Citre und ihre Namen
Citre wird auch Gigérine, Méréville oder Pastèque à confiture genannt. Die hellfleischige Frucht ist meist im Herbst erhältlich und findet sich am ehesten auf Wochenmärkten, in Hofläden oder bei Anbietern seltener Gemüsesorten.
Konfitüre aus dem Languedoc
Goldene Konfitüre aus Citre mit Orangen- und Zitronenschale sowie frisch gepresstem Zitrussaft. Die Fruchtwürfel werden über mehrere Kochgänge confiert, bis sie glasig, glänzend und noch leicht bissfest sind.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Confiture de citre ist eine besondere Konfitüre aus dem Languedoc. Die Citre, auch Gigérine, Méréville oder Pastèque à confiture genannt, wird gewürfelt, mit Zucker und Zitrusaromen angesetzt und über mehrere Tage langsam eingekocht. So entsteht ein aromatischer Fruchtaufstrich mit durchscheinenden Würfeln und klarer Zitrusnote.
Glänzende, goldene Konfitüre mit durchscheinenden, weich gewordenen, aber noch leicht bissfesten Citre-Würfeln. Sie schmeckt süß und fruchtig, mit feinen Orangen- und Zitronennoten.
Schritt für Schritt
Die Citre schälen und entkernen. Harte Schalenreste und Kerne sorgfältig entfernen, das Fruchtfleisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Das vorbereitete Fruchtfleisch wiegen und die angegebene Zuckermenge abmessen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind gleichmäßig etwa 1 cm groß und frei von Kernen und harten Schalenresten.
Citre-Würfel, Zucker, Orangen- und Zitronenschale sowie den frisch gepressten Saft in den breiten Topf geben und gründlich vermengen. Den Topf abdecken und die Mischung 12–24 Stunden kühl ziehen lassen. Während dieser Zeit ein- bis zweimal umrühren.
Daran erkennst du es: Zucker und Saft sind gleichmäßig verteilt, und die Mischung hat sichtbar Saft gezogen.
Die angesetzte Mischung langsam erhitzen und bei mittlerer Hitze etwa 60 Minuten leise köcheln lassen. Regelmäßig umrühren, damit Zucker und Frucht nicht am Topfboden ansetzen. Die Flüssigkeit soll sichtbar einkochen; die Citre-Würfel bleiben zunächst noch hell.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist sichtbar reduziert, die Würfel sind noch hell und nicht vollständig durchsichtig.
Wichtig: Heißen Zuckersirup vorsichtig umrühren und Spritzer vermeiden.
Den Topf vom Herd nehmen und die Konfitüre vollständig abkühlen lassen. Anschließend abgedeckt über Nacht ruhen lassen, damit der Sirup weiter in die Frucht einzieht.
Daran erkennst du es: Die Konfitüre ist vollständig abgekühlt und hat über Nacht geruht.
Die Konfitüre erneut erhitzen und etwa 30 Minuten bei mittlerer bis etwas stärkerer Hitze einkochen. Häufig umrühren. Die Citre-Würfel werden zunehmend durchscheinend und leicht bissfest.
Daran erkennst du es: Die Würfel werden sichtbar durchscheinender, behalten aber noch leichten Biss.
Wichtig: Beim erneuten Erhitzen vorsichtig arbeiten, da die Konfitüre sehr heiß werden kann.
Die Konfitüre wieder vollständig abkühlen lassen und anschließend über Nacht ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist vollständig abgekühlt und hat erneut über Nacht geruht.
Am dritten Kochtag die Konfitüre ein letztes Mal erhitzen und 30–45 Minuten einkochen. Sie ist fertig, wenn sie etwa 104–105 °C erreicht oder ein Tropfen auf einem kalten Teller nach kurzer Abkühlung dickflüssig stehen bleibt. Die fertige Konfitüre soll glänzend und dickflüssig sein, mit glasigen, noch leicht bissfesten Würfeln; sie soll nicht schnittfest werden.
Daran erkennst du es: Die Konfitüre erreicht etwa 104–105 °C oder ein Tropfen bleibt auf einem kalten Teller dickflüssig stehen.
Wichtig: Heiße Konfitüre und Zuckersirup können schwere Verbrennungen verursachen; langsam und vorsichtig umrühren.
Die heiße Konfitüre vorsichtig in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen. Die Ränder sauber abwischen und die Gläser sofort verschließen.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind sauber befüllt, die Ränder abgewischt und die Deckel verschlossen.
Wichtig: Beim Abfüllen vor heißer Konfitüre und heißem Glas schützen.
Gut zu wissen
Citre wird auch Gigérine, Méréville oder Pastèque à confiture genannt. Die hellfleischige Frucht ist meist im Herbst erhältlich und findet sich am ehesten auf Wochenmärkten, in Hofläden oder bei Anbietern seltener Gemüsesorten.
Für die fein abgeriebene Schale werden unbehandelte Orange und Zitrone verwendet. Saft und Schale kommen gemeinsam mit der Citre und dem Zucker in den Ansatz.
Bei mittlerer Hitze leise köcheln lassen, regelmäßig umrühren und die Konsistenz im letzten Kochgang mit Thermometer oder kalter-Teller-Probe prüfen.
Während jedes Kochgangs besonders gegen Ende häufig umrühren und einen breiten Topf verwenden.
Die Maceration sowie beide Übernacht-Ruhezeiten vollständig einplanen.
Langsam mit Schöpfkelle oder Einfülltrichter arbeiten und die Glasränder vor dem Verschließen sorgfältig reinigen.
Häufig gefragt
Citre ist eine hellfleischige Frucht, die auch Gigérine, Méréville oder Pastèque à confiture genannt wird. Sie eignet sich besonders für Konfitüre mit gewürfelter Fruchtstruktur.
Die Konfitüre ist fertig, wenn sie etwa 104–105 °C erreicht oder ein Tropfen auf einem kalten Teller nach kurzer Abkühlung dickflüssig stehen bleibt. Die Würfel sollen glasig und leicht bissfest sein.
Die Ruhezeiten geben dem Sirup Zeit, weiter in die Citre-Würfel einzuziehen. Die anschließenden Kochgänge machen die Frucht zunehmend durchscheinend, ohne sie sofort zu zerkochen.
Nein. Die Flüssigkeit kommt aus dem frisch gepressten Saft von Orange und Zitrone sowie aus dem austretenden Fruchtsaft der Citre. Zusätzliches Wasser wird nicht verwendet.
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