Piment d’Espelette finden
Piment d’Espelette ist ein mild-würziges baskisches Chilipulver mit fruchtigem Aroma. Es ist in gut sortierten Supermärkten, französischen Feinkostgeschäften, auf größeren Wochenmärkten oder im Gewürzhandel erhältlich.
Baskische Schmorpfanne
Axoa de veau ist ein baskisches Kalbsgericht aus Kalbsschulter, Zwiebeln, milden grünen und roten Paprikaschoten sowie Piment d’EspelettePiment d’Espelette ist eine geschützte französische Paprikasorte aus dem Baskenland, die frisch, als Schnur oder als Pulver verwendet wird.. Das Fleisch wird angebraten, mit dem geschmorten Gemüse verbunden und zugedeckt sanft gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Axoa de veau bringt die herzhafte Küche des französischen Baskenlands auf den Teller. Mit dem Messer geschnittenes Kalbfleisch trifft auf weich geschmorte Zwiebeln und milde Paprikaschoten; Piment d’Espelette sorgt für eine warme, leicht pikante Note.
Zarte Kalbfleischwürfel in einer leicht sämigen, konzentrierten Sauce mit weich geschmorten Zwiebeln und noch formstabilen Paprikastücken. Das Aroma ist herzhaft und mild-würzig, mit fruchtiger Paprikanote und einer warmen, leicht pikanten Schärfe vom Piment d’Espelette.
Schritt für Schritt
Die Kalbsschulter in etwa 1,5 bis 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Paprikaschoten längs halbieren, Kerne und weiße Innenhäute entfernen und die Schoten in etwa 2 cm große Stücke schneiden.
20 ml Olivenöl in der schweren, weiten Cocotte erhitzen. Die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten weich dünsten. Knoblauch und Paprikastücke hinzufügen und weitere 8 bis 10 Minuten garen, bis das Gemüse weich wird, aber noch Farbe behält. Das Gemüse aus dem Topf nehmen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich, die Paprikastücke gegart, aber noch formstabil.
Das übrige Olivenöl in die Cocotte geben. Das Kalbfleisch portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum anbraten, damit die Stücke nicht im eigenen Saft kochen. Jede Portion etwa 2 bis 3 Minuten braten und anschließend kurz beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Fleischwürfel sind außen gebräunt, innen aber noch nicht vollständig gegart.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit rohem Kalbfleisch Hände, Schneidebrett und Messer gründlich reinigen.
Fleisch und Gemüse zurück in die Cocotte geben. Den Kalbsfond angießen, Salz, Pfeffer und 1 TL Piment d’Espelette einrühren. Alles einmal aufkochen lassen und anschließend die Hitze reduzieren.
Daran erkennst du es: Der Fond ist heiß und die Gewürze sind gleichmäßig verteilt.
Das Axoa zugedeckt 25 bis 30 Minuten sanft schmoren lassen. Zwischendurch einmal umrühren. Das Kalbfleisch soll zart sein, während die Paprikastücke ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Das Kalbfleisch ist zart und die Paprikastücke sind weich, aber nicht zerfallen.
Den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze 5 bis 8 Minuten einkochen lassen, bis eine konzentrierte, leicht sämige Sauce entsteht. Das restliche Piment d’Espelette einrühren und abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet leicht am Fleisch und Gemüse, ohne trocken zu wirken.
Das Axoa vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen. Dadurch verbinden sich Sauce, Fleisch und Gemüse noch einmal, ohne dass die Paprikastücke ihre Struktur verlieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht gebunden und das Gericht servierbereit.
Gut zu wissen
Piment d’Espelette ist ein mild-würziges baskisches Chilipulver mit fruchtigem Aroma. Es ist in gut sortierten Supermärkten, französischen Feinkostgeschäften, auf größeren Wochenmärkten oder im Gewürzhandel erhältlich.
Die Sauce wird weniger fruchtig und etwas geradliniger; die Schärfe lässt sich über die Cayennemenge steuern.
Das Piment d’Espelette vollständig durch mildes Paprikapulver ersetzen und eine kleine Prise Cayennepfeffer ergänzen. Zunächst zurückhaltend dosieren und beim abschließenden Abschmecken nachjustieren.
Das Fleisch portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten und zwischen den Portionen ausreichend Platz lassen.
Die Flüssigkeit vollständig einkochen lassen und die nächste Portion erst bei wieder hoher Hitze anbraten.
Die Hitze beim Schmoren niedrig halten und nur zwischendurch einmal vorsichtig umrühren.
Das Gericht nicht weiter stark rühren und die Sauce nur noch kurz ohne Deckel konzentrieren.
Das Axoa nach dem Schmoren ohne Deckel 5 bis 8 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen.
Weitere kurze Zeit ohne Deckel einkochen lassen und dabei aufpassen, dass das Fleisch nicht trocken wird.
Eine zurückhaltendere Version mit weniger Piment d’Espelette, bei der die Süße von Zwiebeln und Paprika stärker hervortritt.
Eine würzigere Variante mit stärkerer baskischer Paprikanote und etwas mehr Wärme.
Das Axoa kann bis zu 24 Stunden im Voraus zubereitet werden. Vollständig abkühlen lassen, abgedeckt kühlen und zum Servieren langsam erwärmen. Falls die Sauce beim Kühlen stark bindet, beim Erwärmen einen kleinen Schuss Wasser oder Fond ergänzen.
Reste innerhalb von 2 Stunden abkühlen lassen, in einen gut verschließbaren Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich und gleichmäßig erhitzen.
Nicht mehrfach abkühlen und wieder erwärmen; nur die benötigte Menge entnehmen.
Das vollständig abgekühlte Axoa portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend langsam in einem Topf erwärmen. Bei Bedarf etwas Wasser oder Fond ergänzen.
Die Paprikastücke können nach dem Einfrieren etwas weicher sein, während die Sauce ihre Konsistenz weitgehend behält.
Häufig gefragt
Mildes Paprikapulver mit einer kleinen Prise Cayennepfeffer ist eine mögliche Alternative. Die Sauce wird dadurch weniger fruchtig und etwas geradliniger.
So bleibt die Hitze in der Cocotte hoch genug, damit die Fleischwürfel bräunen, statt im eigenen Saft zu kochen.
Sie sollen weich und aromatisch sein, aber ihre Form behalten und nicht vollständig zerfallen.
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