Weich streichfähige schwarze Kirschkonfitüre mit Zitronensaft und feinen Fruchtstücken, inspiriert von den Cerises d’ItxassouDie regionalen schwarzen Kirschen geben der Konfitüre ihre spezifische Fruchtnote. aus dem französischen Baskenland.
Von Frankreich auf dem TellerVeröffentlicht am 15. September 2026
Prägende ZubereitungsverfahrenKochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-EignungVegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
VerzehrkontextFrühstück, Zwischenmahlzeit
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Das lange Ziehen mit Zucker entzieht den Kirschen Saft und verteilt Süße und Fruchtaroma gleichmäßig.
Zitronensaft bringt Säure in die süße Konfitüre und unterstützt einen klaren, intensiven Fruchtgeschmack.
Das breite, offene Einkochen konzentriert die Frucht und ermöglicht die gewünschte weich streichfähige Konsistenz.
Der Streichtest auf einem kalten Teller verhindert, dass die Konfitüre ausschließlich nach der Kochzeit beurteilt wird.
Confiture de cerises noires d’Itxassou bringt die dunkle Kirschtradition des französischen Baskenlands ins Glas. Reife schwarze Kirschen ziehen über Nacht mit Zucker und Zitronensaft durch und werden anschließend offen eingekocht, bis ein Klecks auf dem kalten Teller nur noch langsam läuft.
Intensiv kirschig, tiefrot bis dunkelviolett, deutlich süß mit einer frischen zitronigen Säure. Die Textur bleibt weich streichfähig und kann je nach Mixdauer feine Fruchtstücke oder eine glattere Struktur behalten.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Zubereitung
1
Kirschen vorbereiten
Die Kirschen waschen, gut abtropfen lassen, entstielen und entsteinen. Anschließend 1 kg entsteinte Früchte abwiegen.
15 Minuten
Daran erkennst du es: Die Früchte sind vollständig entsteint und abgewogen.
Das Gewicht bezieht sich auf die bereits entsteinten Früchte.
Sehr große Kirschen können für gleichmäßigeres Einkochen halbiert werden.
2
Mit Zucker ziehen lassen
Kirschen, Zucker und Zitronensaft in einer großen Schüssel vermengen. Abdecken und 8–12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, damit die Früchte Saft abgeben.
Daran erkennst du es: Die Kirschen sind von Flüssigkeit umgeben und der Zucker ist teilweise gelöst.
Die Ruhezeit kann über Nacht erfolgen.
Falls ein Topf zum Ziehenlassen verwendet wird, muss er für den Kühlschrank geeignet sein.
Wichtig: Die Mischung während der Ziehzeit gekühlt aufbewahren.
3
Mischung aufkochen
Die Frucht-Zucker-Mischung in einen breiten Topf geben und bei mittlerer bis starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen. Aufsteigenden Schaum bei Bedarf abnehmen.
10 Minuten
Daran erkennst du es: Die Mischung kocht deutlich und die Früchte sind von heißem Saft umgeben.
Ein breiter Topf unterstützt die Verdunstung.
Nicht bei höchster Hitze kochen, damit die Mischung nicht unnötig stark spritzt oder ansetzt.
Wichtig: Beim Aufkochen kann heiße Konfitüre spritzen; vorsichtig rühren.
4
Offen einkochen
Die Konfitüre 30–40 Minuten offen sprudelnd, aber nicht bei höchster Hitze kochen lassen. Regelmäßig umrühren und gegen Ende die Temperatur prüfen: Bei etwa 104–105 °C beginnt die gewünschte Konsistenz.
35 Minuten104.5 °C
Daran erkennst du es: Die Mischung ist sichtbar eingedickt und erreicht gegen Ende etwa 104–105 °C.
Die Temperatur ist ein Richtwert und ersetzt den Streichtest nicht.
Bei größeren Mengen kann das Einkochen länger dauern.
Wichtig: Heiße Konfitüre kann starke Spritzer verursachen; Topf und Löffel vorsichtig handhaben.
5
Konsistenz prüfen und Textur anpassen
Einen kleinen Klecks auf einen kalten Teller geben. Wird die Oberfläche nach kurzer Zeit dicklich und läuft der Klecks beim Neigen nur langsam, ist die Konfitüre fertig. Für eine glattere Textur kurz mit dem Stabmixer pürieren; für feine Fruchtstücke nur wenige Male mixen oder ganz darauf verzichten.
