Piment d’Espelette finden
Das baskische Chilipulver ist in gut sortierten Gewürzläden, französischen Feinkostgeschäften oder gut ausgestatteten Supermärkten erhältlich.
Baskisches Schmorgericht
Poulet basquaise ist ein baskisches Schmorgericht aus Hähnchenstücken, Tomaten, roten und grünen Paprika sowie Zwiebeln. Die aromatische Piperade wird mit Piment d’Espelette, Weißwein und Bouquet garni verfeinert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Poulet basquaise verbindet goldbraun angebratenes Hähnchen mit einer langsam geschmorten Piperade aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch. Piment d’Espelette sorgt für eine milde, fruchtige Schärfe und gibt dem Gericht seinen charakteristischen baskischen Akzent.
Zartes, saftiges Hähnchen liegt in einer sämigen, tomatigen Piperade. Die Sauce schmeckt fruchtig und leicht süß von den Paprika, würzig von Knoblauch und Bouquet garni und trägt eine milde, fruchtige Schärfe vom Piment d’Espelette.
Schritt für Schritt
Hähnchenstücke trocken tupfen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Rote und grüne Paprika waschen, entkernen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
Wichtig: Rohes Hähnchen getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und danach Hände sowie Arbeitsflächen gründlich reinigen.
15 ml Olivenöl in der großen schweren Cocotte erhitzen. Die Hähnchenstücke mit einem Teil von Salz und Pfeffer würzen und portionsweise rundum etwa 8 Minuten goldbraun anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Haut beziehungsweise Oberfläche ist rundum goldbraun, das Fleisch muss innen noch nicht vollständig gar sein.
Wichtig: Das angebratene Hähnchen auf einem sauberen Teller zwischenlagern und nicht mit der für rohes Hähnchen verwendeten Fläche in Kontakt bringen.
Das übrige Olivenöl in die Cocotte geben. Zwiebeln und Paprika bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten weich dünsten. Knoblauch zufügen und 1 Minute mitgaren.
Daran erkennst du es: Zwiebeln und Paprika sind weich, aber noch nicht stark gebräunt; der Knoblauch duftet aromatisch.
Tomaten, Weißwein, Piment d’Espelette, Bouquet garni sowie das restliche Salz und den restlichen Pfeffer einrühren. Die Sauce ohne Deckel etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist aromatisch verbunden und leicht eingedickt, ohne trocken zu werden.
Die Hähnchenstücke mit dem ausgetretenen Saft zurück in die Cocotte legen. Zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 35 Minuten schmoren, bis das Fleisch zart und vollständig durchgegart ist. Wenn du ein Thermometer verwendest, sollte die dickste Stelle mindestens 74 °C erreichen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist zart und vollständig durchgegart; bei Messung erreicht die dickste Stelle mindestens 74 °C.
Wichtig: Geflügel vollständig durchgaren und den austretenden Saft nicht roh weiterverwenden.
Bouquet garni entfernen. Das Poulet basquaise 5 Minuten ruhen lassen und anschließend direkt in der Piperade anrichten.
Daran erkennst du es: Die Sauce liegt wieder ruhig, und die Hähnchenstücke lassen sich sauber portionieren.
Gut zu wissen
Das baskische Chilipulver ist in gut sortierten Gewürzläden, französischen Feinkostgeschäften oder gut ausgestatteten Supermärkten erhältlich.
Das Kräuterbündel gibt während des Schmorens Aroma ab und wird vor dem Servieren vollständig aus der Cocotte entfernt.
Die Sauce kann schärfer und weniger fruchtig schmecken als mit Piment d’Espelette.
Mildes Chilipulver zunächst sparsam mit der Sauce einrühren und vor dem Servieren abschmecken.
Die Sauce wird weniger weinige Säure und ein etwas anderes Aroma haben.
Die Brühe anstelle des Weißweins verwenden und die Salzmenge erst am Ende abschließend prüfen.
Die Hähnchenstücke portionsweise mit Abstand anbraten.
Die Stücke herausnehmen, die Flüssigkeit kurz verdampfen lassen und das Hähnchen portionsweise nachbräunen.
Knoblauch erst nach dem Weichdünsten von Zwiebeln und Paprika zugeben und nur 1 Minute mitgaren.
Bei leichter Bitterkeit die Sauce mit zusätzlicher Tomate strecken; stark verbrannter Knoblauch lässt sich nicht vollständig ausgleichen.
Die Cocotte im Schmorschritt zugedeckt bei niedriger Hitze halten.
Etwas Wasser oder ungesalzene Brühe ergänzen und die Garzeit bei niedriger Hitze beenden.
Eine zurückhaltende Version mit weniger Schärfewahrnehmung, bei der das fruchtige Paprika-Tomaten-Aroma im Vordergrund steht.
Der Weißwein wird durch ungesalzene Brühe ersetzt, sodass das Gericht alkoholfrei zubereitet wird.
Das Poulet basquaise kann bis zu 24 Stunden im Voraus vollständig gegart werden. Nach dem Kochen zügig abkühlen, abgedeckt kühlen und zum Servieren langsam und gründlich erhitzen.
Reste innerhalb von 2 Stunden abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Nicht wiederholt erwärmen und abkühlen; nur die benötigte Menge entnehmen und vollständig durcherhitzen.
Das vollständig abgekühlte Gericht portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam in einem Topf oder in der Mikrowelle erhitzen.
Die Paprika können nach dem Einfrieren etwas weicher werden; die Sauce bleibt aromatisch.
Häufig gefragt
Mildes Chilipulver eignet sich als Ersatz. Je nach Sorte wird die Sauce dadurch schärfer und weniger fruchtig.
Ja. Ersetze ihn durch 150 ml ungesalzene Geflügel- oder Gemüsebrühe und prüfe die Salzmenge am Ende.
Ja. Das Gericht kann bis zu 24 Stunden im Voraus gegart, abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Servieren gründlich erhitzen.
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