Kartoffelsorte
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen nach dem Backen leicht und ergeben eine besonders cremige Füllung.
Pariser Ofenkartoffel
Gebackene mehligkochende Kartoffeln werden ausgehöhlt, mit cremiger Kartoffelmasse und Blattspinat gefüllt, mit pochiertem Ei und Mornay-Sauce vollendet und goldbraun gratiniert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Œufs pochés Toupinel verbinden eine knusprige Kartoffelschale mit cremigem Kartoffelinneren, zartem Blattspinat, einem weich pochierten Ei und einer goldenen Mornay-Sauce. Das französisch inspirierte Kartoffelgericht wird heiß aus dem Ofen serviert.
Knusprige Kartoffelschale trifft auf samtige Kartoffelcreme, weich zusammengefallenen Spinat und ein zartes pochiertes Ei. Die Mornay-Sauce wird unter dem Grill goldbraun, cremig und leicht nussig durch den Gruyère.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln waschen, gründlich abtrocknen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Das grobe Salz auf einem Backblech verteilen, die Kartoffeln daraufsetzen und 55–60 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn sie sich beim Einstechen weich anfühlen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind bis zur Mitte weich.
30 g Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl einrühren und 1 Minute anschwitzen. Die Milch nach und nach unter kräftigem Rühren zugießen. Die Sauce 3–4 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie sichtbar bindet.
Daran erkennst du es: Die Sauce überzieht den Schneebesen leicht und ist glatt gebunden.
Den Topf vom Herd nehmen. Das Eigelb mit 2 Esslöffeln heißer Sauce verrühren und anschließend unter die restliche Sauce mischen. 30 g GruyèreSchweizer Hartkäse mit geschützter Herkunftsbezeichnung. einrühren und mit der vorgesehenen Menge Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die Sauce danach nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Käse ist geschmolzen und die Sauce bleibt glatt und cremig.
Wichtig: Nach dem Einrühren des Eigelbs die Sauce nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
Die gebackenen Kartoffeln 5 Minuten abkühlen lassen. Von jeder Kartoffel längs einen Deckel abschneiden. Das Innere vorsichtig herauslösen, dabei eine etwa 5 mm dicke Schale stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Schalen bleiben stabil und reißen beim Aushöhlen nicht ein.
Wichtig: Die Kartoffeln vor dem Aushöhlen vorsichtig handhaben, da sie im Inneren noch sehr heiß sein können.
Die heiße Kartoffelmasse mit 20 g Butter und der Sahne cremig zerdrücken. Mit der vorgesehenen Menge Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die Kartoffelschalen innen vorsichtig mit der Kartoffelcreme auskleiden.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelmasse ist cremig, aber noch standfest genug zum Auskleiden der Schalen.
20 g Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Den Blattspinat darin 2–3 Minuten zusammenfallen lassen. Mit der vorgesehenen Menge Salz und Pfeffer würzen und überschüssige Flüssigkeit abgießen. Währenddessen kann die Pochierflüssigkeit vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen und möglichst trocken.
Das Wasser mit dem Weißweinessig in einem weiten Topf erhitzen, bis es nur leicht siedet. Jedes Ei einzeln in eine Tasse schlagen, in das Wasser gleiten lassen und etwa 3 Minuten pochieren. Die Eier mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Das Eiweiß ist gestockt, während das Eigelb noch weich bleibt.
Wichtig: Für dieses Rezept extra-frische Eier verwenden und die pochierten Eier unmittelbar weiterverarbeiten.
Die Kartoffelschalen mit der Kartoffelcreme und dem Blattspinat füllen. Je ein pochiertes Ei daraufsetzen. Mit der Mornay-Sauce überziehen und mit den übrigen 30 g Gruyère bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig verteilt und die Sauce bedeckt die Eier vollständig.
Die gefüllten Kartoffeln unter dem heißen Backofengrill 3–4 Minuten gratinieren, bis die Mornay-Sauce und der Gruyère goldbraun sind. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, ohne dass die Sauce austrocknet.
Wichtig: Das Backblech und die Kartoffelschalen sind sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen nach dem Backen leicht und ergeben eine besonders cremige Füllung.
