Millassou à la citrouille

Kürbis-Maiskuchen aus dem Périgord

Weicher, goldgelber Kürbis-Maiskuchen aus dem Périgord mit feinem MaismehlMaismehl ist fein gemahlenes Mehl aus Maiskörnern und wird weltweit vielseitig verwendet., Eiern, Milch, Butter und einem Hauch Rum.

Zum Rezept
Millassou à la citrouille – Kürbis-Maiskuchen aus dem Périgord
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 60 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 115 Minuten
Menge Stücke
Gerichtsform und Gerichtsart Kuchen und süßes Feingebäck in Kuchenform
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse, Mais, Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das fein pürierte Kürbisfleisch sorgt für Saftigkeit und eine weiche Kuchenstruktur.
  • Feines Maismehl gibt dem Kuchen sein charakteristisches Aroma und eine zarte, leicht körnige Textur.
  • Eier und Milch binden die Masse, während Butter und Rum für Fülle und Duft sorgen.

Millassou à la citrouille ist eine süße périgordische Ofenkuchenspezialität. Kürbispüree verbindet sich mit feinem Maismehl, Eiern, Milch und Butter zu einer saftigen, weich gebackenen Masse, die lauwarm oder vollständig ausgekühlt serviert werden kann.

Der Millassou ist außen goldgelb und innen weich, saftig und leicht wackelnd. Er schmeckt mild süß nach Kürbis und Mais, mit buttrigen Noten und einem dezenten Rumduft.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Ofen und Form vorbereiten

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit der Butter für die Form einfetten.

    180 °C
    • Die vorbereitete Form bereitstellen, damit der Teig später direkt eingefüllt werden kann.

    Wichtig: Beim Vorheizen und Hantieren mit der heißen Form auf Verbrennungsgefahr achten.

  2. Kürbis garen und pürieren

    Das Kürbisfleisch in Würfel schneiden, mit dem Wasser in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten weich garen. Währenddessen kann die Form vorbereitet werden. Den Kürbis anschließend im Sieb gut abtropfen lassen und fein pürieren.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kürbiswürfel lassen sich leicht zerdrücken.

    • Das Püree möglichst glatt verarbeiten, damit der Kuchen gleichmäßig weich wird.

    Wichtig: Heißen Kürbis und heißen Dampf vorsichtig handhaben.

  3. Trockene Zutaten mischen

    Die übrige Butter vorsichtig schmelzen und kurz abkühlen lassen. Maismehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel gründlich vermischen.

    • Feines Maismehl verwenden; grober Polentagrieß macht die Textur körniger.

    Wichtig: Die geschmolzene Butter vor dem Einrühren kurz abkühlen lassen.

  4. Flüssige Masse anrühren

    Eier und Zucker in der zweiten Schüssel verrühren. Milch, Rum und die flüssige Butter einarbeiten.

    Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig verrührt und flüssig.

    • Nicht stark aufschlagen; gleichmäßiges Verrühren reicht aus.
  5. Teig fertigstellen

    Das Kürbispüree und die Maismehlmischung nach und nach unter die flüssige Masse rühren, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dickflüssig, ohne trockene Mehlnester.

    • Die trockene Mischung portionsweise einarbeiten, damit der Teig gleichmäßig bindet.
  6. Millassou backen

    Den Teig in die vorbereitete Form geben und auf der mittleren Schiene 40–45 Minuten backen. Die Mitte soll nur noch leicht wackeln und die Oberfläche goldgelb sein.

    45 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldgelb, die Mitte wackelt nur noch leicht.

    • Die Garprobe gegen Ende der Backzeit durchführen, da Öfen unterschiedlich backen.

    Wichtig: Die Form nur mit geeignetem Hitzeschutz aus dem Ofen nehmen.

  7. Abkühlen und servieren

    Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig lösen und lauwarm oder vollständig ausgekühlt servieren.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Kuchen lässt sich vorsichtig aus der Form lösen und hält seine Form.

    • Für saubere Stücke den Kuchen vollständig auskühlen lassen; lauwarm ist die Textur weicher.

