Concombre piquant
Diese kleine aromatische Gurkenart ist besonders in afrokaribischen, asiatischen oder gut sortierten internationalen Lebensmittelgeschäften zu finden. Kleine Salatgurken sind eine mildere, weniger charakteristische Alternative.
Schmorgericht aus Französisch-Guayana
Zart geschmortes Schweinefleisch mit Colombo-GewürzEine aromatische Gewürzmischung der französischen Antillen, die häufig für Schmorgerichte verwendet wird., grüner MangoFeste unreife Mangos sind in Asia-, Afro- oder karibischen Lebensmittelgeschäften sowie gelegentlich in gut sortierten Supermärkten erhältlich., BilimbiBilimbi ist frisch oder tiefgekühlt in südostasiatischen und afrokaribischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. und Gemüse, serviert mit weißem Reis.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Colombo de porc à la guyanaise verbindet zart geschmortes Schweinefleisch mit einer angenehm säuerlichen Gemüsewürze. Grüne Mango, Bilimbi und piment végétarienPiment végétarien ist eine besonders milde, aromatische Schote aus der kreolischen Küche der französischen Antillen. geben der Guyana-Variante ihr charakteristisches Aroma; weißer Reis nimmt die sämige Sauce auf.
Das Gericht duftet würzig und kräuterbetont, mit warmen Colombo-Noten und frischer Säure. Das Schweinefleisch wird zart, die Sauce sämig, die Kartoffeln weich und die Bohnen noch leicht bissfest; Mango und Bilimbi bringen fruchtige, deutlich säuerliche Akzente.
Schritt für Schritt
Schweinefleisch mit Knoblauch, piment végétarien, Limettensaft, 1 TL Salz und schwarzem Pfeffer gründlich vermengen. Abgedeckt 1 Stunde im Kühlschrank marinieren.
Während das Fleisch mariniert, Bohnen, concombre piquantDiese kleine aromatische Gurkenart ist besonders in afrokaribischen, asiatischen oder gut sortierten internationalen Lebensmittelgeschäften zu finden., Aubergine, Kartoffeln, Mango und Bilimbi vorbereiten. Die Zwiebel schneiden und Colombo-Gewürz sowie die übrigen Zutaten abmessen.
Erdnussöl in einer großen, schweren Cocotte bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Fleisch samt Marinade hineingeben und unter Wenden 8 bis 10 Minuten anbraten. Colombo-Gewürz einrühren und 1 Minute mitrösten, dann die Zwiebel hinzufügen und 2 Minuten glasig werden lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist außen gebräunt und die Zwiebel beginnt glasig zu werden.
Heißes Wasser angießen und das zweite Salzmaß einrühren. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und das Fleisch zugedeckt 30 Minuten sanft schmoren lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit bewegt sich nur sanft, und das Fleisch beginnt zarter zu werden.
Kartoffeln, Aubergine, concombre piquant, grüne Mango, Thymian und Lorbeerblatt hinzufügen. Ohne Deckel weitere 25 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis Fleisch und Gemüse gar sind. Gelegentlich vorsichtig umrühren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist weich, die Kartoffeln lassen sich leicht einstechen und das übrige Gemüse ist gar.
Einige Kartoffelstücke am Topfrand zerdrücken, damit die Sauce sämiger wird. Bohnen und Bilimbi einrühren und 10 bis 12 Minuten mitgaren, bis die Bohnen weich, aber noch bissfest sind.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind gar, behalten aber noch leichten Biss; die Sauce haftet sämig an den Zutaten.
Während der letzten Garphase den Reis im Sieb gründlich waschen. Mit Wasser und ½ TL Salz in einem Topf aufkochen, zugedeckt bei niedriger Hitze 15 bis 18 Minuten garen und anschließend 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Das Wasser ist aufgenommen und die Reiskörner sind weich; nach der Ruhezeit ist der Reis locker.
Lorbeerblatt und Thymianzweige entfernen. Limettensaft unter das Colombo rühren, abschmecken und den Schmortopf mit dem weißen Reis servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt ausgewogen würzig und säuerlich, ohne dass eine einzelne Säurenote dominiert.
Gut zu wissen
Diese kleine aromatische Gurkenart ist besonders in afrokaribischen, asiatischen oder gut sortierten internationalen Lebensmittelgeschäften zu finden. Kleine Salatgurken sind eine mildere, weniger charakteristische Alternative.
Bilimbi ist frisch oder tiefgekühlt in südostasiatischen und afrokaribischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Bei fehlender Bilimbi kann am Ende zusätzlicher Limettensaft verwendet werden; die Sauce wird dann zitroniger und weniger fruchtig.
Die milden, aromatischen Schoten sind in Fachgeschäften für karibische Lebensmittel oder online erhältlich. Eine halbe kleine rote Paprika ist eine mildere Alternative mit weniger würziger Tiefe.
Unreife, feste Mangos sind in asiatischen oder internationalen Supermärkten erhältlich. Reife Mango ist wegen ihrer deutlich größeren Süße kein gleichwertiger Ersatz.
Colombo-Gewürz ist in karibischen, afrikanischen und gut sortierten Asia-Läden erhältlich. Gewöhnliches Currypulver kann ersatzweise verwendet werden, schmeckt aber meist erdiger und weniger typisch.
Das Gericht wird milder und weniger charakteristisch.
Die Salatgurke längs halbieren, in Stücke schneiden und an derselben Stelle wie den concombre piquant zugeben.
Die Sauce wird zitroniger und weniger fruchtig.
Bilimbi weglassen und den zusätzlichen Limettensaft am Ende zusammen mit dem vorhandenen Limettensaft unter das fertige Colombo rühren.
Die Schärfe bleibt mild, aber die aromatische Tiefe wird geringer.
Eine halbe kleine rote Paprika fein hacken und im Rezept anstelle des piment végétarien verwenden.
Der Geschmack wird meist erdiger und weniger typisch für Colombo.
Das Currypulver an derselben Stelle wie das Colombo-Gewürz einrühren und kurz mitrösten.
Eine große schwere Cocotte verwenden und das Öl vor dem Einlegen des Fleisches gut erhitzen.
Das Fleisch kurz herausnehmen, die Flüssigkeit einkochen lassen und das Fleisch anschließend wieder mit dem Colombo-Gewürz und der Zwiebel zugeben.
Bohnen und Bilimbi erst in den letzten 10 bis 12 Minuten einrühren.
Falls möglich weitere kurz blanchierte Bohnen getrennt zubereiten und zum Servieren ergänzen.
Den abschließenden Limettensaft erst am Ende portionsweise einrühren und abschmecken.
Mit etwas zusätzlicher Sauce oder Reis ausgleichen und nicht noch mehr Limettensaft zugeben.
Den Reis im Sieb waschen, mit geschlossenem Deckel garen und anschließend ruhen lassen.
Den Reis nach der Ruhezeit vorsichtig mit einer Gabel lockern und überschüssige Feuchtigkeit kurz ausdampfen lassen.
Concombre piquant wird durch kleine Salatgurke ersetzt.
Die charakteristische Bilimbi-Säure wird durch zusätzlichen Limettensaft ersetzt.
Colombo-Gewürz wird durch gewöhnliches Currypulver ersetzt.
Das Schweinefleisch kann wie angegeben bis zu 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden. Das fertige Colombo sollte erst kurz vor dem Servieren abgeschlossen und abgeschmeckt werden.
Kartoffeln und säuerliche Früchte können nach dem Einfrieren ihre Textur verändern.
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