Blätterteig kühl verarbeiten
Die Teigplatten sollten bis zur Verarbeitung möglichst kühl bleiben. So lassen sie sich sauber schneiden und behalten beim Backen besser ihre Schichtung.
Pâté in Blätterteig
Herzhafte lothringische Pasteten aus marinierter Schwein-Kalb-Füllung, trockenem WeißweinRiesling bezeichnet sowohl eine weiße Rebsorte als auch den daraus erzeugten Wein. Typisch sind frische Säure und vielfältige fruchtige Aromen., Schalotten und Petersilie in goldbraun gebackenem BlätterteigLaminierter Teig mit vielen dünnen Schichten aus Teig und festem Fett..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pâté lorrain ist eine Spezialität aus Lothringen im Grand Est. Würfel von Schwein und Kalb werden mit Weißwein, Schalotten, Petersilie, Salz und Pfeffer mariniert, anschließend abgetropft und in Blätterteig eingeschlossen. Die sechs kleinen Pasteten werden goldbraun gebacken und warm oder lauwarm serviert.
Außen knusprig und kräftig goldbraun, innen saftig und stückig mit würzigem Schwein-Kalb-Aroma, feiner Weißweinnote sowie Schalotten- und Petersilienakzenten.
Schritt für Schritt
Schweine- und Kalbfleisch in eine große Schüssel geben. Schalotten, Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen, mit dem trockenen Weißwein übergießen und gründlich vermengen.
Wichtig: Die Fleischmischung anschließend umgehend abdecken und kühlen.
Die Schüssel abdecken und die Fleischmischung 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank marinieren. Während dieser Zeit ein- bis zweimal vorsichtig durchmischen.
Wichtig: Die Fleischmischung während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Das marinierte Fleisch in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Die Marinade wird für dieses Rezept nicht weiterverwendet. Die Füllung bleibt bewusst stückig; eine zusätzliche Bindemasse wie Ei oder Mehl kommt nicht hinein.
Daran erkennst du es: Die Fleischwürfel sind gut abgetropft und nicht mehr von überschüssiger Flüssigkeit umgeben.
Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Eine Blätterteigplatte in sechs möglichst gleich große Rechtecke schneiden und mit Abstand auf das Blech legen.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Öffnen des Backofens auf heiße Luft und Oberflächen achten.
Die abgetropfte Fleischfüllung gleichmäßig auf die sechs Teigstücke verteilen. Rundum einen Rand von etwa 2 cm frei lassen. Die zweite Blätterteigplatte ebenfalls in sechs Rechtecke schneiden und jeweils auf eine Fleischportion legen.
Eigelb mit dem Wasser verrühren. Die Teigränder leicht mit der Mischung bestreichen, die oberen und unteren Teigplatten rundum fest zusammendrücken und überstehenden Teig sauber abschneiden. In die Oberseite jedes Pâtés eine kleine Öffnung als Dampfkammer schneiden. Die Oberfläche mit der restlichen Eigelb-Wasser-Mischung bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum geschlossen und die Oberflächen gleichmäßig bestrichen.
Die ungebackenen Pâtés 1 Stunde kalt stellen. So bleibt der Blätterteig stabil und geht beim Backen gleichmäßiger auf.
Daran erkennst du es: Die geformten Pasteten sind durchgekühlt und der Teig fühlt sich fest an.
Wichtig: Die Fleischfüllung bis zum Backen gekühlt halten.
Die Pâtés 15 Minuten bei 200 °C Umluft backen. Die Temperatur anschließend auf 170 °C Umluft reduzieren und weitere etwa 45 Minuten backen. Die Teighülle soll kräftig goldbraun sein; die Füllung sollte im Kern etwa 75 °C erreichen. Falls der Teig zu schnell dunkel wird, das Blech locker mit Aluminiumfolie abdecken.
Daran erkennst du es: Die Teighülle ist kräftig goldbraun und die Fleischfüllung erreicht im Kern etwa 75 °C.
Wichtig: Die Pasteten erst aus dem Ofen nehmen, wenn die Fleischfüllung im Kern etwa 75 °C erreicht hat.
Die Pâtés 10 bis 15 Minuten ruhen lassen und anschließend warm oder lauwarm auf einer Servierplatte anrichten. Eine zusätzliche Sauce ist für diese Rezeptstruktur nicht nötig.
Daran erkennst du es: Die Pasteten sind warm bis lauwarm und lassen sich sauber anschneiden.
Gut zu wissen
Die Teigplatten sollten bis zur Verarbeitung möglichst kühl bleiben. So lassen sie sich sauber schneiden und behalten beim Backen besser ihre Schichtung.
Etwa 1,5 cm große, möglichst gleichmäßige Würfel unterstützen ein gleichmäßiges Garen der Füllung.
Ein trockener Weißwein, vorzugsweise Riesling, bringt Säure und Aroma in die Marinade. Die Marinade wird nach dem Abtropfen nicht weiterverwendet.
Die Füllung wird kräftiger und etwas fettreicher; der charakteristische Anteil von Kalbfleisch entfällt.
Die Kalbsschulter durch dieselbe Menge Schweinenacken ersetzen und wie im Rezept würfeln und marinieren.
Das Aroma kann je nach Rebsorte fruchtiger oder neutraler ausfallen.
Einen trockenen Weißwein mit ähnlicher Säure verwenden; süße Weine verändern die Würzung deutlich.
Die Füllung im Sieb gut abtropfen lassen, bevor sie auf dem Teig verteilt wird.
Wenn die Pasteten noch ungebacken sind, überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abtupfen und die geformten Pasteten vollständig kühlen.
Die ungebackenen Pasteten eine Stunde kalt stellen und den Teig bis dahin möglichst kühl halten.
Nach 15 Minuten auf 170 °C reduzieren und die Pasteten bei Bedarf locker mit Aluminiumfolie abdecken.
Die Pasteten locker mit Aluminiumfolie abdecken und weiterbacken, bis die Füllung im Kern etwa 75 °C erreicht.
Die Kerntemperatur der Füllung prüfen und nicht nur nach der Farbe des Teigs entscheiden.
Abgedeckt weiterbacken, bis die Füllung im Kern etwa 75 °C erreicht.
Die gleiche Füllung kann als größere zusammenhängende Pastete geformt werden; die Backzeit muss an die größere Füllung angepasst werden.
Die Fleischfüllung kann innerhalb der vorgesehenen 12- bis 24-stündigen Marinierzeit vorbereitet werden. Danach abtropfen lassen, formen, kühlen und backen.
Häufig gefragt
Die vorgesehene Marinierzeit beträgt 12 bis 24 Stunden. Halte die Fleischmischung daher mindestens 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank; die längere Variante gibt ihr ein intensiveres Weißweinaroma.
Für diese Rezeptstruktur ist keine zusätzliche Sauce vorgesehen. Die Pasteten werden warm oder lauwarm serviert.
Die Teighülle soll kräftig goldbraun sein; zusätzlich sollte die Fleischfüllung im Kern etwa 75 °C erreichen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …