Feste Guavenkonfitüre verwenden
Eine feste Guavenkonfitüre lässt sich als eigene Schicht verteilen und vermischt sich weniger leicht mit der Kokoskonfitüre.
Schichtkuchen aus Martinique
Schichtkuchen aus Mürbeteigboden, Kokoskonfitüre, fester Guavenkonfitüre und lockerem Rührteig. Der Kuchen wird in einer quadratischen Form gebacken, vollständig ausgekühlt und in 8 Stücke geschnitten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Robinson verbindet einen mürben Boden mit einer doppelten Fruchtschicht aus Kokos und Guave sowie einem lockeren, aromatischen Rührteig. Diese Hausfassung wird in einer quadratischen Form gebacken und vollständig ausgekühlt, damit die einzelnen Lagen sauber erkennbar bleiben.
Buttrig-mürber Boden, weiche und streichfähige Kokos-Guaven-Schicht sowie ein lockerer, goldbrauner Rührteig. Limette sorgt für eine frische Spitze, während Zimt, Rum und Vanille warm und aromatisch nachklingen.
Schritt für Schritt
Kokosraspel, Rohrzucker, Wasser und Limettenabrieb in den kleinen Topf geben. Unter Rühren bei mittlerer Hitze etwa 8 bis 12 Minuten einkochen, bis eine dicke, streichfähige Konfitüre entsteht. Vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist dick und streichfähig.
Wichtig: Heiße Zucker-Kokos-Masse vorsichtig handhaben.
Weizenmehl, Puderzucker und Salz mischen. Die kalte Butter in Würfeln dazugeben und rasch zu Streuseln verkneten. Ei und kaltes Wasser einarbeiten, bis gerade ein Teig entsteht. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen.
Daran erkennst du es: Der Teig hält gerade zusammen und zeigt keine trockenen Mehlstellen mehr.
Die Teigscheibe abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank kühlen. In dieser Zeit können Backform und Backpapier vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Der Teig ist fest, aber noch ausrollbar.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die quadratische Form mit Backpapier auslegen.
Den gekühlten Teig auf wenig Mehl etwas größer als die Form ausrollen, hineinlegen und leicht andrücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier bedecken und mit Backgewichten oder trockenen Hülsenfrüchten beschweren. 10 Minuten vorbacken.
Daran erkennst du es: Der Boden ist gesetzt, aber noch nicht vollständig gebräunt.
Wichtig: Form und Backgewichte werden sehr heiß.
Backpapier und Gewichte entfernen. Den Boden weitere 3 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist trocken und der Boden beginnt leicht zu färben.
Wichtig: Backpapier und Gewichte vor dem Weiterbacken vollständig entfernen.
Die Kokoskonfitüre gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden verstreichen. Die feste Guavenkonfitüre darauf verteilen, ohne die beiden Schichten vollständig zu vermischen.
Daran erkennst du es: Die beiden Konfitürenschichten liegen gleichmäßig übereinander und bleiben erkennbar getrennt.
Die weiche Butter mit dem Rohrzucker 2 bis 3 Minuten cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Limettenabrieb, Zimt, Rum und Vanilleextrakt einarbeiten. Weizenmehl und Backpulver mischen und nur kurz unterheben.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig verbunden, ohne dass das Mehl lange eingearbeitet wurde.
Den Rührteig vorsichtig auf den Konfitürenschichten verteilen und glatt streichen.
Daran erkennst du es: Die Rührteigschicht bedeckt die Fruchtschicht möglichst gleichmäßig.
Die Form auf die mittlere Schiene stellen und den Robinson bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 35 bis 40 Minuten backen. Die Oberfläche soll goldbraun sein; ein Holzstäbchen darf mit wenigen feuchten Krümeln herauskommen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und ein Holzstäbchen kommt mit wenigen feuchten Krümeln heraus.
Wichtig: Die Form nach dem Backen nur mit geeigneten Ofenhandschuhen herausnehmen.
Den Kuchen mindestens 60 Minuten in der Form abkühlen lassen. Erst dann vorsichtig herausheben und in 8 Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Der Kuchen ist vollständig ausgekühlt und die Schichten bleiben beim Schneiden stabil.
Wichtig: Den Kuchen erst aus der Form heben, wenn die Form nicht mehr heiß ist.
Gut zu wissen
Eine feste Guavenkonfitüre lässt sich als eigene Schicht verteilen und vermischt sich weniger leicht mit der Kokoskonfitüre.
Für den Mürbeteig wird kalte Butter verwendet, für den Rührteig weiche Butter. Die unterschiedlichen Zustände unterstützen die jeweilige Teigstruktur.
Der Abrieb von insgesamt einer Limette wird auf Kokoskonfitüre und Rührteig verteilt.
Die Fruchtschicht bleibt erhalten, schmeckt aber weniger tropisch und ergibt eine abgewandelte Fruchtvariante.
Die feste Aprikosenkonfitüre in derselben Menge verwenden und wie die Guavenkonfitüre auf der Kokoskonfitüre verteilen.
Bis zu einer dicken, streichfähigen Konsistenz einkochen und vollständig abkühlen lassen.
Die Kokoskonfitüre, sofern noch nicht aufgetragen, weiter einkochen. Ist sie bereits auf dem Boden, die nächste Schicht besonders vorsichtig auftragen.
Die Guavenkonfitüre vorsichtig aufsetzen und nur so weit verteilen, dass die Kokoskonfitüre möglichst unberührt bleibt.
Den Rührteig trotzdem vorsichtig darübergeben; der Kuchen bleibt geschmacklich intakt, auch wenn das Muster weniger klar ausfällt.
Mehl und Backpulver nur kurz unterheben, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
Den Kuchen mindestens 60 Minuten in der Form abkühlen lassen.
Die Stücke vorsichtig mit einer Palette lösen und vor dem Servieren weiter auskühlen lassen.
Eine fruchtige Abwandlung mit fester Aprikosenkonfitüre anstelle der Guavenkonfitüre.
Häufig gefragt
Beim Auskühlen stabilisieren sich die Schichten. Dadurch lässt sich der Kuchen sauber aus der Form heben und in 8 Stücke schneiden.
Ja. Eine feste Aprikosenkonfitüre kann in derselben Menge verwendet werden. Das Ergebnis schmeckt weniger tropisch und ist eine abgewandelte Fruchtvariante.
Das Rezept ist für eine quadratische Form von 24 × 24 cm ausgelegt.
Die Oberfläche soll goldbraun sein. Ein Holzstäbchen darf mit wenigen feuchten Krümeln herauskommen.
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