Trockener Cidre
Ein trockener Cidre bringt Säure und eine dezente Apfelnote ein. Sehr süßer Cidre würde die Rahmsauce deutlich süßer wirken lassen.
Gemüseauflauf aus der Normandie
Cremiger normannischer Blumenkohlauflauf mit trockenem Cidre, Crème fraîche und Camembert, im Ofen goldbraun gratiniert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Chou-fleur à la normande verbindet zarten, vorgegarten Blumenkohl mit einer aromatischen Cidre-Rahmsauce. Eier geben der Sauce Halt, Camembert sorgt für eine herzhafte Kruste und Semmelbrösel für zusätzlichen Biss. Heiß aus der Auflaufform serviert, eignet sich das Gericht als eigenständige vegetarische Hauptmahlzeit.
Der Auflauf ist innen weich und cremig, mit zartem Blumenkohl und einer leicht fruchtigen Cidre-Note. Oben wird der Camembert goldbraun und würzig, während die Semmelbrösel für eine feine knusprige Textur sorgen.
Schritt für Schritt
Den Blumenkohl putzen, in mittelgroße Röschen teilen und gründlich waschen. In einem großen Topf etwa 2 l Wasser mit 1 TL Salz aufkochen. Die Röschen darin 6 bis 7 Minuten vorgaren, sodass sie weich werden, aber noch Form behalten. Abgießen und im Sieb gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Röschen sind weich, aber noch formstabil.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Wasser und Dampf umgehen.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Eine etwa 1,5 l große Auflaufform mit 10 g Butter ausstreichen.
Die übrige Butter in einem Topf zerlassen. Die Schalotten darin bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten weich dünsten, ohne sie zu bräunen. Den Cidre zugießen und 3 bis 4 Minuten offen einkochen lassen. Gemüsebrühe und Crème fraîche einrühren und die Sauce weitere 4 Minuten sanft köcheln lassen. Mit dem restlichen Salz, Pfeffer und der Muskatnuss würzen.
Daran erkennst du es: Die Schalotten sind weich, der Cidre ist leicht reduziert und die Sauce ist cremig gebunden.
Den Topf vom Herd nehmen und die Sauce etwa 5 Minuten abkühlen lassen. Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Nach und nach einige Löffel der warmen Sauce unter die Eier rühren, dann die Eiermischung in die übrige Sauce einarbeiten. Die Blumenkohlröschen vorsichtig unterheben.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist noch warm, aber nicht mehr sehr heiß, bevor die Eier eingerührt werden.
Die Mischung in die vorbereitete Form geben. Die Camembertstücke gleichmäßig darauf verteilen und mit den Semmelbröseln bestreuen. Den Auflauf 25 bis 30 Minuten backen, bis die Masse gestockt und die Oberfläche goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Eiermasse ist gestockt und die Oberfläche goldbraun gratiniert.
Wichtig: Die Eiermasse vollständig stocken lassen, bevor der Auflauf serviert wird.
Den Chou-fleur à la normande 5 Minuten ruhen lassen und heiß aus der Form servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce hat sich leicht gesetzt, der Auflauf lässt sich portionieren und bleibt heiß.
Wichtig: Die Form und der Auflauf bleiben nach dem Backen sehr heiß; beim Servieren vorsichtig hantieren.
Gut zu wissen
Ein trockener Cidre bringt Säure und eine dezente Apfelnote ein. Sehr süßer Cidre würde die Rahmsauce deutlich süßer wirken lassen.
Camembert in kleinen Stücken verteilt sich beim Überbacken gleichmäßiger. Die Rinde kann je nach persönlicher Vorliebe mitverwendet werden.
Die Semmelbrösel werden erst unmittelbar vor dem Backen aufgestreut, damit sie trocken bleiben und eine knusprige Oberfläche bilden.
Der Auflauf wird milder und schmilzt meist gleichmäßiger; die typische Camembert-Note tritt zurück.
Den Rahmkäse in kleinen Stücken anstelle des Camemberts auf der Blumenkohlmasse verteilen.
Die Apfelnote bleibt erhalten, der Geschmack kann etwas weniger komplex ausfallen.
Den alkoholfreien Cider in derselben Menge verwenden und ebenfalls offen einkochen lassen.
Die Kruste bleibt ähnlich, sofern die glutenfreien Brösel ausreichend trocken und fein sind.
Die glutenfreien Brösel in gleicher Menge verwenden.
Die Röschen nach dem Abgießen gut abtropfen lassen und den Cidre offen einkochen, bevor Brühe und Crème fraîche hinzukommen.
Den Auflauf einige Minuten länger backen, bis die Eiermasse gestockt ist und die Oberfläche ausreichend gebräunt ist.
Die Sauce vom Herd nehmen, etwa 5 Minuten abkühlen lassen und die Eier mit einigen Löffeln Sauce angleichen.
Die Masse trotzdem in die Form geben und backen; die Textur wird eher fest als cremig.
Die Form mittig einschieben und ab etwa 25 Minuten die Bräunung kontrollieren.
Die Form locker mit Backpapier oder Folie abdecken und weiterbacken, bis die Masse im Inneren gestockt ist.
Eine mildere Variante mit Rahmkäse statt Camembert.
Die Kruste erhält eine zusätzliche Kräuternote.
Der Auflauf wird mit glutenfreien Bröseln gratiniert.
Den Blumenkohl vorgaren, die Sauce zubereiten und den Auflauf bis einschließlich des Bestreuens vorbereiten. Abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Backen kurz temperieren lassen; bei vollständig kaltem Auflauf kann sich die Backzeit verlängern.
Reste innerhalb von etwa 2 Stunden abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht mehrfach aufwärmen; nur die benötigte Menge entnehmen und vollständig erhitzen.
Die cremige Eier-Rahmsauce und die Camembertkruste können nach dem Einfrieren und Auftauen an Struktur verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Trockener alkoholfreier Apfel-Cider kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Sauce sollte trotzdem offen eingekocht werden.
Die Rezeptmenge passt in eine Auflaufform mit etwa 1,5 l Fassungsvermögen. Für größere Mengen eine entsprechend größere Form verwenden.
Durch das kurze Vorgaren wird er im Auflauf zart, behält aber genug Struktur, damit die Röschen nicht zerfallen.
Ja. Milder Rahmkäse macht den Auflauf weniger würzig und kann anstelle des Camemberts in gleicher Menge verwendet werden.
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