Schweinenetz bestellen
Schweinenetz ist meist auf Vorbestellung beim Metzger oder an einer gut sortierten Fleischtheke erhältlich. Es kann frisch oder tiefgekühlt angeboten werden und wird vor der Verwendung kalt gespült.
Pâté aus dem Bas-Vivarais
Ein eigenständiger ardéchoiser Pâté aus fein gehacktem Schweinefleisch, Schweinefett, Schweineleber, Mangold und Spinat. Die Farce wird in SchweinenetzFeinmaschiges Fettgewebe vom Schwein zum Umhüllen und Stabilisieren von Speisen. gehüllt und im Ofen gegart; serviert wird die Caillette warm oder gut gekühlt in dicken Scheiben.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für diese Caillette ardéchoise werden blanchierter Mangold und Spinat gründlich ausgedrückt, mit Schweinefleisch, Schweinefett, Schweineleber und Knoblauch fein zerkleinert und mit Thymian, Salz und Pfeffer gewürzt. Die kompakte Farce wird portioniert, in Schweinenetz gehüllt und im Ofen goldbraun gegart. Warm schmeckt sie direkt nach einer kurzen Ruhezeit, kalt nach dem vollständigen Abkühlen und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank.
Außen goldbraun und leicht gebräunt, innen saftig, kompakt und fein körnig. Schweinefleisch und Leber geben eine kräftige, herzhafte Würze; Mangold und Spinat bringen eine grüne, leicht erdige Note, Thymian und Knoblauch runden sie ab.
Schritt für Schritt
Mangoldblätter und Spinat gründlich waschen. Beim Mangold die groben Stiele entfernen. Das Gemüse in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser 2 bis 3 Minuten blanchieren, bis es zusammenfällt. Kalt abschrecken und im Sieb anschließend sehr gründlich ausdrücken. Je weniger Wasser im Gemüse bleibt, desto fester wird die Farce.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist zusammengefallen, aber nicht zerkocht.
Wichtig: Für das Blanchierwasser wird zusätzliches Salz verwendet; die abgemessenen 16 g Salz gehören erst in die Farce.
Schweinefleisch, Schweinefett und Schweineleber von groben Sehnen befreien und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen. Das ausgedrückte Gemüse grob hacken und zusammen mit Fleisch, Fett, Leber und Knoblauch durch die grobe Scheibe des Fleischwolfs drehen. Alternativ alles mit einem scharfen Messer sehr fein hacken. Die zerkleinerte Masse in die große Schüssel geben.
Wichtig: Rohes Fleisch und rohe Leber getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Thymian, die abgemessenen 16 g Salz und den schwarzen Pfeffer zur Farce geben. Die Masse mit den Händen oder einem stabilen Kochlöffel gründlich vermengen, bis sie gleichmäßig klebrig ist. Währenddessen eine kleine flache Probe in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett vollständig durchgaren und die Würzung prüfen.
Daran erkennst du es: Die Farce ist gleichmäßig vermengt und klebrig; die Probe ist vollständig durchgegart.
Wichtig: Die Probe aus der rohen Farce vollständig durchgaren, bevor sie probiert wird.
Das Schweinenetz 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen, unter fließendem Wasser abspülen und vorsichtig ausdrücken. Auf dem Brett in etwa 14 cm große Quadrate schneiden.
Daran erkennst du es: Das Netz ist gespült, weich und vorsichtig ausgedrückt.
Wichtig: Das Schweinenetz bis zur Verwendung kalt halten.
Die Farce in 12 Portionen von jeweils etwa 150 g teilen. Jede Portion zu einer kompakten Kugel formen und vollständig mit einem Stück Schweinenetz umhüllen. Falls das Netz sehr dünn ist, zwei Lagen verwenden.
Daran erkennst du es: Jede Portion ist kompakt geformt und vollständig vom Schweinenetz umschlossen.
Wichtig: Die geformten rohen Caillettes bis zum Einschieben in den Ofen kühl halten.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine flache Auflaufform mit der Butter ausstreichen. Die Caillettes dicht nebeneinander hineinsetzen, damit sie beim Garen ihre Form behalten. Im vorgeheizten Ofen etwa 45 Minuten garen, bis das Schweinenetz goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Das Schweinenetz ist goldbraun und die Caillettes sind vollständig gegart.
Wichtig: Schweinefleisch und Schweineleber vollständig durchgaren; rohe Farce darf im Inneren nicht verbleiben.
Die Caillettes aus dem Ofen nehmen und 30 Minuten ruhen lassen. Für die warme Variante direkt servieren. Für die kalte Variante vollständig abkühlen lassen und anschließend mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen. In dicken Scheiben servieren.
Daran erkennst du es: Die warm servierte Variante ist stabil genug zum Schneiden; die kalte Variante ist vollständig durchgekühlt.
Wichtig: Die kalte Variante nach dem Abkühlen mindestens 2 Stunden gekühlt halten.
Gut zu wissen
Schweinenetz ist meist auf Vorbestellung beim Metzger oder an einer gut sortierten Fleischtheke erhältlich. Es kann frisch oder tiefgekühlt angeboten werden und wird vor der Verwendung kalt gespült.
Frische Schweineleber ist beim Metzger erhältlich. Am besten wird sie zusammen mit dem Schweinefleisch bestellt; sie gibt der Farce ihre typische kräftige Würze und unterstützt die saftige Bindung.
Das Gemüse nach dem Abschrecken kräftig ausdrücken, bis kaum noch Wasser austritt.
Die Farce vor dem Formen länger vermengen und, falls nötig, nochmals kurz abtropfen lassen; keine zusätzliche Flüssigkeit einarbeiten.
Die Zutaten fein hacken oder durch die grobe Scheibe drehen und anschließend gründlich vermengen, bis die Masse klebrig wird.
Die ungeformte Masse nochmals gründlich vermengen und die Portionen fester zusammendrücken.
Den Ofen vollständig vorheizen, die Portionen ungefähr gleich groß formen und bis zur goldbraunen Oberfläche garen.
Die Caillettes weitergaren, bis die Farce im Inneren vollständig durchgegart ist.
Die Caillettes nach der 30-minütigen Ruhezeit warm in dicken Scheiben servieren.
Die Caillettes vollständig abkühlen lassen und anschließend mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen, bevor sie in dicken Scheiben serviert werden.
Häufig gefragt
Schweinenetz ist meist auf Vorbestellung beim Metzger oder an einer gut sortierten Fleischtheke erhältlich. Es wird frisch oder tiefgekühlt angeboten und vor der Verwendung kalt gespült.
Beides ist vorgesehen: Warm wird sie nach einer 30-minütigen Ruhezeit serviert. Für die kalte Variante lässt man sie vollständig abkühlen und kühlt sie anschließend mindestens 2 Stunden im Kühlschrank.
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