Kühl verarbeiten
Blätterteig bis zur Verarbeitung kühl halten und nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Herzhafter Blätterteig
Goldbraune lothringische Blätterteigpastete mit marinierten Schweineschulterstreifen, die nach dem ersten Backen mit einem cremigen Eigelb-Sahne-Guss vollendet wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Pâté lorrain de Châtenois verbindet knusprigen BlätterteigLaminierter Teig mit vielen dünnen Schichten aus Teig und festem Fett. mit zart mariniertem Schweinefleisch. Die Füllung ruht 24 Stunden in trockenem Weißwein, Schalotte und Petersilie, bevor die Pastete gebacken und durch zwei Öffnungen mit Eigelb und Sahne vollendet wird.
Außen tief goldbraun und blättrig-knusprig, innen saftig und würzig mit zarten Schweinefleischstreifen. Der Guss macht die Füllung cremig, während Weißwein, Schalotte und Petersilie für ein fein herzhaftes Aroma sorgen.
Schritt für Schritt
Die Schweineschulter in dünne Streifen schneiden. Schalotte schälen und fein würfeln, Petersilie fein hacken.
Fleisch, Schalotte, Petersilie und Weißwein in der Schüssel mischen und kräftig mit Pfeffer würzen. Abdecken und 24 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Während der gesamten Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Am nächsten Tag das Fleisch in einem Sieb gründlich abtropfen lassen. Die Marinade wird für dieses Rezept nicht weiterverwendet. Das Fleisch erst jetzt mit dem Salz würzen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch soll gut abgetropft sein, damit der Blätterteig nicht durchweicht.
Wichtig: Die aufgefangene Marinade nicht roh weiterverwenden.
Den Blätterteig in zwei Teile teilen. Etwa zwei Drittel zu einem Rechteck von ungefähr 17 x 40 cm ausrollen. Das restliche Drittel ebenfalls zu einem passenden Rechteck ausrollen. Das größere Stück auf das mit Backpapier belegte Blech legen und die Fleischstreifen mittig darauf verteilen. Rundum etwa 4 cm Rand frei lassen.
Die langen Teigränder über die Füllung schlagen, anschließend die kurzen Enden darüberklappen. Einen kleinen Teil des Eigelbs zum späteren Einfüllen zurückbehalten. Mit dem übrigen Eigelb die Teigränder bestreichen, das zweite Teigstück als Deckel auflegen und die Ränder sorgfältig andrücken.
Daran erkennst du es: Die Ränder sollen rundum geschlossen und gut angedrückt sein.
Die Oberfläche mit dem restlichen Eigelb bestreichen. Mit der Messerrückseite ein vorsichtiges Muster einzeichnen, ohne den Teig durchzuschneiden. An zwei Stellen, etwa im Abstand von einem Drittel der Länge, je ein Loch von ungefähr 1,5 cm ausstechen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig bestrichen, und die beiden Öffnungen sind sauber ausgestochen.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Pâté lorrain etwa 40 Minuten backen. Wird die Oberfläche vorher zu dunkel, locker mit Aluminiumfolie abdecken.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, aber noch nicht zu dunkel.
Eigelb und Sahne glatt verrühren. Die Pastete aus dem Ofen nehmen und die Mischung vorsichtig durch die beiden Öffnungen einfüllen. Anschließend weitere 15 bis 20 Minuten backen, bis der Teig tief goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist tief goldbraun und der Guss ist in der Pastete gestockt.
Die Pastete mindestens 10 Minuten ruhen lassen. In sechs Stücke schneiden und lauwarm oder abgekühlt servieren.
Daran erkennst du es: Die Pastete lässt sich in saubere Stücke schneiden, ohne dass der Guss herausläuft.
Gut zu wissen
Blätterteig bis zur Verarbeitung kühl halten und nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Dünne, möglichst gleichmäßige Streifen sorgen für eine gleichmäßige Verteilung und Garung in der Pastete.
Das Eigelb wird teilweise zum Verschließen und Bestreichen verwendet; ein kleiner Teil bleibt für den Guss mit der Sahne zurück.
Das Fleisch im Sieb gut abtropfen lassen und die Marinade nicht weiterverwenden.
Wenn die Oberfläche bereits fest ist, die Pastete weiterbacken, bis der Teig vollständig goldbraun ist; ein weicher Boden lässt sich nur begrenzt retten.
Vor dem Bestreichen einen kleinen Teil des Eigelbs zurückbehalten.
Die Pastete beobachten und sie bei Bedarf locker mit Aluminiumfolie abdecken.
Die Folie locker auflegen und die Pastete ohne weiteres starkes Bräunen fertig backen.
Den Guss langsam und vorsichtig durch beide Öffnungen verteilen.
Die Pastete vorsichtig weiterbacken; ein Teil des Gusses kann dennoch im Inneren stocken.
Die Schweineschulter kann bis zu 24 Stunden vor dem Backen mariniert werden. Nach dem Abtropfen und Formen die Pastete unmittelbar backen.
Das Einfrieren ist für dieses Rezept nicht beschrieben; die Qualität von Blätterteig und Guss kann darunter leiden.
Häufig gefragt
Für diese Variante wird Schweineschulter ohne Knochen verwendet. Das Fleisch wird in dünne Streifen geschnitten und vor dem Backen 24 Stunden in Weißwein, Schalotte und Petersilie mariniert.
Das Fleisch wird nach dem Abtropfen der Marinade gesalzen. So bleibt die vorgegebene Zubereitungsfolge erhalten und die Marinade wird nicht mit dem Salz weiterverwendet.
Der Guss wird nach der ersten Backphase durch zwei Öffnungen in die Pastete eingefüllt. Anschließend wird die Pastete weitere 15 bis 20 Minuten gebacken.
Sie kann lauwarm oder abgekühlt serviert werden. Nach dem Backen sollte sie mindestens 10 Minuten ruhen, bevor sie in sechs Stücke geschnitten wird.
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