Rotwein aus dem Anjou
Ein trockener Rotwein aus dem Anjou unterstützt den regionalen Charakter des Gerichts. Als Ersatz ist ein trockener Rotwein aus dem Loiretal angegeben, vorzugsweise auf Cabernet-Franc-Basis.
Rinderschmorgericht aus dem Anjou
Kräftiges Rinderschmorgericht aus dem Anjou mit Rotweinmarinade, Weinbrand, Karotten und Zwiebeln. Das marinierte Fleisch wird angebraten, langsam in der filtrierten Marinade und RinderbrüheWürzige Brühe auf Grundlage von Rindfleisch, Rinderknochen oder entsprechenden Gemüsezutaten. geschmort und mit dem mitgegarten Gemüse sowie der dunklen Sauce serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bœuf à l’angevine verbindet ein kräftiges Rinderschmorstück mit den fruchtigen und würzigen Aromen eines trockenen Anjou-Rotweins. Durch die lange Marinierzeit, das kräftige Anbraten und das anschließende sanfte Schmoren entsteht ein tief aromatisches Gericht mit zartem Fleisch, weich geschmortem Gemüse und reichhaltiger Sauce.
Das Fleisch wird zart und saftig, wenn es sich leicht mit dem Messer durchstechen lässt. Die Sauce schmeckt dunkel, würzig und fruchtig mit einer warmen Weinbrandnote; die Karotten und Zwiebeln sind weich geschmort und nehmen die Aromen des Suds auf.
Schritt für Schritt
Karotten längs vierteln und in Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen; die Zwiebeln in Spalten teilen, den Knoblauch grob andrücken. Fleisch, Gemüse, Thymian, Lorbeer, Pfeffer, Nelken, Rotwein und Weinbrand in eine tiefe Schüssel geben. Abdecken und 24–48 Stunden im Kühlschrank marinieren, dabei das Fleisch einmal wenden.
Wichtig: Während der gesamten Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Fleisch aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen und Flüssigkeit und Gemüse getrennt auffangen. Das Fleisch rundum mit etwa 4 g Salz würzen.
Öl in einer großen, schweren Cocotte erhitzen. Das Fleisch bei mittelhoher Hitze rundum kräftig anbraten, bis es eine dunkle Farbe angenommen hat. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist rundum dunkel gebräunt.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben.
Das aufgefangene Gemüse in die Cocotte geben und 5–6 Minuten anrösten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse duftet aromatisch und zeigt erste Röstspuren.
Wichtig: Bei Bedarf die Hitze kurz reduzieren, damit das Gemüse nicht verbrennt.
Das Fleisch wieder in die Cocotte legen und die filtrierte Marinade angießen.
Die Cocotte kurz von der Hitze nehmen. Sobald die Flüssigkeit wieder aufwallt, den Sud mit einem langen Streichholz entzünden und die Flamme vollständig erlöschen lassen. Niemals Alkohol direkt aus der Flasche in den heißen Topf gießen und die Dunstabzugshaube während des Flambierens ausgeschaltet lassen.
Daran erkennst du es: Die Flamme ist vollständig erloschen, bevor der nächste Schritt beginnt.
Wichtig: Nur den bereits im Topf befindlichen Sud entzünden; niemals Alkohol aus der Flasche in den heißen Topf gießen.
Die Rinderbrühe angießen. Alles einmal aufkochen, dann die Hitze so weit reduzieren, dass die Flüssigkeit nur sanft bei etwa 90 °C simmert. Zugedeckt rund 2 Stunden schmoren und das Fleisch etwa alle 30 Minuten wenden. Während das Fleisch schmort, kann die Küche für das spätere Anrichten vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet leicht in das Fleisch.
Wichtig: Den Deckel vorsichtig abnehmen, da heißer Dampf austreten kann.
Das Fleisch herausheben und 10 Minuten ruhen lassen. Die Sauce abschmecken und bei Bedarf mit dem restlichen Salz würzen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich nach der Ruhezeit sauber schneiden.
