Mehligkochende Kartoffeln
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen beim Köcheln leichter und geben dem pürierten Potage eine natürliche Bindung.
Potage aus Île-de-France
Klassischer französischer Laitue-Potage mit Kartoffeln, Zwiebeln und Sahne für vier Portionen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Potage Choisy ist eine samtige französische Salatsuppe. Die Laitue wird kurz blanchiert, Kartoffeln sorgen für Bindung und die Sahne rundet den milden, glatten Potage ab.
Mild, cremig und glatt mit zarter Laitue-Note, weicher Kartoffelbindung und einem dezenten Abschluss aus weißem Pfeffer und Muskatnuss.
Schritt für Schritt
Die Laitue gründlich waschen, welke Blätter entfernen und die Blätter grob zerteilen. Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel fein würfeln.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind vorbereitet und gleichmäßig zerteilt.
Wichtig: Beim Schneiden auf eine sichere, stabile Unterlage achten.
In einem großen Topf etwa 2 l Wasser mit 4 g Salz aufkochen. Die Laitue 60 Sekunden blanchieren, abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind zusammengefallen, aber nicht weichgekocht.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem kochenden Wasser umgehen.
Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebel darin 4 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen. Kartoffeln und Gemüsebrühe hinzufügen, aufkochen und zugedeckt 18 bis 20 Minuten leise köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet ohne Widerstand durch die Kartoffelwürfel.
Wichtig: Beim Aufgießen der Brühe auf Spritzer durch den heißen Topf achten.
Die blanchierte Laitue und 130 ml Sahne in den Topf geben. Alles weitere 4 bis 5 Minuten sanft köcheln lassen. Die Suppe anschließend mit einem Stabmixer fein pürieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist vollständig glatt und gleichmäßig grünlich-cremig püriert.
Wichtig: Beim Pürieren heißer Flüssigkeit Spritzer vermeiden und den Mixer nicht aus der Suppe heben, solange er läuft.
Den Potage mit den übrigen 2 g Salz, weißem Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Falls nötig, kurz erwärmen, aber nach Zugabe der Sahne nicht mehr sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Die Suppe schmeckt ausgewogen und bleibt glatt und cremig.
Den Potage heiß auf vier Schalen verteilen und mit der restlichen Sahne dünn beträufeln.
Daran erkennst du es: Die Suppe wird heiß und glatt serviert.
Wichtig: Heiße Schalen und Suppe vorsichtig transportieren.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen beim Köcheln leichter und geben dem pürierten Potage eine natürliche Bindung.
Frische, knackige Blätter ohne welke Stellen eignen sich am besten; welke Blätter werden vor dem Blanchieren entfernt.
Von den 150 ml werden 130 ml in die Suppe gegeben. Die restlichen 20 ml sind für den dünnen Sahnetropfen beim Servieren vorgesehen.
Der Potage bleibt cremig, kann aber je nach Produkt etwas süßer oder weniger rund schmecken.
Butter durch pflanzliches Streichfett und Sahne durch eine ungesüßte pflanzliche Kochcreme ersetzen. Die Kochcreme ebenfalls erst nach dem Garen der Kartoffeln zugeben und nicht sprudelnd kochen.
Der Geschmack wird etwas herber und die Farbe kann dunkler ausfallen.
Die Endivienblätter wie die Laitue waschen, grob zerteilen und ebenfalls kurz blanchieren.
Die Zwiebel nur glasig dünsten und die Hitze bei Bedarf reduzieren.
Mit der Brühe ablöschen, sobald die Zwiebel glasig ist; bei starker Bräunung die Zwiebel besser ersetzen.
Die Laitue nach dem Abschrecken gut abtropfen lassen und die Brühemenge genau einhalten.
Die Suppe ohne Deckel kurz sanft reduzieren oder etwas länger pürieren; danach erneut abschmecken.
Nach Zugabe der Sahne nur sanft köcheln beziehungsweise vorsichtig erwärmen.
Die Suppe nochmals fein pürieren und mit einem kleinen Schuss Brühe oder Sahne ausgleichen.
Eine frischere, stärker auf die Laitue ausgerichtete Variante mit zurückhaltender Sahnemenge.
Eine pflanzliche Version ohne Butter und Sahne.
Häufig gefragt
Ja. Ein milder Endiviensalat ist als Variante möglich, schmeckt jedoch etwas herber und kann eine dunklere Farbe ergeben.
Das kurze Blanchieren bereitet die Blätter für das Pürieren vor und unterstützt einen milden, frischen Charakter.
Ja. Butter und Sahne lassen sich durch pflanzliches Streichfett und eine ungesüßte pflanzliche Kochcreme ersetzen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …