Steinpilze finden
Frische Steinpilze sind besonders im Herbst auf Wochenmärkten, bei Pilzhändlern oder in gut sortierten Gemüsegeschäften zu finden.
Bordelaiser Pilzgericht
Kräftig gebräunte frische Steinpilze mit Schalotten, Knoblauch, Butter und Petersilie – als eigenständige Pilzmahlzeit aus dem Bordelais.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cèpes à la bordelaise ist ein schlichtes Pilzgericht aus dem Bordelais in Nouvelle-Aquitaine. Frische Steinpilze werden in Olivenöl kräftig gebräunt und anschließend mit einer mild gebratenen Schalotten-Knoblauch-Mischung, Butter und Petersilie vollendet.
Die Pilze sind außen goldbraun und innen saftig mit fester, fleischiger Textur. Butter, Schalotten und Knoblauch sorgen für eine herzhafte Aromatik, während Petersilie einen frischen Kräuterton beisteuert.
Schritt für Schritt
Die Steinpilze mit einer Pilzbürste oder einem leicht angefeuchteten Tuch reinigen. Erdige Stellen an den Stielen abschneiden. Die Stiele von den Hüten trennen, fein würfeln und die Hüte je nach Größe ganz lassen oder in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Die Pilze sind sauber und gleichmäßig vorbereitet; die Hüte bleiben möglichst unbeschädigt.
Eine große, breite Pfanne mit dem Olivenöl erhitzen. Die Pilzhüte möglichst nebeneinander verteilen und bei mittlerer bis kräftiger Hitze 8 bis 10 Minuten braten. Erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun ist. Bei einer kleineren Pfanne portionsweise arbeiten, damit die Pilze braten und nicht im eigenen Saft dünsten.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun, die Pilzhüte sind gebräunt und nicht wässrig gedünstet.
Die Butter in einer zweiten Pfannenhälfte oder in einem kleinen Topf schmelzen. Die gewürfelten Pilzstiele, Schalotten und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten weich braten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Schalotten, Knoblauch und Pilzstiele sind weich, aber nur leicht gefärbt.
Die aromatische Schalottenmischung zu den gebräunten Pilzhüten geben. Mit dem Salz würzen und alles 1 bis 2 Minuten zugedeckt bei niedriger Hitze nachziehen lassen. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken und die Petersilie unterheben.
Daran erkennst du es: Die Pilze sind heiß, die Aromen verbunden und die Petersilie gerade untergehoben.
Die Cèpes à la bordelaise sofort heiß als eigenständige Pilzmahlzeit servieren.
Daran erkennst du es: Das Gericht wird unmittelbar nach dem Nachziehen serviert.
Gut zu wissen
Frische Steinpilze sind besonders im Herbst auf Wochenmärkten, bei Pilzhändlern oder in gut sortierten Gemüsegeschäften zu finden.
Feste braune Champignons oder Kräuterseitlinge können verwendet werden. Das Ergebnis wird milder und weniger waldig im Aroma.
Das Gericht wird milder und weniger waldig im Aroma.
Die Ersatzpilze ebenso reinigen, schneiden und portionsweise in Olivenöl braten, bis sie gebräunt sind.
Eine große, breite Pfanne verwenden oder die Pilze portionsweise braten.
Die Pilze aus der Pfanne nehmen, die Pfanne wieder erhitzen und die Pilze portionsweise weiterbraten.
Bei mittlerer Hitze weich braten und starke Bräunung vermeiden.
Eine neue kleine Portion Schalotten und Knoblauch sanft braten und unter die Pilze geben.
Nur mit Pinsel oder leicht angefeuchtetem Tuch reinigen und mit genügend Abstand braten.
Die Pilze portionsweise in einer heißen, breiten Pfanne weiterbraten, bis überschüssige Flüssigkeit verdampft ist.
Eine zugänglichere Variante mit festen braunen Champignons oder Kräuterseitlingen anstelle von Steinpilzen.
Das Einfrieren ist für dieses Gericht nicht beschrieben; die feste Pilztextur kann dadurch beeinträchtigt werden.
Häufig gefragt
Steinpilze mit einer Pilzbürste oder einem leicht angefeuchteten Tuch reinigen und erdige Stellen an den Stielen abschneiden. Die Pilze nicht unnötig wässern.
Feste braune Champignons oder Kräuterseitlinge eignen sich als Ersatz. Das Gericht wird damit milder und weniger waldig im Aroma.
Bei zu wenig Platz geben die Pilze Flüssigkeit ab und dünsten, statt kräftig zu bräunen. In einer kleineren Pfanne deshalb portionsweise arbeiten.
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