Aal einkaufen
Aal ist am zuverlässigsten küchenfertig beim Fischhändler oder an einer gut sortierten Fischtheke erhältlich.
Aalgericht aus dem Roussillon
Eigenständiges Aalgericht mit katalanischem Rezeptbezug: Aalstücke werden angebraten und mit Knoblauch, Petersilie, trockenem Weißwein und milden eingelegten Paprikaschoten sanft geschmort.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
In der katalanisch geprägten Küche des Roussillon wird Aal in Stücke geschnitten, mit Knoblauch und Petersilie angebraten und in trockenem Weißwein gegart. Milde eingelegte Paprika bringt dezente Süße und Farbe in die Sauce; ein kleiner Löffel Aioli kann sie zum Schluss abrunden.
Feste, saftige Aalstücke in einer würzigen, aromatischen Weißweinsauce mit Knoblauch, Kräutern und mild-süßlicher Paprika; die optionale Aioli sorgt für einen cremigeren Abschluss.
Schritt für Schritt
Die Aalstücke mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Lorbeerblatt und Thymian zu einem kleinen Kräuterbündel zusammenlegen.
Daran erkennst du es: Die Aalstücke sind trocken und gleichmäßig gewürzt.
Das Olivenöl in einem breiten Schmortopf erhitzen. Die Aalstücke portionsweise rundherum 4 bis 5 Minuten anbraten, bis sie leicht Farbe angenommen haben. Herausnehmen und kurz beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Aalstücke haben rundherum leichte Farbe angenommen.
Wichtig: Beim Wenden vorsichtig arbeiten, da das heiße Öl spritzen kann.
Die Hitze etwas reduzieren. Knoblauch und Petersilie im verbliebenen Öl etwa 30 Sekunden unter Rühren anschwitzen, ohne sie dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, bleibt aber hell.
Das Mehl darüberstäuben und 1 Minute einrühren. Den Weißwein nach und nach angießen und dabei gründlich rühren, damit eine glatte Sauce entsteht.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und ohne sichtbare Mehlnester.
Wichtig: Beim Angießen des Weins vorsichtig vorgehen, da die heiße Topfbasis aufschäumen kann.
Aalstücke, Paprikastreifen, Lorbeer und Thymian in den Topf geben. Die Sauce einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und alles zugedeckt etwa 20 bis 25 Minuten sanft schmoren lassen. Den Aal vorsichtig einmal wenden.
Daran erkennst du es: Der Aal ist durchgegart und lässt sich vorsichtig wenden, ohne auseinanderzufallen.
Kräuterbündel und Lorbeerblatt entfernen. Die Sauce abschmecken. Wer möchte, rührt den Topf vom Herd gezogen 2 EL Aioli in die heiße, nicht mehr kochende Sauce. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist heiß, abgeschmeckt und bei Zugabe der Aioli nicht mehr kochend.
Gut zu wissen
Aal ist am zuverlässigsten küchenfertig beim Fischhändler oder an einer gut sortierten Fischtheke erhältlich.
Milde eingelegte Paprikaschoten sind meist im Glas in der Feinkost- oder Gemüseabteilung zu finden.
Bei fertiger Aioli die Produktkennzeichnung beachten, insbesondere wegen möglicher Ei-Bestandteile.
Die Sauce wird etwas süßer und weniger würzig.
Die milde frische rote Paprika anstelle der eingelegten Paprikaschoten verwenden und ebenfalls in Streifen schneiden.
Aalstücke mit Küchenpapier trocknen und portionsweise in den heißen Topf geben.
Die Aalstücke kurz herausnehmen, die Flüssigkeit etwas verdampfen lassen und anschließend mit der Sauce weiterarbeiten.
Die Hitze reduzieren und die Aromaten nur etwa 30 Sekunden unter Rühren anschwitzen.
Bei deutlich verbrannten Aromaten die dunklen Rückstände nicht weiterverwenden und den Ansatz neu beginnen.
Den Wein nach und nach angießen und jede Zugabe glatt rühren.
Die Sauce vorsichtig kräftig glattrühren, bevor der Aal wieder in den Topf kommt.
Den Topf vom Herd ziehen und die Sauce vor der Zugabe nicht mehr kochen lassen.
Die Sauce vorsichtig glatt rühren und nicht erneut aufkochen.
Milde frische rote Paprika ersetzt die eingelegten Paprikaschoten. Die Sauce wird dadurch etwas süßer und weniger würzig.
Die Sauce wird pur serviert und bleibt leichter und klarer im Geschmack.
Häufig gefragt
Das Gericht lässt sich nicht unverändert durch einen anderen Fisch ersetzen, weil die feste, fettreiche Textur des Aals die Rezeptidentität prägt.
Sie sind meist im Glas in der Feinkost- oder Gemüseabteilung erhältlich. Als Alternative eignet sich milde frische rote Paprika; die Sauce wird dadurch etwas süßer und weniger würzig.
Die optionale Aioli wird erst nach dem Herunternehmen des Topfes in die heiße, nicht mehr kochende Sauce eingerührt.
Das Gericht stammt aus der katalanisch geprägten Küche des Roussillon, heute Teil der Region Occitanie.
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