Saucisse de Montbéliard
Die geräucherte Wurst liefert bereits viel Würze. Beim späteren Salzen deshalb vorsichtig vorgehen.
Herzhaftes Risotto aus der Franche-Comté
Cremiges Risotto mit Carnaroli- oder Arborio-Reis, geräucherter Saucisse de MontbéliardFranzösische geräucherte Schweinswurst aus der Region Franche-Comté mit geschützter geografischer Angabe., ComtéFranzösischer Hartkäse aus dem Jura, der aus Rohmilch hergestellt und mindestens mehrere Monate im Keller gereift wird. und einem kleinen Schuss Vin jaune beziehungsweise trockenem Jura-Weißwein.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Risotto verbindet die klassische italienische Zubereitung mit kräftigen Zutaten aus der Franche-Comté. Geräucherte Montbéliard-Wurst, würziger Comté und der markante Jura-Wein geben dem cremig gegarten Reis eine herzhafte, leicht nussige Note.
Cremig und glänzend, mit leicht bissfestem Reiskern; dazu gebräunte, rauchige Wurstscheiben, geschmolzener Comté und ein würzig-nussiger Duft.
Schritt für Schritt
Die Hühnerbrühe in einem Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt warm halten. Währenddessen die Saucisse de Montbéliard in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Schalotte und Knoblauch fein würfeln, die Petersilie hacken und den Comté frisch reiben.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und dampft leicht, kocht aber nicht stark.
Eine große, tiefe Pfanne ohne zusätzliches Fett erhitzen. Die Wurstscheiben darin 4 bis 5 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Wurstscheiben sind an den Schnittflächen leicht gebräunt.
Öl und 10 g Butter in die Pfanne geben. Schalotte und Knoblauch bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Schalotte ist weich und glasig, der Knoblauch bleibt hell.
Den Reis einstreuen und 2 Minuten unter Rühren anschwitzen, bis die Körner an den Rändern leicht durchsichtig wirken. Mit dem Vin jaune oder Jura-Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind an den Rändern leicht durchsichtig und der Wein ist nahezu vollständig eingekocht.
Etwa 150 ml heiße Brühe angießen und unter regelmäßigem Rühren einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, erneut Brühe zugießen. So fortfahren, bis die Brühe nach etwa 18 bis 20 Minuten aufgebraucht ist. Der Reis soll cremig und weich, im Kern aber noch leicht bissfest sein.
Daran erkennst du es: Das Risotto ist cremig, der Reiskern noch leicht bissfest und die Flüssigkeit gebunden.
Die gebratenen Wurstscheiben unterheben und 2 Minuten mit erwärmen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Die restlichen 10 g Butter und den Comté einrühren, mit schwarzem Pfeffer abschmecken und Salz nur bei Bedarf ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Wurst ist heiß, die Butter und der Comté sind vollständig geschmolzen und das Risotto glänzt.
Das Risotto zugedeckt 5 Minuten ruhen lassen. Danach die Petersilie unterheben und sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Das Risotto ist noch fließfähig und cremig, nicht fest oder trocken.
Gut zu wissen
Die geräucherte Wurst liefert bereits viel Würze. Beim späteren Salzen deshalb vorsichtig vorgehen.
Vin jaune schmeckt markanter und nussiger. Ein trockener Jura-Weißwein ist milder, erfüllt aber dieselbe Funktion beim Ablöschen.
Frisch geriebener Comté schmilzt gleichmäßiger und verbindet sich besser mit Butter und Risotto als grob geschnittene Stücke.
Das Risotto bleibt rauchig und herzhaft, kann aber kräftiger und salziger schmecken.
Die Ersatzwurst in Scheiben schneiden, wie im Rezept anbraten und anschließend wieder unter das fertige Risotto heben.
Das Aroma wird etwas weniger nussig und markant.
Den trockenen Jura-Weißwein an derselben Stelle verwenden und vollständig einkochen lassen.
Beide Reissorten ergeben ein cremiges Risotto; Garzeit und benötigte Brühe können leicht variieren.
Die Brühe nach und nach zugeben und den Reis nach der beschriebenen Konsistenz beurteilen, nicht ausschließlich nach der Zeit.
Die Brühe portionsweise angießen und jeweils fast aufnehmen lassen, bevor die nächste Portion folgt.
Bei zu viel Flüssigkeit ohne Deckel weitergaren und regelmäßig rühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Den Reiskern gegen Ende regelmäßig prüfen und das Risotto nach der kurzen Ruhezeit sofort servieren.
Bei bereits sehr weichem Reis etwas frisch geriebenen Comté und Butter einrühren und sofort servieren; die ursprüngliche Bissfestigkeit lässt sich nicht vollständig zurückholen.
Salz erst ganz am Ende und nur bei Bedarf ergänzen.
Mit etwas ungesalzener heißer Brühe oder einer kleinen zusätzlichen Portion ungesalzenem gekochtem Reis strecken.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und die Aromaten nur glasig werden lassen.
Die angebräunten Aromaten entfernen und mit frischen Schalotten- und Knoblauchwürfeln neu beginnen.
Eine weniger stark geräucherte Wurst verwenden, damit Comté und Reis stärker im Vordergrund stehen.
Die Wurst durch gebratene Pilze ersetzen und eine Gemüsebrühe verwenden.
Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das cremige Risotto verliert beim Einfrieren und Auftauen voraussichtlich an ursprünglicher Textur.
Häufig gefragt
Ja. Carnaroli und Arborio sind beide geeignet. Passe die Brühe bei Bedarf leicht an und orientiere dich an der cremigen Konsistenz mit leicht bissfestem Kern.
Ein trockener Jura-Weißwein ist die naheliegende Alternative. Das Risotto wird dann etwas weniger nussig und markant.
Erst ganz am Ende probieren und nur bei Bedarf salzen, weil Wurst, Brühe und Comté bereits Würze mitbringen.
Ja, am besten in der Pfanne mit etwas Wasser oder ungesalzener Brühe. Dabei regelmäßig rühren, bis es wieder cremig und vollständig heiß ist.
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