Hähnchenstücke
Küchenfertige Stücke mit Haut entwickeln beim Anbraten besonders viel Aroma. Vor dem Würzen gründlich trocken tupfen.
Klassische französische Küche
Französisches Schmorgericht aus angebräunten Hähnchenstücken, Champignons und einer cremigen Weißweinsauce.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fricassée de poulet ist ein klassisches französisches Schmorgericht: Angebräunte Hähnchenstücke garen sanft in einer hellen Sauce. Weißwein, Champignons und Sahne geben dem Gericht eine milde, sämige Tiefe. Diese Variante ist nicht an eine einzelne Region gebunden.
Zarte, saftige Hähnchenstücke liegen in einer hellen, sämigen Sauce mit leicht gebräunten Champignons. Die Sauce schmeckt mild-würzig, cremig und dezent nach Weißwein; Petersilie bringt zum Schluss eine frische Kräuternote.
Schritt für Schritt
Hähnchenstücke mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebel, Knoblauch und Champignons vorbereiten.
20 g Butter und das Öl in einer weiten Cocotte erhitzen. Die Hähnchenstücke portionsweise zuerst auf der Hautseite, dann rundum kräftig anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundum kräftig gebräunt.
Die restliche Butter in die Cocotte geben. Zwiebel und Champignons bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten braten, bis die Zwiebel weich und die Pilze leicht gebräunt sind. Knoblauch hinzufügen und 30 Sekunden mitbraten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, die Champignons sind leicht gebräunt und der Knoblauch duftet.
Mehl über das Gemüse streuen und 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und den Bratensatz vom Boden lösen. Hühnerbrühe nach und nach einrühren.
Daran erkennst du es: Das Mehl ist gleichmäßig verteilt und die Flüssigkeit beginnt eine glatte Sauce zu bilden.
Hähnchenstücke, Lorbeerblatt und Thymian in die Sauce legen. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Zugedeckt 25 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce bewegt sich nur sanft, während das Hähnchen weitergart.
Den Deckel abnehmen und weitere 15 bis 20 Minuten sanft garen, bis das Hähnchen durchgegart ist und die Sauce leicht eingedickt ist. Lorbeerblatt und Thymianzweige entfernen.
Daran erkennst du es: Das Hähnchen ist vollständig durchgegart und die Sauce haftet leicht an den Stücken.
Wichtig: Hähnchen vollständig durchgaren und nicht rosa im Kern servieren.
Hähnchenstücke kurz herausnehmen. Die Sahne in die Sauce rühren und 3 bis 5 Minuten sanft einkochen lassen. Die Sauce mit der bereits vorgesehenen Salz- und Pfeffermenge abschmecken, das Hähnchen wieder hineinlegen und mit Petersilie bestreuen. Heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig gebunden und das Hähnchen wieder vollständig von der Sauce umgeben.
Gut zu wissen
Küchenfertige Stücke mit Haut entwickeln beim Anbraten besonders viel Aroma. Vor dem Würzen gründlich trocken tupfen.
Champignons nur putzen und nicht lange wässern, damit sie beim Braten möglichst gut bräunen.
Die Sahne wird erst nach dem offenen Fertiggaren eingerührt. So bleibt die Sauce konzentriert und erhält eine cremige, helle Konsistenz.
Die Sauce schmeckt weniger weinbetont und etwas frischer.
Den Weißwein durch zusätzliche Hühnerbrühe ersetzen und beim Abschmecken vorsichtig etwas Zitronensaft ergänzen.
Die Sauce kann je nach Mehlsorte etwas anders binden.
Das Mehl durch eine geeignete glutenfreie Mehlsorte ersetzen und die Brühe weiterhin nach und nach einrühren.
Die Sauce verliert etwas von der buttrigen Tiefe.
Die Butter durch neutrales Öl ersetzen. Da die Sahne weiterhin enthalten ist, ist das Gericht dadurch nicht milchfrei.
Die Hähnchenstücke portionsweise mit ausreichend Abstand anbraten.
Die Stücke herausnehmen, die Flüssigkeit kurz verdampfen lassen und anschließend portionsweise weiterbräunen.
Das Mehl kurz mit dem Gemüse anschwitzen und die Brühe nach und nach einrühren.
Die Sauce kräftig glatt rühren; bei Bedarf durch ein Sieb passieren, bevor das Hähnchen weitergart.
Nach dem Aufkochen sanft weitergaren und die Sauce beim offenen Einkochen beobachten.
Mit etwas Hühnerbrühe verdünnen und bei niedriger Hitze wieder glatt rühren.
Eine helle, cremige Fricassée ohne Weißwein.
Die Grundzubereitung erhält ein ausgeprägteres frisches Kräuteraroma.
Das Gericht kann bis zu einem Tag im Voraus zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Servieren langsam erwärmen und bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen.
Reste zügig abkühlen lassen, in einen gut verschlossenen Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das vollständig abgekühlte Gericht portionsweise in gefriergeeignete Behälter füllen und luftdicht verschließen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam erhitzen.
Die cremige Sauce kann nach dem Einfrieren leicht an Glätte verlieren; beim Erwärmen sorgfältig verrühren.
Häufig gefragt
Ein trockener Weißwein mit zurückhaltender Säure eignet sich gut. Er sollte auch geschmacklich angenehm sein, da ein Teil seines Aromas in der Sauce bleibt.
Ja. Die Hähnchenstücke bräunen dann etwas anders und die Sauce erhält etwas weniger Röstaroma, die Zubereitungsweise bleibt ansonsten gleich.
Die Sauce ohne Deckel sanft weiter einkochen lassen. Dabei das Hähnchen nicht unnötig lange garen; bei Bedarf kurz herausnehmen und anschließend wieder in die Sauce legen.
Kartoffelpüree, Reis oder grüne Bohnen passen besonders gut, weil sie die cremige Sauce ergänzen, ohne das Gericht zu überladen.
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