Matefaim aux pommes

Warme Süßspeise aus Savoyen

Dicke savoyische Apfelsüßspeise aus goldbraun gebratenen Apfelspalten und einem lockeren, leicht süßen Teig. Der Matefaim wird abgedeckt in der Pfanne gebacken, gewendet und warm mit Zucker serviert.

Zum Rezept
Matefaim aux pommes aus Savoyen
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 70 Minuten
Menge 4 Personen
Gerichtsform und Gerichtsart Desserts und eigenständige Süßspeisen, Pfannkuchenartige Gerichte
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Obst, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Braten in wenig Fett
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Ruhen des Teigs verbindet Mehl, Milch und Eier zu einer gleichmäßigen, dickflüssigen Masse.
  • Das kurze Vorbraten der Apfelspalten entwickelt Röstaromen, ohne dass die Stücke ihre Form verlieren.
  • Das Backen unter dem Deckel lässt die dicke Masse im Inneren stocken, während die Unterseite bräunt.
  • Das Wenden sorgt für eine goldbraune Oberfläche auf beiden Seiten und macht den Matefaim gut portionierbar.

Matefaim aux pommes ist eine dicke, in der Pfanne gebackene Apfelsüßspeise aus Savoyen. Saftige Apfelspalten liegen in einem weich-lockeren Teig aus Mehl, Eiern und Milch. Durch das langsame Backen unter dem Deckel stockt die Masse gleichmäßig, bevor sie gewendet und auf der zweiten Seite goldbraun fertig gebacken wird.

Warm serviert ist der Matefaim außen goldbraun und leicht buttrig, innen weich und locker. Die Apfelspalten bleiben zart und saftig, während Zucker und Vanille eine milde Süße mit feinem Duft geben.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Äpfel schneiden

    Äpfel schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in dünne Spalten schneiden.

    • Die Spalten möglichst gleichmäßig schneiden, damit sie in der Pfanne gleichmäßig garen.
  2. Teig anrühren und ruhen lassen

    Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in der Schüssel verrühren. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unterrühren. Die Milch portionsweise einarbeiten, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht. Den Teig 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen; währenddessen kann er sich gleichmäßig verbinden.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dickflüssig, ohne sichtbare Mehlnester.

    • Die Milch portionsweise einarbeiten, damit der dicke Teig glatt bleibt.
  3. Äpfel vorgaren

    Die Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Hälfte der Butter darin schmelzen lassen und die Apfelspalten nebeneinander hineinlegen. Die Äpfel 3 bis 4 Minuten braten, wenden und weitere 2 Minuten garen.

    6 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Apfelspalten sind leicht weich und aromatisch gebräunt, behalten aber ihre Form.

    • Die Apfelspalten möglichst nebeneinander legen und nicht zerdrücken.
  4. Matefaim unter dem Deckel backen

    Die restliche Butter und das Öl am Pfannenrand verteilen. Den Teig gleichmäßig über die Äpfel gießen. Die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren, den Deckel auflegen und den Matefaim 7 bis 9 Minuten backen.

    9 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun und die Oberfläche fast fest.

    • Die Hitze niedrig bis mittel halten, damit die dicke Masse innen stockt, ohne dass die Unterseite zu dunkel wird.
  5. Matefaim wenden und fertig backen

    Einen großen Teller auf die Pfanne legen und den Matefaim vorsichtig darauf stürzen. Ihn mit der ungebackenen Seite zurück in die Pfanne gleiten lassen und ohne Deckel weitere 4 bis 5 Minuten backen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Auch die zweite Seite ist goldbraun und die Masse vollständig gestockt.

    • Den Teller sicher und vollständig auf die Pfanne setzen, bevor du die Pfanne wendest.

    Wichtig: Beim Wenden vorsichtig arbeiten, da Pfanne, Teller und Matefaim heiß sind.

  6. Bestäuben und servieren

    Den Matefaim aux pommes auf einen Teller geben, mit dem restlichen Zucker bestäuben, in Stücke schneiden und warm servieren.

