Mouroungue finden
Brèdes mouroungue werden auch als Moringablätter bezeichnet und sind am ehesten in afrikanischen, indischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften sowie auf gut sortierten Wochenmärkten erhältlich.
Kreolische Blättersuppe
Klarer réunionischer Blätter-Bouillon mit zarten Mouroungueblättern, Knoblauch, Ingwer, Chili und Pflanzenöl. Die wenigen Zutaten ergeben eine leichte, aromatische Suppe mit angenehm grüner Würze.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Zarte Mouroungueblätter sinken in einen klaren Sud aus Knoblauch, Ingwer und feiner Schärfe. Der Bouillon gehört zur kreolischen Küche von La Réunion und ist mit wenigen Zutaten schnell auf dem Tisch.
Klarer, würziger Sud mit weichen, leicht grünen Blättern. Knoblauch und Ingwer geben Tiefe, während die Chilischote eine feine bis deutliche Schärfe beisteuert.
Schritt für Schritt
Die Mouroungueblätter und zarten Triebspitzen von groben Stielen lösen, gründlich waschen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind sauber und weitgehend abgetropft.
Knoblauch, Ingwer, Chilischote und Salz im Mörser zu einer groben Paste zerstoßen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind verbunden, aber noch leicht stückig.
Wichtig: Beim Verarbeiten der Chilischote anschließend Hände und Arbeitsfläche gründlich reinigen.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Gewürzpaste bei niedriger bis mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten anrösten, ohne sie dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Die Paste duftet aromatisch, bleibt aber hell und verbrennt nicht.
Das Wasser angießen und zum Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Der Sud kocht deutlich.
Wichtig: Beim Aufgießen vorsichtig arbeiten, da heißes Öl spritzen kann.
Die Mouroungueblätter in den Topf geben, unterheben und den Topf abdecken.
Daran erkennst du es: Die Blätter liegen im Sud und beginnen zusammenzufallen.
Den Bouillon 8 Minuten ab Beginn des erneuten Kochens sanft köcheln lassen. Heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind weich, aber noch als Blätter erkennbar, und der Sud köchelt sanft.
Wichtig: Den heißen Bouillon vorsichtig schöpfen und servieren.
Gut zu wissen
Brèdes mouroungue werden auch als Moringablätter bezeichnet und sind am ehesten in afrikanischen, indischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften sowie auf gut sortierten Wochenmärkten erhältlich.
Der Bouillon schmeckt milder und weniger würzig-grün.
Die jungen Spinatblätter wie die Mouroungueblätter vorbereiten und im vorgesehenen Schritt in den Sud geben.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze arbeiten und die Paste nur 2 bis 3 Minuten anrösten.
Wenn die Paste nur leicht zu dunkel ist, sofort mit dem Wasser ablöschen. Bei deutlich verbranntem Geschmack die Paste besser neu ansetzen.
Die 8 Minuten ab dem erneuten Kochen messen und anschließend sofort servieren.
Bei sehr weichen Blättern den Bouillon dennoch heiß servieren und nicht weiter einkochen.
Knoblauch, Ingwer, Chili und Salz zu einer verbundenen groben Paste zerstoßen.
Den Sud vorsichtig umrühren und kurz weiterköcheln lassen, ohne die Blätter unnötig lange zu garen.
Eine sanftere Version mit weniger ausgeprägter Chili-Schärfe.
Eine deutlich pikante Version für alle, die den Bouillon mit mehr Chili mögen.
Häufig gefragt
Brèdes mouroungue sind Moringablätter, die hier als zarte Blätter und Triebspitzen in einem klaren Bouillon gegart werden.
Ja. Junge Spinatblätter sind eine sinnvolle Alternative; der Bouillon schmeckt dann milder und weniger würzig-grün.
Für eine mildere Version eine milde rote Chilischote verwenden; für mehr Schärfe eine schärfere Sorte einsetzen.
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