Orangenschale
Getrocknete Orangenschale gibt der Sauce eine feine, eher runde Zitrusnote. Alternativ können zwei sehr dünne Streifen frische Orangenschale verwendet werden; das Ergebnis wirkt dann etwas frischer.
Fleisch-Schmorgericht aus der Provence
Kräftiges provenzalisches Rinderschmorgericht aus mariniertem Rindfleisch, Rotwein, Gemüse, OrangenschaleGetrocknete Orangenschale gibt der Sauce eine feine, eher runde Zitrusnote. und schwarzen Oliven. Das Fleisch wird angebraten und anschließend langsam im Ofen geschmort, bis es sehr zart ist.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bœuf en daube provençale verbindet tiefes Rotweinaroma mit der feinen Zitrusnote getrockneter Orangenschale. Durch die lange Marinier- und Schmorzeit wird die Rinderschulter besonders zart, während schwarze Oliven der Sauce am Ende eine herzhafte mediterrane Note geben.
Das Fleisch wird weich und saftig, die Sauce dunkel, würzig und vollmundig. Rotwein und Röstaromen tragen den Geschmack, während Orangenschale eine dezente frische Zitrusnote und schwarze Oliven einen salzig-herzhaften Akzent beisteuern.
Schritt für Schritt
Rindfleisch, Rotwein, Zwiebeln, Möhren, Knoblauch, Lorbeer, Thymian, Orangenschale, Salz und Pfeffer in die große Schüssel geben. Abdecken und 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Die Marinade ausschließlich im Kühlschrank verwenden und nicht bei Raumtemperatur stehen lassen.
Am nächsten Tag das Fleisch durch das Sieb abgießen und die Marinade auffangen. Gemüse und Kräuter ebenfalls auffangen. Das Fleisch mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Fleischoberfläche ist möglichst trocken.
2 EL Olivenöl im schweren, ofenfesten Topf erhitzen. Das Fleisch portionsweise rundherum kräftig anbraten, damit der Topf nicht auskühlt. Die gebräunten Stücke jeweils herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Fleischstücke sind rundherum kräftig gebräunt.
Wichtig: Beim Anbraten auf heißes Öl und spritzende Flüssigkeit achten.
Das restliche Olivenöl in den Topf geben. Zwiebeln und Möhren aus der Marinade 5 Minuten anrösten. Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und 1 Minute mitrösten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist leicht gebräunt und das Tomatenmark dunkler geworden, ohne zu verbrennen.
Das Fleisch zurück in den Topf geben. Die aufgefangene Marinade dazugießen und alles einmal kräftig aufkochen lassen. Lorbeer und Thymian ebenfalls zugeben. Den Topf mit dem Deckel verschließen und im vorgeheizten Backofen bei 150 °C Ober-/Unterhitze etwa 3 Stunden garen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch beginnt deutlich weicher zu werden und lässt sich später mit einer Gabel prüfen.
Wichtig: Den heißen Topf nur mit geeignetem Schutz aus dem Ofen nehmen.
Die schwarzen Oliven hinzufügen, den Topf wieder schließen und weitere 30 Minuten bei 150 °C schmoren, bis das Fleisch sehr zart ist. Falls die Sauce noch zu dünn ist, den Topf für die letzten 10 bis 15 Minuten ohne Deckel in den Ofen stellen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist sehr zart und lässt sich leicht mit einer Gabel teilen.
Lorbeerblätter und Thymianzweige entfernen. Die Daube abschmecken und vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt ausgewogen, und die Kräuterzweige sind entfernt.
Gut zu wissen
Getrocknete Orangenschale gibt der Sauce eine feine, eher runde Zitrusnote. Alternativ können zwei sehr dünne Streifen frische Orangenschale verwendet werden; das Ergebnis wirkt dann etwas frischer.
Die schwarzen Oliven kommen erst in der letzten Schmorphase in den Topf. So behalten sie mehr Struktur und ihre herzhafte Note.
Die Sauce schmeckt etwas frischer und weniger rund als mit getrockneter Orangenschale.
Die Schale einer unbehandelten Orange dünn abschälen und nur die farbige äußere Schicht verwenden. Zwei sehr dünne Streifen anstelle der getrockneten Orangenschale mit den übrigen Marinadenzutaten zugeben.
Das Fleisch portionsweise anbraten und zwischen den Chargen wieder ausreichend Hitze aufbauen lassen.
Die bereits angebratenen Stücke herausnehmen und die nächste Charge bei höherer Hitze separat bräunen.
Das Fleisch vor dem Anbraten sorgfältig mit Küchenpapier trocknen.
Die Sauce am Ende prüfen und den Topf bei Bedarf 10 bis 15 Minuten ohne Deckel in den Ofen stellen.
Die Daube wie beschrieben offen weitergaren und anschließend erneut abschmecken.
Erst nach dem Schmoren und nach dem Prüfen der Sauce abschmecken.
Mit ungesalzener Flüssigkeit oder zusätzlichen ungesalzenen Gemüseanteilen ausgleichen, ohne die Sauce weiter zu salzen.
Die getrocknete Orangenschale wird durch sehr dünne Streifen frischer Orangenschale ersetzt.
Die Daube wird ohne schwarze Oliven geschmort. Die Sauce bleibt kräftig, verliert aber den salzig-herzhaften Akzent am Ende.
Das Fleisch kann bis zu 24 Stunden vor dem Schmoren mariniert werden. Die fertige Daube lässt sich ebenfalls am Vortag zubereiten; vor dem Servieren langsam erwärmen.
Die Daube nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Servieren vollständig und gleichmäßig erhitzen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Für die beste Qualität wird die Daube frisch oder innerhalb weniger Tage aus dem Kühlschrank serviert.
Häufig gefragt
Die Marinierzeit beträgt 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank. Dadurch nimmt das Fleisch die Aromen von Rotwein, Gemüse, Kräutern und Orangenschale auf.
Ja. Verwende zwei sehr dünne Streifen frische Orangenschale. Die Sauce schmeckt dann etwas frischer und weniger rund als mit getrockneter Orangenschale.
Den Topf für die letzten 10 bis 15 Minuten ohne Deckel in den Ofen stellen, damit die Sauce einkocht. Anschließend erneut abschmecken.
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