Saint-Nectaire nicht zu kalt verarbeiten
Für die cremige Textur sollte der Saint-Nectaire nicht zu kalt verarbeitet werden. Ein Ersatz durch Reblochon verändert das Aroma und macht die Tarte milder.
Herzhafte Tarte aus der Auvergne
Eine dünne, knusprige Tarte aus Blätterteig mit gebratener Aubergine, cremigem Saint-Nectaire, Ricottacreme und einem groben Pistazien-Zitronen-Pesto.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Tarte fine verbindet zarte Aubergine mit cremig schmelzendem Saint-Nectaire und einem würzig-frischen Pistazien-Zitronen-Pesto. Der dünne Blätterteig wird knusprig gebacken und anschließend warm mit kleinen Tupfen des Pestos serviert.
Knuspriger, goldbrauner Teigrand trifft auf weiche Aubergine, cremige Ricotta und geschmolzenen Saint-Nectaire. Das Pesto schmeckt nussig, kräuterig und lebhaft zitronig mit einer leicht fermentierten Salznote.
Schritt für Schritt
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vor. Belege das Backblech mit Backpapier.
Wichtig: Beim Vorheizen und Backen die heiße Ofentür und das Backblech vorsichtig handhaben.
Schneide die Auberginen längs in etwa 4 mm dünne Scheiben. Erhitze das Olivenöl portionsweise in der großen Pfanne oder auf der Grillplatte und brate die Scheiben bei mittlerer bis hoher Hitze von beiden Seiten, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Salze sie erst am Ende und lasse sie kurz auf Küchenpapier abtropfen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind weich und leicht gebräunt.
Wichtig: Beim portionsweisen Braten auf spritzendes heißes Öl achten.
Verrühre die Ricotta mit 15 ml Olivenöl, der fein abgeriebenen Zitronenschale, einer Prise Salz und etwas Pfeffer zu einer streichfähigen Creme.
Daran erkennst du es: Die Creme ist glatt und streichfähig.
Rolle den Blätterteig auf dem vorbereiteten Blech aus. Piekse nur die Mitte mit einer Gabel ein und lasse rundherum einen etwa 2 cm breiten Rand frei. Streiche die Ricottacreme dünn auf die Mitte.
Daran erkennst du es: Der Rand bleibt frei und die Ricottacreme ist dünn verteilt.
Verteile die Auberginenscheiben leicht überlappend auf der Ricottacreme. Schneide den Saint-Nectaire in dünne Streifen oder Scheiben und lege ihn darauf. Verquirle das Ei und bestreiche damit den freien Teigrand.
Daran erkennst du es: Aubergine und Käse bedecken die Mitte, der Rand bleibt frei und ist mit Ei bestrichen.
Wichtig: Das rohe Ei getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche danach reinigen.
Backe die Tarte 25 bis 30 Minuten, bis der Rand goldbraun und knusprig ist und der Käse geschmolzen sowie leicht gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Der Rand ist goldbraun und knusprig, der Käse geschmolzen und leicht gebräunt.
Wichtig: Das heiße Blech mit Ofenhandschuhen aus dem Ofen nehmen.
Entferne die Kerne der Salzzitrone und hacke sie fein. Zerkleinere Pistazien, Salzzitrone und Basilikum mit dem restlichen Olivenöl zu einer groben, streichfähigen Mischung. Schmecke mit wenig Pfeffer ab.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist grob zerkleinert und streichfähig.
Verteile das Pistazien-Zitronen-Pesto nach dem Backen in kleinen Tupfen auf der Tarte und serviere sie sofort warm.
Daran erkennst du es: Die Tarte wird warm serviert und das Pesto liegt in kleinen Tupfen darauf.
Gut zu wissen
Für die cremige Textur sollte der Saint-Nectaire nicht zu kalt verarbeitet werden. Ein Ersatz durch Reblochon verändert das Aroma und macht die Tarte milder.
Salzzitrone ist in türkischen, arabischen und nordafrikanischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Feinkostläden erhältlich.
Das Aroma wird milder und die Tarte erhält eine weichere, weniger charakteristische Käsenote.
Saint-Nectaire im gleichen Gewicht durch Reblochon ersetzen und den Käse ebenfalls in dünnen Streifen oder Scheiben auf der Aubergine verteilen.
Das Pesto schmeckt frischer und weniger fermentiert.
Die Salzzitrone durch sehr fein abgeriebene Zitronenschale und eine kleine Prise Salz ersetzen. Vorsichtig abschmecken, da die Salzzitrone als ganze Zutat entfällt.
Auberginen kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen, die Ricottacreme dünn verstreichen und den Teig vollständig vorheizen lassen.
Die Tarte bei gleicher Temperatur kurz weiterbacken, bis der Rand goldbraun und knusprig ist.
Die Scheiben portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze braten.
Die Auberginenscheiben vor dem Belegen kurz weiterbraten, falls sie noch sehr fest oder feucht sind.
Die Salzzitrone entkernen und das Pesto erst am Ende mit wenig Pfeffer abschmecken; zusätzliches Salz nicht voreilig zugeben.
Mit etwas zusätzlichem Basilikum, Pistazien oder Olivenöl ausgleichen.
Ab 25 Minuten den Bräunungsgrad kontrollieren und die Tarte herausnehmen, sobald Rand und Käse die beschriebenen Garzeichen zeigen.
Die Tarte aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren kurz abkühlen lassen.
Eine weniger fermentierte, frischere Variante ohne Salzzitrone.
Eine mildere Käsevariante mit Reblochon statt Saint-Nectaire.
Häufig gefragt
Ja. Reblochon kann im gleichen Gewicht verwendet werden. Die Tarte schmeckt dadurch milder.
Salzzitrone ist meist in türkischen, arabischen und nordafrikanischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Feinkostläden erhältlich.
Verwende sehr fein abgeriebene Zitronenschale und eine kleine Prise Salz. Das Pesto schmeckt dann frischer und weniger fermentiert.
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