Pâté aux pommes de terre bourbonnais

Herzhafte Tourte aus dem Bourbonnais

Herzhafte bourbonnaisische Kartoffelpastete aus knusprigem Mürbeteig mit dünnen Kartoffelscheiben, Zwiebel, Petersilie und Crème fraîcheCrème fraîche ist ein dickes, mild säuerliches Sahneprodukt mit mindestens 30 Prozent Fett und guter Hitzebeständigkeit..

Zum Rezept
Pâté aux pommes de terre bourbonnais
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 50 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 40 Minuten
Gesamtzeit ca. 115 Minuten
Menge 8 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Herzhafte Pasteten und Tartes
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Dünne Kartoffelscheiben garen gleichmäßig und nehmen Zwiebel, Petersilie, Salz und Pfeffer auf.
  • Der Teig hält die Füllung zusammen und wird im Ofen kräftig goldbraun und knusprig.
  • Die Crème fraîche gelangt erst nach dem Backen durch die Kaminöffnung in die heiße Pastete und bleibt dadurch deutlich cremig.

Diese herzhafte Kartoffelpastete aus dem Bourbonnais verbindet eine goldbraun gebackene Pâte brisée mit einer schlichten, würzigen Kartoffelfüllung. Die Kaminöffnung im Deckel nimmt nach dem Backen Crème fraîche auf, die sich zwischen den Kartoffelscheiben verteilt und die Pastete besonders cremig macht.

Außen knusprig und goldbraun, innen weich und saftig mit mild-cremiger Crème fraîche. Zwiebel und Petersilie geben der schlichten Kartoffelfüllung Würze und Frische.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Teig herstellen

    Mehl und das Salz für den Teig in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter mit den Fingerspitzen einarbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht. Das kalte Wasser dazugießen und alles kurz zu einem glatten Teig verkneten.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und gerade verbunden.

    • Den Teig nur kurz kneten, damit er zart bleibt.
  2. Teig ruhen lassen

    Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist gekühlt und lässt sich anschließend ausrollen.

    • Eine flache Scheibe kühlt gleichmäßiger als eine dicke Teigkugel.
  3. Kartoffeln und Gemüse vorbereiten

    Während der Teig ruht, die Kartoffeln schälen und in 2 bis 3 mm dünne Scheiben schneiden. Kurz mit kaltem Wasser abspülen und gründlich trocken tupfen. Die Zwiebel schälen und fein schneiden, die Petersilie hacken.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben sind gleichmäßig dünn und trocken.

    • Gründliches Trockentupfen verhindert überschüssige Feuchtigkeit in der Füllung.

    Wichtig: Beim Schneiden der dünnen Kartoffelscheiben das Messer kontrolliert führen.

  4. Füllung würzen

    Kartoffeln, Zwiebel und Petersilie mit dem Salz für die Füllung und dem Pfeffer vorsichtig vermengen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Würzung ist gleichmäßig verteilt, ohne die Kartoffelscheiben zu zerbrechen.

    • Nur vorsichtig mischen, damit die dünnen Kartoffelscheiben ganz bleiben.
  5. Form vorbereiten

    Den Backofen auf 210 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig in zwei Portionen teilen, etwa zwei Drittel für den Boden und ein Drittel für den Deckel. Den größeren Teil rund ausrollen, die Form damit auskleiden und einen Rand hochziehen.

    10 Minuten 210 °C

    Daran erkennst du es: Die Form ist vollständig ausgekleidet und der Teigrand steht gleichmäßig hoch.

    • Den Teig nicht zu dünn ausrollen, damit die Pastete stabil bleibt.

    Wichtig: Beim Umgang mit dem vorgeheizten Backofen vorsichtig vorgehen.

  6. Pastete füllen und verschließen

    Die Kartoffelfüllung kuppelförmig in die Form geben. Den restlichen Teig ausrollen, als Deckel auflegen und die Ränder gut zusammendrücken. In die Mitte eine etwa 5 cm große Öffnung schneiden. Das Eigelb verquirlen und die Teigoberfläche damit bestreichen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Deckel ist dicht verschlossen, die Kaminöffnung ist frei und die Oberfläche gleichmäßig bestrichen.

