Kartoffelsorte
Festkochende Kartoffeln behalten beim Vorgaren und Backen ihre Form und ergeben klar erkennbare Schichten.
Gratin mit Hähnchen
Eigenständiger Kartoffelgratin mit gebratenem Hähnchen, RosinenAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird., Zimt, Sahnesauce und goldbraun gratiniertem Käse.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Kartoffelgratin verbindet dünne, vorgarte Kartoffelscheiben mit würzig gebratenem Hähnchen, süßen Rosinen und einer cremigen Zimt-Sahne-Sauce. Der Käse bildet im Ofen eine goldbraune Kruste, während die Schichten im Inneren saftig und aromatisch bleiben.
Heiß serviert ist der Gratin oben goldbraun und leicht knusprig, darunter weich und cremig. Das Hähnchen bleibt herzhaft und saftig, während Rosinen und Zimt kleine süß-würzige Akzente setzen.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Auflaufform mit der Butter ausstreichen.
Die Kartoffeln schälen und in etwa 3 mm dünne Scheiben schneiden. In einem Topf mit leicht gesalzenem Wasser 8 Minuten vorgaren. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind leicht vorgegart, aber noch formstabil.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Wasser umgehen.
Das Hähnchen in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Fleisch 5 bis 6 Minuten rundherum anbraten. Mit ½ TL Salz und dem Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind rundherum gebräunt und nicht mehr roh an der Oberfläche.
Den Knoblauch fein hacken. Crème fraîche, Hühnerbrühe, Knoblauch, Zimt und das restliche Salz glatt verrühren.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt verrührt und gleichmäßig gewürzt.
Die Hälfte der Kartoffelscheiben in der Form verteilen. Das gebratene Hähnchen und die Rosinen daraufgeben. Mit den übrigen Kartoffeln bedecken und die Crème-fraîche-Mischung gleichmäßig darüber verteilen. Den geriebenen Käse aufstreuen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten liegen gleichmäßig geschichtet und die Sauce ist über die Oberfläche verteilt.
Den Gratin 25 Minuten bei 190 °C backen. Anschließend die Temperatur auf 200 °C erhöhen und weitere 15 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Kartoffeln weich sind.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Kartoffeln sind weich und das Hähnchen vollständig durchgegart.
Wichtig: Das Hähnchen muss beim Servieren vollständig durchgegart sein.
Den Auflauf 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Schichten setzen. Heiß aus der Form schöpfen und servieren.
Daran erkennst du es: Die Schichten lassen sich nach der Ruhezeit besser portionieren.
Gut zu wissen
Festkochende Kartoffeln behalten beim Vorgaren und Backen ihre Form und ergeben klar erkennbare Schichten.
Rosinen und Zimt prägen den besonderen Kontrast dieses Gratins und sollten nicht unbemerkt weggelassen werden, wenn der charakteristische Geschmack erhalten bleiben soll.
Emmentaler schmeckt etwas milder; Gruyère bringt eine kräftigere, nussigere Käsenote.
Die angegebene Menge geriebenen Käses unverändert verwenden und vor dem Backen über den Gratin streuen.
Die Kartoffeln möglichst gleichmäßig dünn schneiden und die achtminütige Vorgarzeit einhalten.
Den Gratin abgedeckt länger weiterbacken, bis die Kartoffeln weich sind.
Bei größerer Menge eine zweite Form verwenden oder eine entsprechend größere ofenfeste Form wählen.
Die Masse vorsichtig auf eine größere Form verteilen und weiterbacken, bis die Kartoffeln weich sind.
Das Fleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden und rundherum anbraten.
Den Gratin weiterbacken, bis das Hähnchen vollständig durchgegart ist.
Häufig gefragt
Durch das achtminütige Vorgaren werden die Scheiben weich genug, um im Gratin gleichmäßig fertig zu garen.
Ja. Im Rezept sind beide Käsesorten vorgesehen. Gruyère schmeckt kräftiger und nussiger, Emmentaler milder.
Die zehnminütige Ruhezeit lässt die Schichten etwas setzen, sodass sich der Auflauf besser schöpfen lässt.
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