5 Minuten
Daran erkennst du es: Der Klecks wird dicklich und läuft beim Neigen des Tellers nur langsam.
Der Teller sollte kalt sein, damit die Konsistenz schnell erkennbar wird.
Nicht zu lange pürieren, wenn feine Fruchtstücke erhalten bleiben sollen.
Wichtig: Beim Pürieren sehr heißer Konfitüre den Stabmixer vollständig eintauchen und Spritzer vermeiden.
6
Heiß abfüllen
Die heiße Konfitüre in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.
10 Minuten
Daran erkennst du es: Die Gläser sind gleichmäßig gefüllt und sicher verschlossen.
Beim Abfüllen einen kleinen Rand lassen.
Die Gläser nach dem Verschließen aufrecht abkühlen lassen.
Wichtig: Gläser und Konfitüre sind sehr heiß; hitzebeständige Unterlage und vorsichtige Handhabung verwenden.
Gut zu wissen
Hinweise zum Rezept
Der Streichtest entscheidet: Kochzeit und Temperatur sind Richtwerte. Die endgültige Konsistenz sollte zusätzlich mit einem Klecks auf einem kalten Teller geprüft werden.
Textur nach Wunsch: Die Konfitüre kann mit feinen Kirschstücken bleiben oder kurz püriert werden, bis sie glatter ist.
Zutatenwissen
Cerises d’Itxassou
Die regionalen schwarzen Kirschen geben der Konfitüre ihre spezifische Fruchtnote. Falls sie nicht erhältlich sind, können reife dunkle Süßkirschen verwendet werden; das Ergebnis bleibt aromatisch, schmeckt aber weniger spezifisch nach Itxassou.
Sinnvolle Alternativen
Reife dunkle Süßkirschen
Die Konfitüre bleibt aromatisch, verliert jedoch die spezifische regionale Fruchtnote der Cerises d’Itxassou.
Die Süßkirschen wie im Rezept waschen, entstielen, entsteinen und anschließend 1 kg Frucht abwiegen.
Typische Fehler und ihre Lösung
Die Konfitüre setzt am Topfboden an oder schmeckt karamellig.
Bei mittlerer bis starker, aber nicht maximaler Hitze kochen und regelmäßig umrühren.
Die Konfitüre vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angesetzten Boden abzukratzen, und bei niedrigerer Hitze weiterkochen.
Der Klecks läuft auf dem kalten Teller schnell auseinander.
Temperatur und Streichtest gemeinsam verwenden und die Kochzeit bei Bedarf vorsichtig verlängern.
Die Konfitüre erneut offen einkochen und anschließend wieder den Streichtest durchführen.
Die abgekühlte Konfitüre ist zu fest zum Streichen.
Nicht allein nach der Uhr kochen, sondern gegen Ende regelmäßig den Streichtest machen.
Beim Erwärmen vorsichtig etwas Wasser einarbeiten und die Konsistenz erneut prüfen.
Die Konfitüre lässt sich nur schwer verstreichen.
Für eine glattere Textur kurz mit dem Stabmixer pürieren.
Die heiße Konfitüre vorsichtig nachpürieren.
Varianten
Glattere Textur
Eine glattere Konfitüre ohne deutlich erkennbare Kirschstücke.
Stückige Textur
Eine Konfitüre mit deutlich erkennbaren, feinen Kirschstücken.
Servieren und kombinieren
Auf Brot oder Toast: Die weich streichfähige Konfitüre auf Brot, Toast oder einem anderen neutralen Gebäck verstreichen.
Zu Joghurt: Einen kleinen Löffel Konfitüre in Naturjoghurt geben oder als fruchtige Schicht verwenden.
Häufig gefragt
Fragen zum Rezept
Kann ich statt Cerises d’Itxassou andere Kirschen verwenden?
Ja. Reife dunkle Süßkirschen sind ein geeigneter Ersatz. Die Konfitüre bleibt aromatisch, verliert aber die spezifische regionale Fruchtnote der Cerises d’Itxassou.
Woher weiß ich, dass die Konfitüre fertig ist?
Die Konfitüre sollte gegen Ende etwa 104–105 °C erreichen. Entscheidend ist zusätzlich der Streichtest: Ein Klecks auf einem kalten Teller wird dicklich und läuft beim Neigen nur langsam.
Wie bekomme ich eine glattere Kirschkonfitüre?
Die fertig eingekochte Konfitüre kurz mit dem Stabmixer pürieren. Für feine Fruchtstücke nur wenige Male mixen oder vollständig darauf verzichten.
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