Das Fleisch quer zur Faser in Scheiben schneiden. Mit den mitgeschmorten Karotten und Zwiebeln anrichten und reichlich Sauce darübergeben.
Gut zu wissen
Ein trockener Rotwein aus dem Anjou unterstützt den regionalen Charakter des Gerichts. Als Ersatz ist ein trockener Rotwein aus dem Loiretal angegeben, vorzugsweise auf Cabernet-Franc-Basis.
Eau-de-vie de vin d’Anjou ist die regionale Wahl. Cognac kann laut Rezept als Ersatz verwendet werden und gibt der Sauce eine etwas wärmere, kräftigere Note.
Eine möglichst ungesalzene Rinderbrühe lässt mehr Kontrolle über die spätere Würzung der Sauce.
Die Sauce bleibt fruchtig, schmeckt aber etwas weniger regional.
Den Rotwein im gleichen Volumen verwenden.
Die Sauce erhält eine etwas wärmere und kräftigere Note.
Cognac im gleichen Volumen wie die Eau-de-vie verwenden und ebenfalls nur im Topf flambieren.
Die Garung bleibt gleichartig, sofern der Topf die Flüssigkeit gleichmäßig warm hält.
Die Zutaten in einem ausreichend großen schweren Topf schmoren und die Flüssigkeit nur sanft simmern lassen.
Das Fleisch gründlich trocken tupfen und bei Bedarf portionsweise anbraten.
Das Fleisch herausnehmen, die Flüssigkeit verdampfen lassen und die Oberfläche in der heißen Cocotte nachbräunen.
Das Gemüse 5–6 Minuten anrösten, bevor die filtrierte Marinade angegossen wird.
Das Gericht weiter schmoren und die Sauce am Ende vorsichtig einkochen lassen, ohne das Fleisch auszutrocknen.
Die Hitze nach dem Aufkochen deutlich reduzieren und den Topf zugedeckt bei etwa 90 °C halten.
Etwas Brühe ergänzen, die Hitze reduzieren und das Fleisch zugedeckt weitergaren, bis ein Messer leicht hineingleitet.
Nur den bereits im Topf befindlichen Sud entzünden und die Flasche vollständig vom Herd fernhalten.
Eine weniger streng regionale, aber passende Variante mit trockenem Rotwein aus dem Loiretal.
Cognac ersetzt die Eau-de-vie und verleiht der Sauce eine wärmere, kräftigere Note.
Das Fleisch kann bis zu 48 Stunden vor dem Schmoren mariniert werden. Die Marinade während dieser Zeit abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und das Fleisch einmal wenden.
Abgekühltes Fleisch, Gemüse und Sauce getrennt oder gemeinsam in einem dicht schließenden Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Zum Servieren langsam und vollständig erhitzen.
Nicht länger als etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
Häufig gefragt
Die Marinierzeit beträgt 24–48 Stunden im Kühlschrank. Das Fleisch sollte währenddessen einmal gewendet werden.
Ein trockener Rotwein aus dem Loiretal ist als Ersatz angegeben, vorzugsweise auf Cabernet-Franc-Basis. Die Sauce bleibt fruchtig, schmeckt aber etwas weniger regional.
Ja. Laut Rezept kann Cognac im gleichen Volumen verwendet werden. Dadurch erhält die Sauce eine etwas wärmere und kräftigere Note.
Das Fleisch ist fertig, wenn ein Messer leicht hineingleitet. Danach sollte es 10 Minuten ruhen, bevor es quer zur Faser in Scheiben geschnitten wird.
Die Cocotte kurz von der Hitze nehmen, nur den bereits im Topf befindlichen Sud entzünden und niemals Alkohol direkt aus der Flasche in den heißen Topf gießen. Die Dunstabzugshaube bleibt währenddessen ausgeschaltet.
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