Saucisse de Toulouse
Die grobe französische Schweinswurst prägt den Toulouser Charakter. Sie ist in französischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder gelegentlich im Kühlregal mit französischen Spezialitäten erhältlich.
Sandwich aus Toulouse
Ein warmes, handliches Sandwich mit cremig zerdrückten weißen Bohnen, gebräunter Saucisse de ToulouseSaucisse de Toulouse ist eine französische Frischwurst mit grobem Hackfleisch, die meist aus Schweinefleisch hergestellt und gegart wird., gezupftem Entenconfit, Tomate und einem sparsamen Balsamico-Akzent im knusprig gerösteten Mohnbrötchen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sandwich au cassoulet toulousain verbindet die kräftigen Aromen eines Toulouser Cassoulets mit knusprigem Brot. Die Bohnen werden cremig zerdrückt, damit die Füllung im Brötchen bleibt. Dazu kommen gebräunte Wurst, zartes Entenfleisch, Tomate und ein kleiner Akzent Balsamico.
Außen knusprig und leicht mohnig, innen cremig, saftig und herzhaft: Die Bohnen wirken weich und rund, die Wurst gebräunt und würzig, das Entenconfit zart und die Tomate frisch. Der Balsamico setzt einen kleinen säuerlichen Akzent.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Entenkeulenconfit auf ein Backblech legen und etwa 12 Minuten erwärmen. Das Fleisch von den Knochen lösen und mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke zupfen. Die Haut wird für dieses Sandwich nicht benötigt.
Daran erkennst du es: Das Confit ist heiß und lässt sich leicht vom Knochen lösen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Das Entenfett in einem Topf erhitzen und beides darin bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten weich dünsten, ohne es dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Knoblauch sind weich, aber nicht gebräunt.
Die weißen Bohnen und den Geflügelfond zur Zwiebel geben. Alles 5 Minuten leise köcheln lassen. Die Bohnen mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken, mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten. Die Masse soll cremig, aber nicht flüssig sein.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich zerdrückt und die Masse ist cremig, aber nicht flüssig.
Die Saucisses de Toulouse in eine Pfanne legen und 100 ml Wasser angießen. Zugedeckt 8 Minuten garen, bis das Wasser fast verdampft ist. Den Deckel abnehmen und die Würste im verbliebenen Fett rundum 4 bis 5 Minuten bräunen. In schräge, etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Die Würste sind vollständig heiß, rundum gebräunt und lassen sich sauber schneiden.
Wichtig: Die Wurst vollständig durchgaren und heiß servieren.
Die Brötchen längs aufschneiden, aber an einer Seite als Scharnier zusammenlassen. Die Schnittflächen in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten rösten. Alternativ die geöffneten Brötchen 3 Minuten im 220 °C heißen Ofen rösten.
Daran erkennst du es: Die Schnittflächen sind knusprig und leicht gebräunt.
Die Tomate in dünne Scheiben schneiden. Die unteren Brötchenhälften mit der Bohnencreme bestreichen. Darauf Entenconfit, Wurstscheiben und Tomate verteilen. Den Balsamico sparsam darüberträufeln und die oberen Brötchenhälften auflegen.
Die Sandwiches sofort warm servieren. Die Füllung darf saftig sein, sollte aber so fest bleiben, dass das Brot beim Essen nicht durchweicht.
Daran erkennst du es: Die Sandwiches sind warm und die Füllung bleibt im Brot, ohne es durchzuweichen.
Gut zu wissen
Die grobe französische Schweinswurst prägt den Toulouser Charakter. Sie ist in französischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder gelegentlich im Kühlregal mit französischen Spezialitäten erhältlich.
Möglichst bereits gegarte Entenkeulen im eigenen Fett verwenden. Das Confit wird nur erwärmt, anschließend vom Knochen gelöst und gezupft.
Für das Dünsten der Zwiebel und des Knoblauchs kann statt Entenfett 1 EL Olivenöl verwendet werden.
Die Wurst kann würziger schmecken und der typische Toulouser Charakter wird abgeschwächt.
Die Bratwurst wie im Rezept zunächst mit Wasser zugedeckt garen und anschließend rundum bräunen.
Die Bohnenfüllung erhält weniger Entenaroma, bleibt aber cremig und herzhaft.
Das Olivenöl anstelle des Entenfetts zum Dünsten von Zwiebel und Knoblauch verwenden.
Die Bohnen nur grob zerdrücken und die Masse cremig, aber nicht flüssig halten.
Die Bohnenmasse noch kurz ohne Deckel erwärmen und dabei umrühren, bis sie fester wird.
Bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten weich dünsten, ohne zu bräunen.
Bei leichter Bitterkeit die Bohnen und den Fond zügig zugeben; stark verbrannte Stücke entfernen.
Die Schnittflächen knusprig rösten und Balsamico sparsam dosieren.
Die geöffneten Sandwiches kurz erneut mit den Schnittflächen nach unten in der trockenen Pfanne erwärmen.
Zuerst zugedeckt mit Wasser garen, erst danach kurz rundum bräunen und schneiden.
Die Scheiben mit etwas Bohnencreme und Tomate servieren, damit die Füllung saftiger wirkt.
Die Bohnenfüllung wird mit Olivenöl statt Entenfett angesetzt und erhält dadurch ein leichteres Aroma.
Eine grobe, milde Bratwurst ersetzt die Saucisse de Toulouse, wenn diese nicht erhältlich ist.
Die Kombination aus geröstetem Brot und cremiger Bohnenfüllung ist für das Einfrieren nicht beschrieben; die Brottextur kann an Knusprigkeit verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Eine grobe, milde Bratwurst ist eine mögliche Alternative. Sie schmeckt meist würziger und verändert den typischen Toulouser Charakter.
Entenconfit gibt es meist im Glas oder in der Dose in französischen Feinkostabteilungen und gut sortierten Supermärkten.
Ja. Verwende 1 EL Olivenöl zum Dünsten von Zwiebel und Knoblauch. Das Ergebnis schmeckt dann etwas weniger nach Ente.
Die Bohnen nur grob zerdrücken, die Füllung nicht zu flüssig halten, die Brötchen knusprig rösten und den Balsamico sparsam verwenden.
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