Feines Maismehl verwenden
Fein gemahlenes Maismehl ergibt die im Rezept vorgesehene dichte und glatte Masse. Grober Polentagrieß macht den Millas körniger und kann die Kochzeit verlängern.
Gekochter Maisfladen aus dem Lauragais
Millas ist ein kräftiger Maisbrei aus dem Lauragais, der zunächst gekocht, anschließend ausgekühlt, in Rechtecke geschnitten und in Entenfett goldbraun gebraten wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Millas ist ein schlichtes Maisgericht aus dem Lauragais in Occitanie. Die Masse wird im Topf langsam dick gekocht, vollständig ausgekühlt und danach in Stücke geschnitten. Durch das Braten in Entenfett erhält sie außen eine goldbraune, leicht knusprige Kruste, während sie innen weich und kompakt bleibt.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, dicht und cremig-kompakt mit dem herzhaften Aroma von Maismehl und Entenfett.
Schritt für Schritt
Das Wasser in einem großen, schweren Topf zum Kochen bringen und das Salz darin vollständig auflösen.
Daran erkennst du es: Das Wasser kocht deutlich, und das Salz ist aufgelöst.
Das Maismehl langsam und unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Zunächst mit dem Schneebesen arbeiten, danach mit einem stabilen Kochlöffel weiterrühren, sobald die Masse deutlich dicker wird.
Daran erkennst du es: Das Maismehl ist gleichmäßig eingearbeitet und die Masse enthält keine trockenen Klumpen.
Die Hitze deutlich reduzieren und die Masse 45–60 Minuten sanft garen. Dabei regelmäßig vom Topfboden lösen und kräftig rühren. Der Millas ist fertig, wenn er sehr dick ist, sich vom Rand löst und der Kochlöffel kurz aufrecht darin stehen bleibt.
Daran erkennst du es: Die Masse ist sehr dick, löst sich vom Topfrand und hält den Kochlöffel kurz aufrecht.
Die heiße Masse 2–3 cm dick auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder in eine flache Form streichen. Vollständig abkühlen lassen, mindestens 1 Stunde.
Daran erkennst du es: Die Masse ist vollständig abgekühlt und fest genug zum Schneiden.
Den festen Millas mit einem Messer in gleichmäßige Rechtecke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Rechtecke behalten beim Anheben ihre Form.
Das Entenfett in einer großen Pfanne erhitzen. Die Millas-Stücke portionsweise von beiden Seiten jeweils etwa 4–5 Minuten braten, bis sie außen goldbraun und leicht knusprig sind.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und die Oberfläche ist leicht knusprig.
Wichtig: Beim Erhitzen von Entenfett vorsichtig arbeiten, da heißes Fett spritzen kann.
Die gebratenen Stücke kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Fett ist abgetropft und die Stücke sind noch heiß.
Gut zu wissen
Fein gemahlenes Maismehl ergibt die im Rezept vorgesehene dichte und glatte Masse. Grober Polentagrieß macht den Millas körniger und kann die Kochzeit verlängern.
Entenfett gibt der gebratenen Oberfläche einen herzhaften Geschmack. Butterschmalz kann es ersetzen und schmeckt milder.
Die Masse wird körniger und kann länger zum Garen brauchen.
Den Polentagrieß wie das Maismehl langsam in das kochende Salzwasser einrieseln lassen und die Masse vollständig dick garen.
Die Kruste schmeckt milder und weniger herzhaft.
Das Butterschmalz anstelle des Entenfetts zum portionsweisen Braten verwenden.
Das Maismehl langsam einrieseln lassen und zunächst mit dem Schneebesen kräftig rühren.
Die Masse weiter kräftig rühren, bis die trockenen Stellen eingearbeitet sind.
Die Hitze deutlich reduzieren und die Masse regelmäßig vom Boden lösen.
Die Masse vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne Angebranntes vom Boden mitzunehmen, und bei reduzierter Hitze weitergaren.
Mindestens 1 Stunde warten und die Masse gleichmäßig 2–3 cm dick ausstreichen.
Die Masse weiter kühlen und anschließend vorsichtiger schneiden.
Die gekochte Maismasse wird direkt heiß serviert und nicht ausgekühlt, geschnitten oder gebraten.
Das Entenfett wird durch Butterschmalz ersetzt, wodurch die Kruste milder schmeckt.
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