Konfitüre auswählen
Heidelbeerkonfitüre steht im Mittelpunkt der Tarte. Eine Waldfruchtkonfitüre ist als Alternative möglich, schmeckt jedoch gemischter und weniger klar nach Heidelbeere.
Südalpine Gittertarte
Eine südalpine Tarte mit mürbem Butterteig, fruchtiger Heidelbeerkonfitüre und goldbraunem Teiggitter.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Tarte des Alpes aux myrtilles verbindet einen mürben Butterteig mit einer fruchtigen Schicht Heidelbeerkonfitüre und einem goldbraunen Gitter. Die einfache Tarte bleibt klar auf Heidelbeere ausgerichtet und eignet sich für 8 Stücke aus einer 24-cm-Tarteform.
Der Boden ist mürbe und buttrig, die Heidelbeerkonfitüre fruchtig und weich. Das Gitter wird goldbraun und leicht knusprig, während die Füllung an den Rändern sanft blubbert.
Schritt für Schritt
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die weiche Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Fingerspitzen einarbeiten, bis eine krümelige Mischung entsteht. Die Eier hinzufügen und alles nur so lange verkneten, bis ein glatter Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und gerade verbunden.
Den Teig zu einer flachen Kugel formen, abdecken und 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gekühlt und lässt sich anschließend ausrollen.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser leicht fetten.
Etwa zwei Drittel des Teigs auf 4–5 mm Dicke ausrollen, die Form damit auslegen und den Rand andrücken. Den Boden mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier bedecken und mit Backgewichten oder trockenen Hülsenfrüchten beschweren.
Daran erkennst du es: Der Teig liegt gleichmäßig in der Form und der Rand ist angedrückt.
Den Boden 10 Minuten bei 220 °C blind vorbacken. Backpapier und Gewichte entfernen.
Daran erkennst du es: Der Boden ist vorgebacken, aber noch nicht stark gebräunt.
Wichtig: Heiße Form und Backgewichte vorsichtig handhaben.
Den restlichen Teig ausrollen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Falls der Teig weich wird, die Streifen kurz kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind gleichmäßig breit und lassen sich anheben.
Die Heidelbeerkonfitüre gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden verstreichen. Die Teigstreifen kreuzweise darauflegen.
Daran erkennst du es: Die Konfitüre ist gleichmäßig verteilt und das Gitter liegt locker auf.
Eigelb und Wasser verrühren und die Teigstreifen dünn damit bestreichen. Die Tarte bei 180 °C weitere 15–20 Minuten backen, bis das Gitter goldbraun ist und die Konfitüre an den Rändern leicht blubbert.
Daran erkennst du es: Das Gitter ist goldbraun und die Konfitüre blubbert leicht an den Rändern.
Wichtig: Die Tarte und die Form sind sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die Tarte aus dem Ofen nehmen und mindestens 30 Minuten abkühlen lassen, bevor du sie anschneidest.
Daran erkennst du es: Die Tarte ist schnittfest genug zum Anschneiden.
Gut zu wissen
Heidelbeerkonfitüre steht im Mittelpunkt der Tarte. Eine Waldfruchtkonfitüre ist als Alternative möglich, schmeckt jedoch gemischter und weniger klar nach Heidelbeere.
Die Tarte wird fruchtig, aber weniger eindeutig nach Heidelbeere schmecken.
Die Waldfruchtkonfitüre in derselben Menge verwenden und wie die Heidelbeerkonfitüre auf dem vorgebackenen Boden verstreichen.
Nur so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht, und den Teig vor dem Ausrollen kühlen.
Den Teig erneut kurz kühlen. Bei sehr festem Teig nicht weiterkneten, sondern vorsichtig ausrollen.
Den Boden mit Backpapier und Gewichten 10 Minuten vorbacken und die Konfitüre gleichmäßig verstreichen.
Die Tarte vollständig abkühlen lassen; dadurch wird die Füllung fester und der Boden besser schnittfest.
Die Streifen bei Bedarf kurz kalt stellen und etwa 1 cm breit schneiden.
Gerissene Streifen vorsichtig zusammensetzen oder durch neue Streifen aus dem restlichen Teig ersetzen.
Eine fruchtigere Variante mit Himbeerkonfitüre statt Heidelbeerkonfitüre.
Nicht beschrieben.
Häufig gefragt
Ja. Eine Waldfruchtkonfitüre ist laut Rezept eine sinnvolle Alternative, schmeckt jedoch gemischter und weniger klar nach Heidelbeere. Auch Himbeerkonfitüre ist als abgegrenzte Variante möglich.
Die Streifen kurz kalt stellen. Dadurch lassen sie sich leichter auflegen und reißen weniger schnell.
Die mindestens 30-minütige Abkühlzeit lässt die Konfitüreschicht fester werden und erleichtert saubere Stücke.
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