    • Die Öffnung muss groß genug sein, damit die Crème fraîche später langsam eingefüllt werden kann.
  7. Pastete backen

    Die Pastete bei 210 °C Ober-/Unterhitze 45 bis 50 Minuten backen, bis die Oberfläche kräftig goldbraun ist und die Kartoffeln weich sind.

    50 Minuten 210 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist kräftig goldbraun und die Kartoffeln sind weich.

    • Bei der Garprobe durch die Kaminöffnung oder am Rand auf weiche Kartoffeln achten.

    Wichtig: Die Form wird sehr heiß; zum Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.

  8. Crème fraîche einfüllen und ruhen lassen

    Die heiße Pastete aus dem Ofen nehmen. Die Crème fraîche langsam durch die Kaminöffnung gießen. Die Form vorsichtig drehen, damit sich die Crème fraîche zwischen den Kartoffelscheiben verteilt. Die Pastete 5 bis 10 Minuten ruhen lassen und warm anschneiden.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Crème fraîche ist zwischen den Kartoffelscheiben verteilt und die Pastete lässt sich warm schneiden.

    • Die Crème fraîche langsam einfüllen, damit sie nicht aus der Kaminöffnung zurückläuft.

    Wichtig: Die Pastete und die Form sind unmittelbar nach dem Backen sehr heiß.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kaminöffnung offen halten: Die etwa 5 cm große Öffnung ist nicht nur dekorativ: Durch sie wird die Crème fraîche nach dem Backen in die heiße Pastete gegeben.
  • Kartoffeln gründlich trocknen: Nach dem kurzen Abspülen die Kartoffelscheiben gründlich trocken tupfen, damit die Füllung nicht unnötig wässrig wird.

Zutatenwissen

Kartoffelwahl

Festkochende Kartoffeln behalten beim Backen besser ihre Form und ergeben zwischen den Teigschichten eine klare, saftige Füllung.

Crème fraîche erst nach dem Backen

Die Crème fraîche wird nach dem Backen durch die Kaminöffnung eingefüllt. So bleibt sie cremig und verteilt sich in der heißen Kartoffelfüllung.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Füllung wirkt wässrig oder der Boden bleibt weich.

Die Scheiben nur kurz abspülen und anschließend sorgfältig trocken tupfen.

Die Pastete vollständig ausbacken und vor dem Anschneiden etwas länger ruhen lassen.

Crème fraîche tritt beim Einfüllen oder Backen an den Rändern aus.

Den Deckel rundum dicht andrücken und eine etwa 5 cm große Öffnung schneiden.

Bei einer kleinen Undichtigkeit die Stelle nach dem Backen vorsichtig mit etwas Teig verschließen; die Verteilung der Crème fraîche kann dann ungleichmäßig bleiben.

Die Kartoffeln sind nach der angegebenen Backzeit noch fest.

Die Kartoffeln möglichst gleichmäßig dünn schneiden.

Die Pastete weiterbacken, bis die Kartoffeln weich sind, und die Oberfläche bei Bedarf locker abdecken.

Servieren und kombinieren

  • Warm anschneiden: Die Pastete nach der kurzen Ruhezeit warm anschneiden und die Crème fraîche aus der Kaminöffnung mit jeder Portion aufnehmen.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Weizenmehl ist Bestandteil des Teigs.
  • Milch: enthält · Butter und Crème fraîche sind im Rezept enthalten.
  • Ei: enthält · Eigelb wird zum Bestreichen der Pastete verwendet.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wann wird die Crème fraîche eingefüllt?

Erst nach dem Backen wird sie langsam durch die Kaminöffnung in die heiße Pastete gegossen.

Wozu dient die Kaminöffnung?

Sie ermöglicht, die Crème fraîche nach dem Backen in die Pastete zu geben, damit sie sich zwischen den Kartoffelscheiben verteilt.

Wie dick sollen die Kartoffelscheiben sein?

Die Kartoffeln werden in etwa 2 bis 3 mm dünne Scheiben geschnitten.

Welche Form wird benötigt?

Vorgesehen ist eine runde tiefe Form mit 26 cm Durchmesser und mindestens 4 cm Rand.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

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