Cocos de Paimpol
Die frischen, ausgelösten Bohnen werden direkt gegart und müssen nicht eingeweicht werden. Falls sie nicht erhältlich sind, können frische Borlotti- oder weiße Bohnen verwendet werden; ihre Garzeit kann abweichen.
Herzhafter Bohnentopf aus der Bretagne
Frische Cocos de PaimpolEine geschützte französische Bohne aus der Bretagne mit hellen, rundlichen Körnern und halbgetrocknetem Erntezustand. schmoren mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern zu einem sämigen, aromatischen Bohnengericht für vier Portionen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cocos de Paimpol in Tomatensauce bringt eine bretonische Hülsenfrucht in eine schlichte, herzhafte Zubereitung. Die frischen Bohnen werden ohne Einweichen gegart und verbinden sich mit reifen Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Thymian zu einem cremigen Hauptgericht.
Sämige, weiche Bohnen mit leicht nussigem Geschmack in einer fruchtigen Tomatensauce; dazu kommen milde Zwiebel, Knoblauch und eine warme Kräuternote.
Schritt für Schritt
Die Cocos de Paimpol aus den Hülsen lösen, unter kaltem Wasser abspülen und im Sieb abtropfen lassen. Frische Bohnen müssen nicht eingeweicht werden.
Zwiebel fein würfeln und Knoblauch hacken. Die Tomaten kurz überbrühen, häuten und würfeln. Thymian und Lorbeerblätter abspülen.
Wichtig: Beim Abgießen des heißen Wassers vorsichtig arbeiten.
Das Olivenöl in der Cocotte erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten glasig dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitdünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.
Tomaten, Thymian und Lorbeerblätter einrühren. Alles 5 Minuten offen köcheln lassen, bis die Tomaten leicht zerfallen.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich und beginnen, eine grobe Sauce zu bilden.
Die Bohnen und 700 ml Wasser hinzufügen. Aufkochen lassen, den Pfeffer einrühren und die Hitze so weit reduzieren, dass die Flüssigkeit nur sanft simmert. Mit Deckel 30 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind deutlich weicher, aber noch nicht vollständig cremig.
Wichtig: Beim Aufkochen und Öffnen des heißen Topfes auf aufsteigenden Dampf achten.
Das Salz einrühren und die Bohnen weitere 10 bis 15 Minuten ohne starkes Rühren garen. Sie sollen weich und cremig sein, aber möglichst nicht zerfallen. Falls die Sauce zu stark eindickt, esslöffelweise heißes Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich und cremig, behalten aber möglichst ihre Form.
Thymianzweige und Lorbeerblätter entfernen. Die Bohnen mit zusätzlichem Salz nach Geschmack abschmecken und heiß in tiefen Tellern servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und die Würzung ausgewogen.
Gut zu wissen
Die frischen, ausgelösten Bohnen werden direkt gegart und müssen nicht eingeweicht werden. Falls sie nicht erhältlich sind, können frische Borlotti- oder weiße Bohnen verwendet werden; ihre Garzeit kann abweichen.
Kurzes Überbrühen erleichtert das Häuten der Tomaten und hält ihre fruchtige Struktur für die Sauce erhalten.
Thymianzweige und Lorbeerblätter dienen nur zum Aromatisieren und werden vor dem Servieren aus dem Gericht genommen.
Das Gericht bleibt cremig und herzhaft, kann aber etwas länger garen und weniger fein-nussig schmecken.
Die Ersatzbohnen wie die Cocos de Paimpol verwenden und gegen Ende der Garzeit mit einer Gabel auf Weichheit prüfen. Bei Bedarf etwas länger sanft garen.
Die Sauce wird meist etwas gleichmäßiger und weniger frisch-fruchtig.
Die Dosentomaten abtropfen lassen, grob zerkleinern und direkt anstelle der gehäuteten frischen Tomaten in Schritt 4 verwenden.
Sanft simmern lassen, die Flüssigkeit regelmäßig prüfen und bei Bedarf heißes Wasser ergänzen.
Mit etwas heißem Wasser weiter zugedeckt sanft garen, bis die Bohnen weich und cremig sind.
Die Hitze niedrig halten und ab Schritt 6 nur vorsichtig rühren.
Das Gericht trotzdem servieren; die zerfallenen Bohnen binden die Sauce stärker und ergeben eine cremigere Konsistenz.
Die Bohnen zugedeckt sanft simmern lassen und die Flüssigkeit beobachten.
Esslöffelweise heißes Wasser ergänzen und zugedeckt weitergaren.
Eine etwas fruchtigere Version mit mehr Tomaten und entsprechend weniger zusätzlichem Wasser.
Eine nahe Alternative, wenn keine Cocos de Paimpol erhältlich sind.
Das Gericht kann bis zu 24 Stunden im Voraus gekocht und abgedeckt gekühlt aufbewahrt werden. Beim späteren Erwärmen bei niedriger Hitze vorsichtig erhitzen und bei Bedarf etwas Wasser ergänzen.
Das abgekühlte Gericht innerhalb von zwei Stunden abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich erhitzen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Häufig gefragt
Nein. Die frischen, ausgelösten Bohnen werden abgespült und direkt gegart.
Frische Borlotti- oder weiße Bohnen sind geeignete Alternativen. Sie können etwas länger brauchen und geschmacklich weniger fein-nussig ausfallen.
Esslöffelweise heißes Wasser ergänzen und die Bohnen bei niedriger Hitze weitergaren.
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