    Daran erkennst du es: Die Stücke lassen sich schneiden und behalten ihre Form.

    • Den Zucker erst kurz vor dem Servieren aufstreuen, damit er sichtbar auf der warmen Oberfläche bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Die Ruhezeit einhalten: Die 30-minütige Ruhezeit macht den Teig gleichmäßiger und erleichtert das gleichmäßige Stocken der dicken Pfannenmasse.
  • Sicher wenden: Der Matefaim ist dick und schwerer als ein dünner Pfannkuchen. Einen ausreichend großen Teller verwenden und die Pfanne beim Wenden sicher festhalten.

Zutatenwissen

Äpfel auswählen

Mittelgroße Äpfel verwenden und die Spalten gleichmäßig dünn schneiden. Sie sollen beim Vorgaren weich werden, aber nicht zerfallen.

Sinnvolle Alternativen

Ungesüßter Pflanzendrink

Der Teig kann etwas weniger vollmundig schmecken, bleibt aber bei gleicher Menge flüssig genug.

Die Milch im gleichen Volumen durch einen ungesüßten Pflanzendrink ersetzen und diesen wie im Rezept portionsweise einarbeiten.

Neutrales Pflanzenöl

Der Matefaim schmeckt weniger buttrig und bräunt etwas anders.

Die Butter durch neutrales Pflanzenöl ersetzen. Einen Teil zum Vorgaren der Äpfel und den Rest zusammen mit dem Öl vor dem Eingießen des Teigs in die Pfanne geben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Unterseite wird dunkel, während die Oberfläche noch flüssig ist.

Nach dem Eingießen des Teigs die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren und den Deckel auflegen.

Die Pfanne sofort von der Hitze nehmen, kurz abkühlen lassen und bei niedrigerer Hitze weiterbacken.

Der Matefaim bricht beim Stürzen oder Zurückgleiten auseinander.

Warten, bis die Oberfläche fast fest ist, einen großen Teller verwenden und die Pfanne entschlossen wenden.

Die Stücke zurück in die Pfanne geben und bei niedriger Hitze fertig stocken lassen; die unregelmäßige Form beeinträchtigt den Geschmack nicht.

Die Apfelspalten werden weich und verlieren ihre Form.

Die Apfelspalten nur so lange braten, bis sie leicht weich sind und noch stabil bleiben.

Die zerfallenen Äpfel trotzdem verwenden und den Teig vorsichtig darübergeben; der Matefaim wird dann eher kompakt.

Servieren und kombinieren

  • Warm mit Zucker servieren: Den Matefaim direkt nach dem Fertigbacken in Stücke schneiden und mit dem vorgesehenen Zucker bestäubt warm servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl beziehungsweise nicht näher spezifiziertes Mehl.
  • Milch: enthält · Milch und Butter sind ausdrücklich als Zutaten angegeben.
  • Eier: enthält · Das Rezept enthält Eier.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welche Äpfel eignen sich für Matefaim aux pommes?

Geeignet sind mittelgroße Äpfel, die beim Braten leicht weich werden, aber ihre Form behalten. Besonders wichtig ist, die Spalten gleichmäßig dünn zu schneiden.

Warum muss der Teig 30 Minuten ruhen?

Während der Ruhezeit verbindet sich der Teig gleichmäßiger. Dadurch lässt er sich gut über die Äpfel gießen und stockt beim Backen gleichmäßiger.

Wie lässt sich der dicke Matefaim wenden?

Einen großen Teller vollständig auf die Pfanne legen, die Pfanne vorsichtig darauf stürzen und den Matefaim anschließend mit der ungebackenen Seite zurück in die Pfanne gleiten lassen.

Woran erkenne ich, dass der Matefaim fertig ist?

Die Unterseite und die zweite Seite sollten goldbraun sein. Die Oberfläche darf beim ersten Garschritt fast fest und nach dem Wenden vollständig gestockt sein.

Aus unserer Küche

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