühlen hilft, dass die Stücke beim Schneiden besser zusammenhalten.

    Wichtig: Vor dem Schneiden ausreichend abkühlen lassen, um Verbrennungen durch heiße Füllung zu vermeiden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Tomaten gründlich abtropfen lassen: Das Salzen und Abtropfen auf Küchenpapier entzieht den Tomaten einen Teil ihrer Flüssigkeit. Dadurch bleibt der Boden eher knusprig.
  • Rustikaler Rand: Der Teigrand muss nicht gleichmäßig aussehen. Lockeres, unregelmäßiges Falten gehört zum Charakter der rustikalen Tarte.
  • Backen auf der unteren Schiene: Die untere Schiene unterstützt einen gut durchgebackenen und knusprigen Boden.

Zutatenwissen

Tomates anciennes auswählen

Aromatische alte Tomatensorten sind häufig auf Wochenmärkten, in gut sortierten Gemüsegeschäften oder im Hofladen erhältlich. Als Alternative eignen sich feste Fleischtomaten, die meist weniger aromatisch sind und gründlicher trocken getupft werden sollten.

Salz getrennt abmessen

Das Salz für den Teig und das Salz für die Füllung bleiben als getrennte Mengen erhalten. So lässt sich die Füllung zuerst für das Abtropfen und später zum Würzen verwenden.

Sinnvolle Alternativen

Feste Fleischtomaten

Sie sind meist etwas weniger aromatisch und können mehr Wasser abgeben.

Feste Fleischtomaten in 5 mm dicke Scheiben schneiden, besonders gründlich trocken tupfen und wie angegeben auf der Tarte verteilen.

Frischer Frischkäse

Der Geschmack wird milder und weniger ziegenkäsetypisch; die Füllung bleibt cremig.

Frischen Frischkäse in kleinen Portionen auf dem Teig verteilen. Die übrigen Schritte unverändert ausführen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig lässt sich schlecht ausrollen oder klebt am Backpapier.

Die Butter kalt verwenden, den Teig nur kurz kneten und die Kühlzeit einhalten.

Den geformten Teig kurz zurück in den Kühlschrank geben und anschließend weiterarbeiten.

Der Boden wird weich statt knusprig.

Die Tomatenscheiben salzen, 15 Minuten abtropfen lassen und anschließend gründlich trocken tupfen.

Die Tarte bei gleicher Temperatur weiterbacken, bis der Rand goldbraun und der Boden knusprig ist.

Der Teigrand wird dunkel, bevor der Boden fertig ist.

Einen 4 bis 5 cm breiten Rand stehen lassen und auf der unteren Schiene backen.

Den Rand bei Bedarf locker mit Backpapier abdecken und die Tarte fertig backen.

Varianten

Variante mit festen Fleischtomaten

Feste Fleischtomaten ersetzen die alten Tomatensorten. Die Variante ist etwas milder und benötigt besonders gründliches Trockentupfen.

Basilikum-Thymian-Schwerpunkt

Die vorhandene Kräuterkombination wird stärker betont, ohne die Grundstruktur der Tarte zu verändern.

Servieren und kombinieren

  • Lauwarm auf den Tisch bringen: Die Tarte nach der zehnminütigen Abkühlzeit in sechs Stücke schneiden und warm oder lauwarm servieren.
  • Mit frischer Beilage kombinieren: Ein einfacher grüner Salat oder leicht angemachtes Blattgemüse ergänzt die herzhafte, cremige Tarte mit frischer Säure.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Der knusprige Teigboden und die wasserreiche Tomatenfüllung können durch Einfrieren an Qualität verlieren.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Weizen ist im Mehl und voraussichtlich in den Semmelbröseln enthalten.
  • Milch: enthält · Butter, Ziegenkäse und Milch sind ausdrücklich aufgeführt.
  • Ei: enthält · Ein Ei Größe M wird für den Teig verwendet.
  • Senf: enthält · Dijon-Senf wird als Grundschicht verwendet.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welche Tomaten eignen sich für die Tarte?

Am besten eignen sich aromatische alte Tomatensorten. Feste Fleischtomaten sind eine mögliche Alternative, sollten aber besonders gründlich trocken getupft werden.

Warum müssen die Tomaten abtropfen?

Das Abtropfen reduziert überschüssige Flüssigkeit und hilft, den Mürbeteigboden knusprig zu halten.

Wie wird die Tarte serviert?

Sie wird nach zehn Minuten Abkühlzeit warm oder lauwarm in sechs Stücken serviert.

Aus unserer Küche

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