Safranfäden verwenden
Safranfäden werden in der warmen Milch ausgelöst und geben ein feineres Aroma als Safranpulver. Sie sind in gut sortierten Supermärkten, Gewürzgeschäften oder auf Wochenmärkten erhältlich.
Süßes Hefegebäck · Touraine
Kleine, runde Brioche aus der Touraine mit Honig, SafranSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma., Zimt und Walnüssen. Der über Nacht gekühlte Hefeteig wird portioniert, rundgewirkt und goldbraun gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Fouace de Rabelais verbindet einen milden Honigton mit dem warmen Aroma von Safran und Zimt. Grob gehackte Walnüsse sorgen im weichen Briocheteig und auf der Oberfläche für nussigen Biss.
Goldbraune, kleine Briochekugeln mit weicher, elastischer Krume. Honig und Safran wirken mild und warm, Zimt ergänzt das Aroma, während grob gehackte Walnüsse für nussigen Biss sorgen.
Schritt für Schritt
Die Milch auf etwa 28–30 °C erwärmen. Die Safranfäden darin 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Hefe in der lauwarmen Safranmilch auflösen.
Mehl, Salz und Zimt in der großen Schüssel vermischen. Eier, Honig und die Safranmilch hinzufügen. Alles zunächst langsam vermengen, dann 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Die kalte Butter in kleinen Stücken nach und nach einarbeiten. Weitere 8–10 Minuten kneten, bis der Teig weich, glänzend und dehnbar ist. Die 70 g Walnusskerne grob hacken und kurz unterkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, glänzend und dehnbar.
Den Teig abdecken und bei Raumtemperatur etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist. Anschließend einmal von außen zur Mitte falten, um die Luft gleichmäßig zu verteilen. Abgedeckt 8–12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist zunächst sichtbar aufgegangen und nach der Kühlschrankruhe gut durchgekühlt.
Den kalten Teig 15–20 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. In 15 gleich große Stücke teilen, jeweils etwa 75–80 g. Die Stücke rundwirken und mit Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Bleche setzen.
Daran erkennst du es: Alle Teigkugeln sind möglichst gleich groß und haben eine gespannte Oberfläche.
Die Teigkugeln abdecken und bei etwa 24 °C 60–90 Minuten gehen lassen. Sie sollen deutlich aufgegangen sein, aber noch Spannung besitzen.
Daran erkennst du es: Die Kugeln sind deutlich aufgegangen, federn bei leichtem Druck aber noch zurück.
Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Ei verquirlen und die Fouaces vorsichtig damit bestreichen. Die restlichen Walnüsse darauf verteilen.
Die Fouaces nacheinander oder bei ausreichender Umluft auf zwei Ebenen 20–25 Minuten goldbraun backen. Bei zwei Blechen im Ober-/Unterhitzeofen die Bleche nach der Hälfte der Backzeit tauschen. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Fouaces sind goldbraun und fühlen sich an der Oberfläche leicht fest an.
Gut zu wissen
Safranfäden werden in der warmen Milch ausgelöst und geben ein feineres Aroma als Safranpulver. Sie sind in gut sortierten Supermärkten, Gewürzgeschäften oder auf Wochenmärkten erhältlich.
Von den insgesamt 85 g Walnusskernen kommen 70 g in den Teig und 15 g auf die Oberfläche.
Das Aroma kann etwas weniger fein und die Verteilung intensiver ausfallen.
Safranpulver in der warmen Milch auflösen und die Milch anschließend wie beschrieben verwenden.
Die Fouaces schmecken etwas kräftiger und anders nussig.
Die Haselnüsse grob hacken; 70 g unter den Teig kneten und 15 g für die Oberfläche zurückbehalten.
Die Milch nur auf etwa 28–30 °C erwärmen, bevor die Hefe eingerührt wird.
Bei ausbleibender Gärung den Teig an einen warmen, zugfreien Ort stellen und ihm zusätzliche Zeit geben.
Kalte Butter in kleinen Stücken nach und nach einarbeiten.
Den Teig kurz ruhen lassen und anschließend weiterkneten, bis er wieder elastischer wird.
Auf sichtbare Volumenzunahme und bei der zweiten Gare auf eine noch gespannte, aufgegangene Oberfläche achten.
Nicht möglich, wenn die Fouaces bereits vollständig gebacken sind; die nächste Gare verlängern.
Gleichmäßig portionieren und die Bleche nach der Hälfte der Backzeit tauschen.
Zu dunkel werdende Bereiche locker mit Backpapier abdecken und die übrige Backzeit beenden.
Eine zurückhaltendere Variante mit weniger Zimt und einem dezenteren Safranaroma.
Mehr Walnuss auf der Oberfläche sorgt für zusätzlichen Biss.
Den Teig nach der ersten Gare abdecken und 8–12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Tag 15–20 Minuten temperieren, portionieren und die zweite Gare durchführen.
Häufig gefragt
Ja. Safranpulver kann in der warmen Milch aufgelöst werden. Safranfäden ergeben jedoch ein feineres Aroma.
Die vorgesehene Kühlschrankruhe beträgt 8–12 Stunden. Sie ist Teil der langen Teigführung und sollte nicht ohne Grund stark verkürzt werden.
Bei ausreichender Umluft können zwei Ebenen verwendet werden. Im Ober-/Unterhitzeofen die Bleche nach der Hälfte der Backzeit tauschen oder nacheinander backen.
Sie sollen 20–25 Minuten backen und goldbraun sein. Anschließend vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.
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