Bierauswahl
Elsässisches helles Bier gibt der Suppe einen stärker regional geprägten, mild malzigen Charakter. Ein mildes Helles ist eine praktikable Alternative, schmeckt aber neutraler.
Biersuppe aus dem Elsass
Sämige elsässische Biersuppe aus Brühe, hellem Bier, Brot, Zwiebel und Sahne, serviert mit goldbraunen Butter-Croûtons.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Biersupp, auch Soupe à la bière, ist eine herzhafte Suppe aus dem Elsass in der Region Grand Est. Brühe, elsässisches helles Bier und fein zerbröseltes Brot ergeben eine sämige, mild malzige Grundlage. Zwiebel, Sahne und Muskat runden die Suppe ab, während goldbraune Butter-Croûtons für knusprigen Kontrast sorgen.
Glatt und sämig, mit mild malziger Würze, weicher Sahne und warmem Muskatton. Die goldbraunen Butter-Croûtons bringen knusprigen Biss und eine nussige Röstnote.
Schritt für Schritt
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Brot für die Suppe fein zerbröseln und das übrige Brot in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
Daran erkennst du es: Zwiebel und beide Brotformen sind vorbereitet.
30 g Butter im großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebel darin 5 bis 7 Minuten glasig dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht stark gebräunt.
Brühe und Bier angießen. Salz und Pfeffer hinzufügen und die Flüssigkeit knapp zum Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist heiß und beginnt knapp zu kochen.
Die Brotbrösel einrühren. Die Suppe bei kleiner Hitze 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Brot vollständig weich ist.
Daran erkennst du es: Die Brotbrösel sind vollständig weich und die Suppe wirkt gebunden.
Während die Suppe köchelt, 20 g Butter in einer Pfanne schmelzen. Die Brotwürfel darin unter Wenden 5 bis 7 Minuten goldbraun und knusprig braten.
Daran erkennst du es: Die Brotwürfel sind rundum goldbraun und knusprig.
Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Die Sahne einrühren und die Suppe bei kleiner Hitze noch 2 bis 3 Minuten erwärmen, aber nicht mehr sprudelnd kochen lassen. Mit Muskat abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist fein püriert, heiß und glatt, ohne sprudelnd zu kochen.
Wichtig: Beim Pürieren heißer Flüssigkeit vorsichtig arbeiten und den Topf vom Herd nehmen.
Die Biersupp sofort in vier Schalen verteilen und mit den Butter-Croûtons bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist heiß angerichtet und mit knusprigen Croûtons bestreut.
Gut zu wissen
Elsässisches helles Bier gibt der Suppe einen stärker regional geprägten, mild malzigen Charakter. Ein mildes Helles ist eine praktikable Alternative, schmeckt aber neutraler.
Altbackenes helles Brot eignet sich besonders gut, weil es Flüssigkeit aufnimmt und die Suppe bindet, während die gewürfelten Stücke in der Pfanne knusprig werden.
Die Suppe schmeckt etwas neutraler und weniger regional geprägt.
Das elsässische helle Bier im gleichen Volumen durch ein mildes Helles ersetzen und wie beschrieben mit der Brühe angießen.
Die Zwiebel bei mittlerer Hitze nur glasig dünsten und währenddessen beobachten.
Falls die Zwiebel nur leicht zu dunkel ist, mit Brühe und Bier ablöschen; stark verbrannte Zwiebeln besser entfernen und neu beginnen.
Nach Zugabe der Sahne nur bei kleiner Hitze erwärmen und nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
Die Suppe vom Herd nehmen und kräftig glatt pürieren; bei deutlicher Trennung lässt sich die ursprüngliche Textur jedoch nicht vollständig zurückgewinnen.
Die Würfel unter Wenden braten und die Farbe gegen Ende eng kontrollieren.
Verbrannte Croûtons aussortieren und neue Brotwürfel in frischer Butter braten.
Eine vegetarische Ausführung mit Gemüsebrühe anstelle von Hühnerbrühe.
Die Suppe wird nach dem ersten Pürieren zusätzlich durch ein feines Sieb gestrichen.
Es liegt keine belegte Empfehlung zum Einfrieren dieser Suppe vor.
Häufig gefragt
Am regionalsten wirkt ein elsässisches helles Bier. Falls es nicht erhältlich ist, kann ein mildes Helles verwendet werden; die Suppe schmeckt dann etwas neutraler.
Altbackenes Brot nimmt die Brühe und das Bier gut auf und bindet die Suppe. Für die Croûtons lässt es sich außerdem knusprig braten.
Sie sollte nach Zugabe der Sahne nur noch bei kleiner Hitze erwärmt und nicht mehr sprudelnd gekocht werden.
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