Piment d’Espelette
Das milde baskische Chilipulver bringt eine fruchtige, sanfte Schärfe. Es ist häufig in französischen Feinkostgeschäften, gut sortierten Gewürzläden oder im Onlinehandel erhältlich.
Herzhaftes Gemüsegericht
Sanft geschmorte grüne Paprika, Piments doux, Tomaten und Zwiebeln werden mit verquirlten Eiern cremig gebunden und mit Piment d’EspelettePiment d’Espelette ist eine geschützte französische Paprikasorte aus dem Baskenland, die frisch, als Schnur oder als Pulver verwendet wird. gewürzt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Piperade basquaise ist ein eigenständiges baskisches Gemüsegericht mit Ei. Paprika, Tomaten und Zwiebeln bilden die weich geschmorte Grundlage, bevor verquirlte Eier die aromatische Gemüsemasse binden. Diese Variante wird heiß und direkt aus der Pfanne serviert.
Weiche, saftige Gemüsepfanne mit süßlich geschmorten Zwiebeln und Paprika, fruchtiger Tomatennote und sanfter, leicht pikanter Würze. Die Eier geben der Piperade eine cremige, zart gebundene Konsistenz.
Schritt für Schritt
Die Tomaten am Stielansatz kreuzweise einschneiden, etwa 30 Sekunden mit kochendem Wasser übergießen und anschließend häuten. Die Tomaten vierteln, die Kerne grob entfernen und das Fruchtfleisch würfeln.
Daran erkennst du es: Die Haut lässt sich leicht abziehen.
Wichtig: Beim Übergießen und Abgießen mit kochendem Wasser vorsichtig arbeiten.
Gemüsepaprika und Piments doux längs halbieren, Stiele und Kerne entfernen und die Schoten in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel in feine Halbringe schneiden und den Knoblauch fein hacken.
Das Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Paprikastreifen und Piments doux hinzufügen und alles bei niedriger Hitze zugedeckt 20 Minuten garen. Gelegentlich umrühren.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und die Paprikastreifen beginnen deutlich nachzugeben.
Tomaten, Knoblauch, Salz, schwarzen Pfeffer und Piment d’Espelette einrühren. Die Pfanne öffnen und die Gemüsemasse weitere 20 Minuten sanft schmoren lassen, bis die Paprika weich und die Flüssigkeit deutlich eingekocht ist.
Daran erkennst du es: Die Paprika ist weich und die Flüssigkeit deutlich reduziert, aber die Masse bleibt saftig.
Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Die Hitze auf niedrig stellen, die Eier unter die heiße Gemüsemasse rühren und 2 bis 3 Minuten stocken lassen. Die Piperade soll cremig bleiben und nicht zu einer trockenen Rühreimasse werden. Sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Eier sind gerade gestockt, die Masse wirkt noch cremig und feucht.
Wichtig: Die Eier vollständig erhitzen und direkt heiß servieren.
Gut zu wissen
Das milde baskische Chilipulver bringt eine fruchtige, sanfte Schärfe. Es ist häufig in französischen Feinkostgeschäften, gut sortierten Gewürzläden oder im Onlinehandel erhältlich.
Das kurze Übergießen mit kochendem Wasser erleichtert das Entfernen der Tomatenhaut und sorgt für eine glattere Gemüsemasse.
Die Piperade bleibt mild pikant, verliert aber einen Teil der fruchtigen, baskischen Paprikanote.
Piment d’Espelette im gleichen Mengenverhältnis durch mildes Chilipulver ersetzen und gemeinsam mit Salz und schwarzem Pfeffer einrühren.
Die Tomaten-Gemüse-Mischung ohne Deckel schmoren lassen, bis die Flüssigkeit deutlich reduziert ist.
Die Masse vor dem Einrühren der Eier noch einige Minuten offen weiter schmoren lassen.
Die Hitze vor der Zugabe auf niedrig stellen und die Eier nur 2 bis 3 Minuten stocken lassen.
Sofort vom Herd nehmen und direkt servieren; nachträgliches Einrühren von Flüssigkeit ersetzt die cremige Struktur nur teilweise.
Bei mittlerer Hitze weich dünsten und eine starke Bräunung vermeiden.
Falls nur leicht gebräunt, mit den Paprikastreifen fortfahren; bei bitterem Geschmack die Zwiebelportion ersetzen.
Die Eier werden länger auf niedriger Hitze gegart, bis sie vollständig gestockt sind. Die Textur wird fester und weniger cremig.
Die cremige Eierbindung und die weiche Gemüsestruktur können durch das Einfrieren beeinträchtigt werden.
Häufig gefragt
Die beschriebene Variante bleibt cremig: Die Eier werden bei niedriger Hitze nur 2 bis 3 Minuten unter die heiße Gemüsemasse gerührt. Für vollständig gestockte Eier die Pfanne etwas länger auf niedriger Hitze lassen.
Mildes Chilipulver eignet sich als Ersatz. Die Piperade bleibt dann sanft pikant, schmeckt aber etwas weniger fruchtig.
Die Kerne werden grob entfernt, damit die Gemüsemasse weniger wässrig wird. Die Tomaten anschließend würfeln und mit den übrigen Zutaten schmoren.
Die Piperade wird heiß und direkt aus der Pfanne serviert, solange die Eier cremig gebunden sind.
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