Überschüssiges Wasser aus dem Spinat abgießen, damit die Kartoffelcreme in den Schalen nicht dünn oder wässrig wird.
Der Gruyère ist in zwei feste Mengen aufgeteilt: Ein Teil bindet und aromatisiert die Sauce, der übrige Teil sorgt beim Gratinieren für die goldene Kruste.
Extra-frische Eier halten beim Pochieren besser zusammen und behalten ein kompakteres Eiweiß.
Die Füllung wird etwas kräftiger und fester; Mangoldstiele benötigen eine längere Garzeit.
Mangold gründlich waschen, die Stiele fein schneiden und zuerst in der Butter garen. Die Blätter anschließend zufügen und zusammenfallen lassen. Vor dem Füllen gut abtropfen lassen.
Die Sauce bleibt cremig und erhält ein ähnlich nussiges Käsearoma.
Comté fein reiben und in derselben Aufteilung wie den Gruyère verwenden: 30 g in der Sauce und 30 g zum Gratinieren.
Die Sauce kann etwas weniger elastisch binden und geschmacklich milder ausfallen.
Butter durch ein festes pflanzliches Streichfett, Milch durch ungesüßten Pflanzendrink und Gruyère durch pflanzlichen Reibekäse ersetzen. Die Bindung besonders sorgfältig prüfen.
Den Spinat nach dem Zusammenfallen gründlich abgießen, bevor er in die Kartoffelschalen kommt.
Die Füllung vorsichtig mit etwas zusätzlicher Kartoffelmasse aus den ausgehöhlten Kartoffeln verdicken.
Etwa 5 mm Kartoffel an den Schalen stehen lassen und die Kartoffeln kurz abkühlen lassen.
Die Füllung in einer kleinen ofenfesten Form weiterverarbeiten und die Kartoffelschalen nur als Unterlage verwenden.
Das Eigelb zuerst mit heißer Sauce verrühren und die Sauce anschließend nur noch sanft warm halten.
Die Sauce sofort vom Herd nehmen und mit einem Schneebesen kräftig glattrühren.
Das Wasser nur leicht sieden lassen und jedes Ei einzeln in eine Tasse schlagen.
Die gegarten Eiweißstücke vorsichtig mit der Schaumkelle sammeln und unter der Sauce kaschieren.
Die Kartoffeln beim Gratinieren beobachten und nach 3 Minuten den Bräunungsgrad prüfen.
Das Blech aus dem Grill nehmen und die Kartoffeln einige Minuten ruhen lassen; eine vollständig verbrannte Oberfläche lässt sich nicht korrigieren.
Der Blattspinat wird teilweise durch gebratene Champignons ergänzt, die der Füllung mehr Biss und eine erdige Note geben.
Die Käsesauce erhält eine frische Kräuternote, ohne die Grundstruktur des Gerichts zu verändern.
Die Kartoffelschalen werden ohne pochiertes Ei gefüllt und mit Mornay-Sauce und Käse gratiniert.
Übrig gebliebene Kartoffeln vollständig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb eines Tages verbrauchen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen, da Ei, Milchprodukte und Sauce enthalten sind.
Das pochierte Ei und die Mornay-Sauce können nach dem Einfrieren und Auftauen ihre cremige beziehungsweise zarte Struktur verlieren.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich große mehligkochende Kartoffeln. Sie werden innen weich und lassen sich nach dem Backen cremig zerdrücken.
Die Sauce kann während der Kartoffel-Backzeit zubereitet werden. Nach dem Einrühren des Eigelbs sollte sie nur warm gehalten und nicht mehr sprudelnd gekocht werden.
Das Wasser sollte nur leicht sieden. Jedes Ei einzeln in eine Tasse schlagen, vorsichtig ins Wasser gleiten lassen und etwa 3 Minuten pochieren.
Die Mornay-Sauce und der Gruyère sollen goldbraun sein. Unter dem heißen Backofengrill dauert das etwa 3–4 Minuten, daher die Kartoffeln aufmerksam beobachten.
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