Maniokmehl
Maniokmehl bringt eine leicht erdige Note und unterstützt die regionale Hausanpassung. Es ist häufig in afrikanischen, karibischen oder gut sortierten asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Mahorisches Fladenbrot
Beredjé ist ein flaches, spiralförmig geschichtetes Pfannenbrot aus Mayotte mit Weizenmehl, ManiokmehlManiokmehl bringt eine leicht erdige Note und unterstützt die regionale Hausanpassung. und KokosmilchWässrige Emulsion aus zerkleinertem Kokosnussfleisch und Wasser..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Beredjé aus Mayotte ist ein weiches, blättriges Pfannenbrot. Der Hefeteig wird mit Kokosmilch angesetzt, portionsweise spiralig geschichtet und anschließend in der Pfanne goldbraun gebacken. Der kleine Anteil Maniokmehl ist in diesem Hausrezept als regionale Anpassung vorgesehen.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und elastisch mit feinen Schichten. Das Brot schmeckt mild buttrig, dezent kokosartig und durch das Maniokmehl leicht erdig.
Schritt für Schritt
Weizenmehl, Maniokmehl, Trockenhefe und Salz in der Schüssel gründlich vermischen.
Kokosmilch und Wasser auf 30 bis 35 °C erwärmen. Mit dem geschmolzenen, abgekühlten GheeGhee ist ein indisches, butterschmalzähnliches Milchfett mit sehr niedrigem Wasseranteil. zu den trockenen Zutaten geben und 8 bis 10 Minuten zu einem weichen, glatten Teig verkneten. Der Teig darf leicht kleben, soll sich aber vom Schüsselrand lösen; bei Bedarf nur teelöffelweise Wasser oder Mehl ergänzen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich und löst sich weitgehend vom Schüsselrand.
Die Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Den Teig in 6 gleich große Portionen teilen. Jede Portion halbieren, sodass 12 Stücke entstehen, und zu Kugeln schleifen.
Daran erkennst du es: Es sind 12 möglichst gleich große, glatte Teigkugeln entstanden.
Für jedes Brot zwei Kugeln zu jeweils etwa 30 bis 35 cm langen, dünnen Strängen rollen. Beide Stränge hauchdünn mit dem Ghee zum Formen bestreichen, jeweils zu einer kleinen Schnecke aufrollen und die beiden Schnecken aufeinanderlegen. Mit dem Nudelholz zu einem runden Fladen von etwa 16 bis 18 cm Durchmesser und 4 bis 5 mm Dicke ausrollen.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind rund, gleichmäßig dünn und zeigen eine spiralige Schichtung.
Die geformten Fladen abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Inzwischen die Pfanne auf mittlere bis niedrige Hitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Die Fladen entspannen sichtbar und lassen sich ohne starkes Zurückziehen backen.
Die Pfanne mit wenig Ghee ausstreichen. Einen Fladen hineinlegen und 3 bis 4 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist. Wenden und weitere 3 bis 4 Minuten backen. Bei zu schneller Bräunung die Hitze reduzieren; das Maniokmehl soll vollständig durchgaren, ohne dass die Oberfläche verbrennt.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun, der Fladen ist durchgegart und die Oberfläche nicht verbrannt.
Wichtig: Bei zu starker Bräunung die Hitze sofort reduzieren, damit die Oberfläche nicht verbrennt, während das Maniokmehl noch durchgart.
Die übrigen Fladen ebenso backen und fertige Brote unter einem sauberen Tuch warm halten. Beredjé schmeckt frisch und warm am besten.
Daran erkennst du es: Alle Fladen sind goldbraun gebacken und bis zum Servieren warm gehalten.
Gut zu wissen
Maniokmehl bringt eine leicht erdige Note und unterstützt die regionale Hausanpassung. Es ist häufig in afrikanischen, karibischen oder gut sortierten asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Das Ghee für den Teig wird geschmolzen und abgekühlt. Die separate Menge zum Formen und Backen wird dünn auf die Stränge gestrichen und zum Ausstreichen der Pfanne verwendet.
Ungesüßte Kokosmilch steht meist im Asienregal. Gesüßte Produkte würden den Geschmack und die Teigbalance verändern.
Die Fladen werden etwas weniger erdig und elastisch.
Das Maniokmehl durch 50 g zusätzliches Weizenmehl ersetzen und ansonsten nach Rezept vorgehen.
Die Fladen schmecken milder; Butter bräunt in der Pfanne schneller.
Ghee im Teig und zum Formen beziehungsweise Backen durch die gleiche Menge Butter ersetzen. Die Pfannenhitze aufmerksam kontrollieren.
Die Kokosnote wird schwächer und der Teig etwas milchiger.
Ungesüßte Kondensmilch in gleicher Menge verwenden. Gesüßte Kondensmilch ist für dieses Rezept nicht geeignet.
Den Teig zunächst vollständig verkneten und nur bei Bedarf teelöffelweise Wasser oder Mehl ergänzen.
Den Teig kurz ruhen lassen und anschließend mit feuchten Händen weiterbearbeiten, statt viel Mehl einzuarbeiten.
Mit mittlerer bis niedriger Hitze arbeiten und die Bräunung während des Backens beobachten.
Die Hitze reduzieren und den Fladen bei niedrigerer Temperatur fertig backen.
Beide Stränge sehr dünn ausrollen, hauchdünn mit Ghee bestreichen und erst danach zu Schnecken formen.
Beim nächsten Fladen die Stränge dünner ausrollen und die Schnecken vorsichtig übereinanderlegen.
Eine einfachere Variante mit ausschließlich Weizenmehl.
Ghee wird durch Butter ersetzt, wenn kein Ghee verfügbar ist.
Häufig gefragt
Ja. 50 g Maniokmehl können durch 50 g zusätzliches Weizenmehl ersetzt werden. Die Fladen werden dann etwas weniger erdig und elastisch.
Ja. Butter kann in gleicher Menge verwendet werden, bräunt in der Pfanne aber schneller und schmeckt milder.
Am besten ungesüßte Kokosmilch. Sie steht meist im Asienregal. Ungesüßte Kondensmilch ist möglich, verändert aber die Kokosnote und macht den Teig etwas milchiger.
Der Teig soll weich und glatt sein, leicht kleben dürfen, sich aber weitgehend vom Schüsselrand lösen. Ergänzungen von Wasser oder Mehl nur teelöffelweise vornehmen.
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