    Wichtig: Die Form und der Kuchen können nach dem Backen noch heiß sein.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Feines Maismehl verwenden: Möglichst fein vermahlenes Maismehl ergibt die zarteste Textur. Grober Polentagrieß macht den Kuchen körniger.
  • Die Mitte entscheidet: Der Millassou darf in der Mitte beim Herausnehmen noch leicht wackeln; beim Abkühlen festigt er sich weiter.
  • Lauwarm oder ausgekühlt: Lauwarm wirkt der Kuchen besonders weich und saftig, vollständig ausgekühlt lässt er sich sauberer schneiden.

Zutatenwissen

Maismehl statt grobem Polentagrieß

Feines Maismehl verwenden. Grober Polentagrieß kann zu einer deutlich körnigeren Kuchenstruktur führen.

Butter aufteilen

Von den insgesamt 75 g Butter werden 10 g für die Form verwendet; die übrigen 65 g kommen geschmolzen in den Teig.

Sinnvolle Alternativen

Apfelsaft

Der Rumgeschmack entfällt; der Kuchen bleibt aromatisch und saftig.

Den Rum im flüssigen Teig durch 30 ml Apfelsaft ersetzen.

feiner Polentagrieß

Der Kuchen wird spürbar körniger und eventuell etwas rustikaler.

Nur feinen Polentagrieß verwenden und die Masse vor dem Backen kurz quellen lassen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig ist sehr dünn und der Kuchen bleibt in der Mitte zu weich.

Den Kürbis im Sieb gut abtropfen lassen, bevor er püriert und untergerührt wird.

Den Kuchen länger backen und anschließend vollständig in der Form auskühlen lassen.

Der Kuchen wird trocken oder bekommt eine feste, rissige Oberfläche.

Ab 40 Minuten regelmäßig prüfen; die Mitte darf beim Herausnehmen noch leicht wackeln.

Den Kuchen lauwarm mit einer feuchten Beilage wie Fruchtkompott servieren.

Der Millassou hat eine deutlich grobe, körnige Struktur.

Fein vermahlenes Maismehl einsetzen.

Die flüssige Masse wirkt ungewöhnlich geronnen oder die Eier stocken teilweise.

Die Butter kurz abkühlen lassen, bevor sie in die Eier-Milch-Mischung kommt.

Die Masse kräftig glatt rühren; kleine Flocken verschwinden meist beim Backen.

Varianten

Alkoholfreier Millassou

Eine Variante ohne Rum mit mild fruchtiger Note.

Kürbis-Vanille-Variante

Eine mild aromatisierte Variante mit zusätzlicher Vanillenote.

Servieren und kombinieren

  • Lauwarm genießen: Den Kuchen nach der Abkühlzeit lauwarm in sechs Stücke schneiden. So bleibt die Mitte besonders weich und saftig.
  • Vollständig ausgekühlt: Für saubere Stücke den Millassou vollständig auskühlen lassen und anschließend pur servieren.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der Kuchen kann bis zu einem Tag vorher gebacken werden. Vollständig auskühlen lassen und bis zum Servieren gut abgedeckt aufbewahren.

Aufbewahren

Den vollständig ausgekühlten Kuchen abgedeckt lagern. Im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren kurz temperieren lassen.

Nicht warm und luftdicht verpacken, damit sich kein Kondenswasser bildet.

Aufwärmen

  • Backofen: Ein Stück bei niedriger Temperatur kurz erwärmen, ohne es auszutrocknen.

Allergene und Nährwerte

  • Eier: enthält · Das Rezept enthält fünf Eier.
  • Milch: enthält · Vollmilch und Butter sind Bestandteil des Rezepts.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Schmeckt der Millassou à la citrouille besser lauwarm oder ausgekühlt?

Lauwarm ist die Textur besonders weich und saftig. Vollständig ausgekühlt lässt sich der Kuchen sauberer schneiden.

Kann ich groben Polentagrieß verwenden?

Ja, aber die Textur wird deutlich körniger. Für einen weicheren Kuchen möglichst fein vermahlenes Maismehl verwenden.

Kann ich den Rum ersetzen?

Ja. Für eine alkoholfreie Variante den Rum durch 30 ml Apfelsaft ersetzen.

Aus unserer Küche

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