Lauch gründlich waschen
Erde sitzt häufig zwischen den Lauchschichten. Den Lauch deshalb längs öffnen und die Schichten unter fließendem Wasser gründlich spülen.
Potage aus Île-de-France
Eine milde, stückige Lauch-Kartoffel-Suppe mit in Butter gedünstetem Lauch, weich gegarten Kartoffelwürfeln, geröstetem Baguette und frischem Kerbel.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Potage parisien verbindet zarten Lauch und Kartoffeln zu einer milden, sämigen Suppe mit sichtbaren Gemüsestücken. Das geröstete Baguette sorgt für knusprigen Kontrast, während Kerbel zum Schluss eine frische Kräuternote ergänzt.
Mild, buttrig und herzhaft mit weichen Lauchstreifen und Kartoffelwürfeln in einer sämigen Brühe. Das Baguette ist außen knusprig und goldgelb, der Kerbel bringt eine feine, frische Kräuternote.
Schritt für Schritt
Den Lauch längs aufschneiden, gründlich waschen und in etwa 5 mm breite Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen, waschen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
Die 40 g Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Den Lauch hineingeben und 8 bis 10 Minuten sanft dünsten, bis er weich ist. Er soll nur leicht Farbe annehmen und nicht dunkel werden.
Daran erkennst du es: Der Lauch ist weich und nur leicht gefärbt.
Die Kartoffelwürfel und die Gemüsebrühe zum Lauch geben. Mit dem Salz würzen, aufkochen und anschließend 20 bis 25 Minuten bei kleiner Hitze offen köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind, aber noch ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind weich, zerfallen aber nicht und behalten ihre Würfelform.
Wichtig: Beim Aufkochen und Umrühren auf heiße Flüssigkeit achten.
Während die Suppe gart, den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Baguette in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit den 15 g Butter bestreichen und auf einem Blech 8 bis 10 Minuten rösten, bis die Scheiben knusprig und goldgelb sind.
Daran erkennst du es: Die Baguettescheiben sind knusprig und goldgelb.
Wichtig: Blech und geröstete Scheiben nur mit geeignetem Schutz aus dem heißen Ofen nehmen.
Die Suppe mit dem schwarzen Pfeffer abschmecken. Den Kerbel grob zupfen oder schneiden. Den Potage parisien heiß in Schalen geben, mit Kerbel bestreuen und das geröstete Baguette dazu servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe wird heiß serviert; der Kerbel bleibt frisch und grün.
Wichtig: Heiße Suppe vorsichtig in die Schalen schöpfen.
Gut zu wissen
Erde sitzt häufig zwischen den Lauchschichten. Den Lauch deshalb längs öffnen und die Schichten unter fließendem Wasser gründlich spülen.
Vorwiegend festkochende Kartoffeln behalten beim Köcheln eher ihre Form und unterstützen die gewünschte stückige Struktur der Suppe.
Frisch geröstete, goldgelbe Scheiben liefern den besten knusprigen Kontrast zur weichen Suppe.
Die Kräuternote wird kräftiger und etwas weniger fein-anisartig als mit Kerbel.
Den Kerbel durch grob gehackte glatte Petersilie ersetzen und diese ebenfalls erst kurz vor dem Servieren über die Suppe streuen.
Die Beilage wird kräftiger und etwas rustikaler.
Das Brot in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit der vorgesehenen Butter bestreichen und ebenso goldgelb rösten.
Den Lauch bei mittlerer Hitze sanft dünsten und nur leicht Farbe annehmen lassen.
Bei leichter Bräunung mit Brühe ablöschen und fortfahren. Stark verbrannten Lauch besser entfernen und ersetzen.
Nach dem Aufkochen nur sanft köcheln lassen und die Garprobe rechtzeitig durchführen.
Nicht weiter rühren und die Suppe sofort vom Herd nehmen, sobald die Kartoffeln weich sind.
Etwa 1 cm dicke Scheiben verwenden und gegen Ende der Röstzeit kontrollieren.
Leicht zu dunkle Scheiben können mit frischen Scheiben ersetzt werden; verbrannte Scheiben nicht servieren.
Häufig gefragt
Nein. Die Kartoffelwürfel und Lauchstreifen werden weich gegart, sollen aber sichtbar und weitgehend intakt bleiben.
Ja. Das Baguette wird während der Garzeit der Suppe geschnitten, gebuttert und im auf 200 °C vorgeheizten Ofen geröstet.
Gemüsebrühen unterscheiden sich deutlich im Salzgehalt. Deshalb sollte die Suppe nach dem Garen geprüft und bei Bedarf vorsichtig nachgewürzt werden.
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