Geeignetes Schmorfleisch
Rinderbug wird durch die lange, feuchte Garung zart. Die großen Würfel helfen dabei, dass das Fleisch während des Schmorens saftig bleibt.
Rinderschmortopf aus dem Languedoc
Kräftiger Rinderschmortopf mit Rotwein, Tomaten, Lauch, geräucherter Schweinswurst und weißen Bohnen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Daube de bœuf à la languedocienne verbindet mariniertes Rindfleisch mit trockenem Rotwein, Tomaten, Lauch, geräucherter Schweinswurst und weißen Bohnen. Nach dem Anbraten schmort das Gericht langsam im Ofen, bis das Fleisch weich und die Sauce sämig ist.
Das Fleisch wird weich und saftig, die Sauce dunkel, aromatisch und sämig. Rotwein und Tomaten sorgen für Tiefe und leichte Säure, während Lauch, Kräuter, Bohnen und geräucherte Wurst warme, herzhafte und rauchige Noten beitragen.
Schritt für Schritt
Rindfleisch, Zwiebeln, Rotwein, Lorbeerblätter, Thymian und Gewürznelken in die große Schüssel geben. Abdecken und 8–12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Das Fleisch während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Am nächsten Tag die Marinade durch ein Sieb in einen Topf gießen und auffangen. Die Zwiebeln beiseitelegen. Thymian, Lorbeer und Gewürznelken entfernen. Das Fleisch gründlich trocken tupfen.
Wichtig: Rohe Marinade und gegartes Fleisch getrennt behandeln; die Marinade wird anschließend mitgekocht.
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Olivenöl im ofenfesten Schmortopf erhitzen und das Fleisch portionsweise rundherum kräftig anbraten. Herausnehmen und kurz beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Fleischstücke sollen rundherum kräftig gebräunt sein.
Wichtig: Beim Anbraten auf spritzendes heißes Öl achten.
Die beiseitegelegten Zwiebeln, den Lauch und den Knoblauch im Schmortopf etwa 5 Minuten anschwitzen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse soll weich werden, aber nicht dunkel verbrennen.
Tomaten, aufgefangene Marinade, Rinderfond und das angebratene Fleisch zum Gemüse geben. Lorbeer, Thymian und Gewürznelken wieder einlegen und alles einmal aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit soll einmal deutlich aufkochen, bevor der Topf in den Ofen kommt.
Den Topf mit dem Deckel verschließen und 2 Stunden im Ofen schmoren lassen. Die Flüssigkeit soll nur leise köcheln und das Fleisch knapp bedecken.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit köchelt nur sanft, nicht sprudelnd.
Weiße Bohnen und geräucherte Schweinswurst vorsichtig unterheben. Den Topf wieder verschließen und weitere 30 Minuten schmoren, bis das Rind weich und die Sauce sämig ist.
Daran erkennst du es: Das Rind lässt sich leicht zerteilen und die Sauce haftet sämig an den Zutaten.
Kräuter und Gewürznelken entfernen. Die Daube mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, das Fleisch weich und die Gewürze sind entfernt.
Gut zu wissen
Rinderbug wird durch die lange, feuchte Garung zart. Die großen Würfel helfen dabei, dass das Fleisch während des Schmorens saftig bleibt.
Die Bohnen sind bereits gegart und werden deshalb erst in der letzten Schmorphase untergehoben.
Ein trockener Rotwein bringt Säure und Tiefe in die Marinade und die spätere Schmorsauce.
Die geräucherte Schweinswurst wird erst mit den Bohnen zugegeben, damit sie ihr Aroma abgibt, ohne unnötig lange zu zerfallen.
Ähnlich kräftiges Schmorgericht; die Garzeit kann je nach Zuschnitt leicht abweichen.
Rinderschulter in gleich große Würfel schneiden und wie den Rinderbug marinieren und anbraten.
Die Bohnen bringen eine etwas kräftigere Farbe und nussigere Note mit.
Die abgetropften Borlottibohnen im gleichen Schritt wie die weißen Bohnen unterheben.
Die Sauce schmeckt etwas leichter und weniger fleischig.
Den Gemüsefond in gleicher Menge verwenden. Das Rezept bleibt durch Rindfleisch und Schweinswurst nicht vegetarisch.
Das Raucharoma bleibt erhalten, die Wurst schmeckt etwas kräftiger und magerer.
In 2 cm dicke Scheiben schneiden und wie die Schweinswurst in der zweiten Schmorphase zugeben.
Das Fleisch vor dem Anbraten sorgfältig trocken tupfen und portionsweise bräunen.
Die Flüssigkeit weiter einkochen lassen, nachdem das Fleisch gebräunt wurde; anschließend mit dem Rezept fortfahren.
Den Deckel geschlossen halten und darauf achten, dass die Flüssigkeit nur leise köchelt.
Etwas Fond oder Wasser ergänzen, die Hitze reduzieren und das Schmoren mit geschlossenem Deckel fortsetzen.
Die Bohnen vorsichtig unterheben und erst in der letzten Schmorphase zugeben.
Weitere Bohnen nicht mehr unterrühren; die vorhandene sämige Sauce als Teil des Gerichts akzeptieren.
Das Fleisch in möglichst gleich große Würfel schneiden und die Schmorflüssigkeit sanft köcheln lassen.
Mit geschlossenem Deckel in 15-Minuten-Schritten weiterschmoren, bis das Fleisch leicht zerteilbar ist.
Die weiße Bohnenkomponente wird stärker hervorgehoben, während das Gericht seine kräftige Schmorgrundlage behält.
Die Wurst entfällt, sodass Rind, Rotwein, Tomaten und Bohnen stärker im Vordergrund stehen.
Die vorhandene Kräuterbasis wird aromatisch stärker betont, ohne die Grundtechnik zu verändern.
Das Rindfleisch kann 8–12 Stunden vor dem Kochen mit Rotwein, Zwiebeln und Kräutern mariniert werden. Die Schüssel dabei abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Die Daube nach dem Garen zügig abkühlen lassen, innerhalb von zwei Stunden kalt stellen und im Kühlschrank aufbewahren.
Reste nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das vollständig abgekühlte Gericht portionsweise in gefriergeeignete, luftdichte Behälter füllen und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend gründlich erhitzen.
Die Sauce kann nach dem Auftauen etwas dünner wirken; die Bohnen können weicher werden.
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