Cidre auswählen
Ein trockener bretonischer Cidre brut bringt herbe Apfelnoten und ausreichend Säure in die Sauce. Sehr süßer Cidre würde das Gericht deutlich süßer wirken lassen.
Bretonisches Schmorgericht
Zart geschmorter SchweinenackenDurchwachsenes Teilstück vom vorderen Rücken beziehungsweise Hals des Schweins. in einer kräftigen Sauce aus trockenem bretonischem CidreCidre ist ein durch Gärung von Apfelmost erzeugtes Getränk, das je nach Herstellungsweise auch Birnenmost enthalten kann., Zwiebeln, Knoblauch und Thymian.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sauté de porc au cidre ist ein bodenständiges bretonisches Schmorgericht. Schweinenacken wird kräftig angebraten und anschließend in trockenem Cidre langsam weich gegart. Der herbe Apfelton bringt Frische in die sämige Sauce, während Zwiebeln, Knoblauch und Thymian für Tiefe sorgen.
Zartes, saftiges Schweinefleisch mit einer sämigen, herzhaften Sauce. Der trockene Cidre sorgt für einen herben Apfelduft und eine feine Säure, während Zwiebeln, Knoblauch und Thymian warme Würze beisteuern.
Schritt für Schritt
Den Schweinenacken in etwa 4 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Das Fleisch mit dem Salz und dem schwarzen Pfeffer würzen.
Das Öl in der großen schweren Cocotte erhitzen. Die Fleischwürfel portionsweise rundum kräftig anbraten, damit sie Farbe bekommen. Das Fleisch herausnehmen und kurz beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind rundum gebräunt, aber noch nicht vollständig durchgegart.
Die Zwiebeln in die Cocotte geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich braten. Den Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und leicht goldgelb, der Knoblauch duftet, ohne dunkel zu werden.
Das Fleisch wieder einlegen und mit dem Mehl bestäuben. Alles 1 Minute unter Rühren erhitzen. Den Cidre angießen und die Röststoffe vom Topfboden lösen. Gemüsebrühe, Thymian und Lorbeerblatt hinzufügen.
Daran erkennst du es: Das Mehl ist gleichmäßig verteilt und die Flüssigkeit löst die Röststoffe vom Topfboden.
Die Flüssigkeit kurz aufkochen lassen. Die Cocotte schließen und das Fleisch bei niedriger Hitze etwa 60 Minuten sanft schmoren lassen. Zwischendurch einmal umrühren. Während dieser Zeit kann eine Beilage vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen und die Sauce köchelt nur sanft.
Den Deckel abnehmen und die Sauce weitere 10 Minuten leicht einkochen lassen, bis sie das Fleisch sämig umhüllt. Thymianzweig und Lorbeerblatt entfernen. Abschmecken und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet sämig am Fleisch, ohne dick oder pastös zu werden.
Gut zu wissen
Ein trockener bretonischer Cidre brut bringt herbe Apfelnoten und ausreichend Säure in die Sauce. Sehr süßer Cidre würde das Gericht deutlich süßer wirken lassen.
Schweinenacken eignet sich durch seine Struktur gut für langsames Schmoren und bleibt bei niedriger Hitze saftig.
Das Mehl kurz mit dem Fleisch erhitzen und anschließend gründlich mit der Flüssigkeit verrühren, damit die Sauce glatt bindet.
Die Sauce wird meist etwas säuerlicher und weniger fruchtig.
Den Cidre im gleichen Volumen durch trockenen naturtrüben Apfelwein ersetzen und wie im Rezept beschrieben angießen.
Das Fleisch portionsweise anbraten und zwischen den Portionen wieder ausreichend heiß werden lassen.
Die bereits angebratenen Stücke herausnehmen, die Flüssigkeit kurz verdampfen lassen und die nächste Portion separat bräunen.
Den Knoblauch erst zu den bereits weichen Zwiebeln geben und nur kurz mitbraten.
Den angebrannten Ansatz nicht weiterverwenden; falls nur einzelne Knoblauchstücke dunkel sind, diese vor dem Ablöschen entfernen.
Den Deckel abnehmen und die Sauce am Ende etwa 10 Minuten leicht einkochen lassen.
Die Sauce bei offenem Topf etwas länger einkochen lassen und dabei regelmäßig rühren.
Eine mildere, weniger konzentrierte Sauce mit zurückhaltenderem Apfelton.
Das fertige Gericht vollständig abkühlen lassen, abgedeckt kalt stellen und am nächsten Tag langsam wieder erwärmen. Die Sauce kann dabei etwas nachdicken.
Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.
Nicht wiederholt auf Raumtemperatur erwärmen und erneut kalt stellen.
Das vollständig abgekühlte Gericht portionsweise mit Sauce luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend langsam erhitzen.
Die Sauce kann nach dem Auftauen leicht an Glätte verlieren, bleibt geschmacklich jedoch kräftig.
Häufig gefragt
Am besten passt ein trockener Cidre brut, vorzugsweise ein bretonischer Cidre. Sehr süßer Cidre macht die Sauce deutlich süßer.
Ja. Trockener naturtrüber Apfelwein eignet sich als Ersatz. Die Sauce wird dadurch meist etwas säuerlicher und weniger fruchtig.
Nach dem Schmoren den Deckel abnehmen und die Sauce etwa 10 Minuten leicht einkochen lassen, bis sie das Fleisch umhüllt.
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