Äpfel auswählen
Mittelgroße Äpfel verwenden und die Spalten gleichmäßig dünn schneiden. Sie sollen beim Vorgaren weich werden, aber nicht zerfallen.
Warme Süßspeise aus Savoyen
Dicke savoyische Apfelsüßspeise aus goldbraun gebratenen Apfelspalten und einem lockeren, leicht süßen Teig. Der Matefaim wird abgedeckt in der Pfanne gebacken, gewendet und warm mit Zucker serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Matefaim aux pommes ist eine dicke, in der Pfanne gebackene Apfelsüßspeise aus Savoyen. Saftige Apfelspalten liegen in einem weich-lockeren Teig aus Mehl, Eiern und Milch. Durch das langsame Backen unter dem Deckel stockt die Masse gleichmäßig, bevor sie gewendet und auf der zweiten Seite goldbraun fertig gebacken wird.
Warm serviert ist der Matefaim außen goldbraun und leicht buttrig, innen weich und locker. Die Apfelspalten bleiben zart und saftig, während Zucker und Vanille eine milde Süße mit feinem Duft geben.
Schritt für Schritt
Äpfel schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in dünne Spalten schneiden.
Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in der Schüssel verrühren. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unterrühren. Die Milch portionsweise einarbeiten, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht. Den Teig 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen; währenddessen kann er sich gleichmäßig verbinden.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dickflüssig, ohne sichtbare Mehlnester.
Die Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Hälfte der Butter darin schmelzen lassen und die Apfelspalten nebeneinander hineinlegen. Die Äpfel 3 bis 4 Minuten braten, wenden und weitere 2 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Apfelspalten sind leicht weich und aromatisch gebräunt, behalten aber ihre Form.
Die restliche Butter und das Öl am Pfannenrand verteilen. Den Teig gleichmäßig über die Äpfel gießen. Die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren, den Deckel auflegen und den Matefaim 7 bis 9 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun und die Oberfläche fast fest.
Einen großen Teller auf die Pfanne legen und den Matefaim vorsichtig darauf stürzen. Ihn mit der ungebackenen Seite zurück in die Pfanne gleiten lassen und ohne Deckel weitere 4 bis 5 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Auch die zweite Seite ist goldbraun und die Masse vollständig gestockt.
Wichtig: Beim Wenden vorsichtig arbeiten, da Pfanne, Teller und Matefaim heiß sind.
Den Matefaim aux pommes auf einen Teller geben, mit dem restlichen Zucker bestäuben, in Stücke schneiden und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Stücke lassen sich schneiden und behalten ihre Form.
Gut zu wissen
Mittelgroße Äpfel verwenden und die Spalten gleichmäßig dünn schneiden. Sie sollen beim Vorgaren weich werden, aber nicht zerfallen.
Der Teig kann etwas weniger vollmundig schmecken, bleibt aber bei gleicher Menge flüssig genug.
Die Milch im gleichen Volumen durch einen ungesüßten Pflanzendrink ersetzen und diesen wie im Rezept portionsweise einarbeiten.
Der Matefaim schmeckt weniger buttrig und bräunt etwas anders.
Die Butter durch neutrales Pflanzenöl ersetzen. Einen Teil zum Vorgaren der Äpfel und den Rest zusammen mit dem Öl vor dem Eingießen des Teigs in die Pfanne geben.
Nach dem Eingießen des Teigs die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren und den Deckel auflegen.
Die Pfanne sofort von der Hitze nehmen, kurz abkühlen lassen und bei niedrigerer Hitze weiterbacken.
Warten, bis die Oberfläche fast fest ist, einen großen Teller verwenden und die Pfanne entschlossen wenden.
Die Stücke zurück in die Pfanne geben und bei niedriger Hitze fertig stocken lassen; die unregelmäßige Form beeinträchtigt den Geschmack nicht.
Die Apfelspalten nur so lange braten, bis sie leicht weich sind und noch stabil bleiben.
Die zerfallenen Äpfel trotzdem verwenden und den Teig vorsichtig darübergeben; der Matefaim wird dann eher kompakt.
Häufig gefragt
Geeignet sind mittelgroße Äpfel, die beim Braten leicht weich werden, aber ihre Form behalten. Besonders wichtig ist, die Spalten gleichmäßig dünn zu schneiden.
Während der Ruhezeit verbindet sich der Teig gleichmäßiger. Dadurch lässt er sich gut über die Äpfel gießen und stockt beim Backen gleichmäßiger.
Einen großen Teller vollständig auf die Pfanne legen, die Pfanne vorsichtig darauf stürzen und den Matefaim anschließend mit der ungebackenen Seite zurück in die Pfanne gleiten lassen.
Die Unterseite und die zweite Seite sollten goldbraun sein. Die Oberfläche darf beim ersten Garschritt fast fest und nach dem Wenden vollständig gestockt sein.
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